Einladung zum Albvereinstag auf dem Cannstatter Volksfest

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Am Sonntag 27. September, findet der 11. Schwäbische Albvereinstag auf dem Cannstatter Volksfest statt. Ab 11 Uhr iNach dem Festumzug sind alle Ortsgruppen, Albvereinsmitglieder, ihre Familien und Freunde im WELLER’S Klauss & Klauss Dinkelacker Festzelt willkommen.

Lasst uns gemeinsam die fröhliche Stimmung auf dem Wasen genießen – bei einem guten Volksfestbier oder einem anderen Getränke und herzhaftem Essen.

Meldet Euch an! Für 30 Euro pro Person erhalten Sie Verzehrgutscheine im Wert von 45 Euro!

Hier geht es zur Platzreservierung!

Sommerpause – wir machen Ferien!

Von 10. bis 14. August bleiben die Hauptgeschäftsstelle und das Lädle des Schwäbischen Albvereins geschlossen. Ab dem 17. August sind wir zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder für Sie da.

Aktiv werden bei der Landschaftspflege

Im Naturschutzgebiet Füllmenbacher Hofberg müssen wieder Trockenrasenflächen gemäht und freigeschnitten werden. Dafür brauchen wir viele helfende Hände – vom 23. bis 26. September. Ehrenamtliche können in diesem Zeitraum gemeinsam mit unserem Landschaftspflegetrupp im Wanderheim Füllmenbacher Hof übernachten. Nach Absprache könnt Ihr auch an einzelnen Tagen dazu kommen. Jetzt anmelden und mit dabei sein!

Das Naturschutzgebiet

Der Füllmenbacher Hofberg besteht vorrangig aus artenreichen Trockenrasenflächen, die von Weinbergen und Waldflächen umrahmt werden. Das Gebiet ist ein optimaler Lebensraum für zahlreiche gefährdete Tiere und Pflanzen, wie zum Beispiel das Purpur-Knabenkraut – eine heimische Orchideenart. Damit dieser südexponierte Trockenrasen in seiner einzigartigen Struktur erhalten bleibt ist eine regelmäßige Pflege notwendig. Nur so kann eine Verbuschung verhindert werden. Der Landschaftspflegetrupp des Schwäbischen Albvereins sorgt gemeinsam mit den ehrenamtlichen Helfern aus den Ortsgruppen seit über 30 Jahren für diese Pflege.

Der Einsatz

Der Pflegetrupp mäht vor ab die Flächen und schneidet zugewucherte Areale aus. Die Aufgabe der Freiwilligen ist dann, das angehäufte Schnitt- und Mähgut mit Rechen, Heugabeln und Planen an den Fuß des Berghangs zu schaffen, wo es von einem Landwirt zur abgeholt wird.

Neben dem aktiven Einsatz für den Naturschutz, erfahren die Ehrenamtlichen mehr über die Bedeutung der Landschaftspflege zum Erhalt artenreicher Kulturlandschaften. Zusätzlich bieten wir eine Exkursion an, bei der die Teilnehmenden mehr über die Flora und Fauna vor Ort und die Geschichte des Biotops erfahren.

Eckdaten

  • Arbeitseinsatz von Mittwoch bis Samstag, 23. bis 26. September
  • Arbeitszeit von 7:30 Uhr bis 16:30 Uhr, kann je nach Wetter abweichen
  • Ende am Samstag gegen 15 Uhr.
  • Anzahl der Teilnehmenden: 10 Personen für den gesamten Zeitraum.
  • Mindestalter für die Teilnahme: 18 Jahre

 

Einsatzleiter: Jörg Dessecker (Landschaftspflegetruppleiter des Schwäbischen Albvereins)
Diensthandy: 0172 7231070, E-Mail: pflegetrupp@schwaebischer-albverein.de

Blick auf das Naturschutzgebiet Füllmenbacher Hofberg


Anreise

Mit dem Pkw am Mittwoch, 23. September, bis 9:30 Uhr am Wanderheim Füllmenbacher Hof. Bei Anreise mit der Bahn ist der Treffpunkt um 9 Uhr am Bahnhof Mühlacker.

Unsere Leistungen

  • Unterkunft in unserem Wanderheim Füllmenbacher Hof
  • Übernachtung in Gruppenräumen, Vollverpflegung (Mithilfe bei der Küchenarbeit erwünscht).
    Bitte bei Anmeldung angeben, ob vegane oder vegetarische Verpflegung erwünscht ist bzw. ob Allergien vorhanden sind.
  • Naturkundliche Exkursion
  • Naturgenuss und eine befriedigende Arbeit im Freien bei der Landschaftspflege


Mitbringen

Feste Schuhe und Arbeitskleidung
Handschuhe und Arbeitsmaterial (Rechen, Heugabeln etc.) werden gestellt.


Kosten
Gesamter Zeitraum 50 Euro (4 Tage) für Verpflegung und Übernachtung und eine kleine Exkursion. Teilnahme an einzelnen Tagen (nach Absprache) 15 Euro. Die Teilnehmenden kümmern sich selbst um ihre Anreise. Bitte Bettwäsche (3-teilig) wenn möglich mitbringen.

Anmeldung beim Referat Naturschutz unter 0711 22585 -14 / -34 oder
per E-Mail an
naturschutz@schwaebischer-albverein.de

 

Ferientipp: Sonderausstellung „Andenken fürs Herz“

Das Württembergische Trachtenmuseum Pfullingen präsentiert persönliche Erinnerungsstücke aus einer vergangenen Zeit. Das Museum und die Ausstellung sind bis zum 25. Oktober an Sonn- und Feiertagen von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Schwäbische Albverein betreibt dieses Museum gemeinsam mit der Stadt Pfullingen.

Die Ausstellung präsentiert unter anderem Schmuck und Bilder aus Haar, Poesiealben, Erinnerungsbilder und vieles mehr als Zeugnisse materieller Erinnerungskultur.

Haarschmuck hatte im 19. Jahrhundert eine besondere Funktion als Erinnerungsobjekt und wurde sowohl zu Lebzeiten als auch im Zusammenhang mit Tod und Trauer angefertigt. Poesiealben bewahrten Widmungen, Sinnsprüche und persönliche Einträge, während Bilder oder Gegenstände mit Widmung an Ereignisse wie Hochzeit, Kommunion, Konfirmation, Jubiläen oder Ausbildung erinnerten.

Die Ausstellung veranschaulicht, wie Erinnerungen in materieller Form festgehalten und innerhalb von Familien über Generationen hinweg weitergegeben wurden. Sie bietet Einblicke in gesellschaftliche Vorstellungen von Familie, Identität und Andenken.

Öffnungszeiten des Museums: an Sonn- und Feiertagen von 14 bis 17 Uhr.

Weitere Informationen über das Württembergische Trachtenmuseum Pfullingen

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Wandern für den Seelenfrieden

Martin Ruppert ist weit gewandert. Fünf Hauptwanderwege des Schwäbischen Albvereins hat der 42-Jährige Familienvater aus dem Schönbuch schon bewältigt. Außerdem den Westweg im Schwarzwald und verschiedene lange Routen im europäischen Ausland. Warum geht er gerne Fernwandern? Wie bereitet er sich vor? Und warum ist er gerne alleine unterwegs? Darüber haben wir mit dem Albvereinsmitglied gesprochen.

Was reizt Sie am Fernwandern?

Ich wandere gerne in der Natur. Beim Fernwandern lernt man zudem eine Region gut kennen. Und man trifft auch immer wieder interessante und wirklich hilfsbereite Menschen. Auf dem HW5 habe ich einmal einen Herrn kennengelernt, an dessen Haus der Weg vorbeiführte. Ich wohne selber auch ganz nah am HW5. Wir waren also quasi Nachbarn, zwar 150 Kilometer voneinander entfernt, aber beide am HW5 wohnend. Das war ein total nettes Gespräch.

Wie bereiten Sie sich vor?

Für die Hautpwanderwege habe ich mich erst mal beim Schwäbischen Albverein auf der Website informiert. Danach schaue ich mir Wanderkarten an. Und zwar immer noch gerne auch gedruckte Karten. Da markiere ich mir immer wichtige Punkte wie Schutzhütten, etwaige Ausstiegsmöglichkeiten, auch Gaststätten und Friedhöfe, weil man sich da mit Wasser versorgen kann usw. und schreibe mir Entfernungsangaben in die Karte. Wenn man sich im Vorfeld gut mit der Strecke beschäftigt, dann gibt es in der Regel unterwegs keine Überraschungen. Unterwegs navigiere ich mit einem GPS-Gerät mit digitalem Kartenmaterial. Die Wanderkarte habe ich aber trotzdem für den Notfall immer dabei. Für den Rucksack habe ich Packlisten je nach Jahreszeit, die ich immer wieder überarbeite und nach denen dann der Rucksack gepackt wird. Und gute Schuhe sind wichtig!

Ihre Etappen sind ja recht lang – Sie laufen rund 40 Kilometer am Tag. Haben Sie da nicht auch mal Muskelkater?

In den Beinen eigentlich nicht. Die sind gut trainiert. Aber ich merke, dass mir mein Rucksack mittlerweile oft schwer wird. Da tun mir dann die Schultern schon weh oder ich habe Druckstellen oder kleine Wunden an der Hüfte vom Hüftgurtgurt. Da hilft Zinksalbe gut. Die habe ich immer dabei. Wahrscheinlich muss ich mir doch mal angewöhnen, etwas weniger mitzunehmen. Am Ende ist also nicht der Muskelkater ein „Showstopper“.

Wie halten Sie es mit den Pausen?

Das ist tatsächlich ein schwieriges Thema, wenn man alleine unterwegs ist. Der Körper braucht oft eine Pause, der Kopf aber nicht. Und dann geht man einfach weiter. Aber gerade bei einer Fernwanderung sind regelmäßige Pausen wichtig. Meine Lösung ist eine lange Mittagspause. Aber dazu muss ich mich wirklich zwingen. Andere finden vielleicht mehrere kürzere Pausen angenehmer. Da muss jeder seinen Rhythmus finden.

Stichwort „alleine wandern“ – was ist daran der Reiz für Sie?

Wandern ist für mich ganz wichtig für meinen Seelenfrieden. Vor allem nach einem schweren Einsatz in Afghanistan habe ich gemerkt, wie gut mir das lange Gehen getan hat, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Wer alleine wandert, muss sich mit sich selber beschäftigen, kann seine Gedanken ordnen. Ich merke in der Regel nach zwei Tagen, dass ich neue Ideen habe. Ohne Dauerberieselung, wie man sie im Alltag hat, kann man plötzlich kreativ werden. Ich habe zum Beispiel einmal in meinem Kopf ein Gartenhaus designt. Und dann nach der Rückkehr tatsächlich auch gebaut. Aber man beschäftigt sich auch mit Lebensfragen. Und das ist für die Seelenhygiene unglaublich wertvoll. Ich kann also alleine wandern nur empfehlen.

Ist es aber nicht schwierig, sich zu motivieren, wenn man über Tage alleine unterwegs ist?

Meiner Erfahrung nach, hat man kurz nach der Hälfte der Wegstrecke einen Durchhänger. Egal ob der Fernwanderweg 150 oder 300 Kilometer lang ist. Und da kommen dann schon die Gedanken, dass man doch mal einen Pausentag einlegen oder morgens mal ausschlafen könnte. Mich packt dann in der Regel doch der Stolz und ich laufe dann weiter. Auch wenn es manchmal schwerfällt. Zudem ist meine Zeit knapp. Ich habe Familie und kann mir nicht unbegrenzt frei nehmen, um alleine loszuziehen. Und am Ende bin ich glücklich, wenn ich mich überwunden habe. Ich bin noch nie am Ziel angekommen und habe gesagt, hätte ich mal besser vor vier Tagen aufgegeben. Je mehr Fernwanderwege man geht, desto stärker wird man auch mental. Ich kann nur alle ermutigen, es auch zu versuchen. Es müssen ja keine 40 Kilometer-Etappen sein. Man kann auch mit leichtem Gepäck kürzere Mehrtagestouren machen.

Noch ein Tipp für angehende Fernwanderer?

Schaut Euch Eure Heimat an. Es gibt wunderschöne Ecken hier. Man muss nicht nach Übersee fliegen, um die beste Zeit seines Lebens zu verbringen. Tolle Outdoorerlebnisse kann man auch in der Region haben.

Das Interview führte Ute Dilg, Pressereferentin Schwäbischer Albverein.

Jetzt Albvereins-App laden und Rabatt sichern

Mit www.albverein-erleben.de und der Albvereins-App macht das Planen von Wanderungen und das Wandern selber noch mehr Spaß. Albvereins-Mitglieder erhalten einen Rabatt für die Pro-Versionen. Die Website basiert auf einer Zusammenarbeit mit dem Wanderportal Outdooractive. 

Sie finden die Apps zum Download für iOS im Apple-Store sowie für Android im Google Play Store.

Im Wanderportal des Schwäbischen Albvereins auf Outdooractive gibt es unsere Wandertipps, aber auch Touren aus der gesamten Outdooractive Community zum Nachwandern. Dazu kommen wichtige Informationen zur Gastronomie am Weg, ÖPNV, touristisch interessante Punkten, sogenannte Points of Interest (POIs) und vieles mehr. Diese Informationen sind mit guten Tourenvorschlägen verknüpft.

Eigene Touren können am PC geplant und aufs Handy übertragen werden. Auch lassen sich Wanderungen bequem unterwegs aufzeichnen und im Anschluss bearbeiten.

Unterwegs ist jederzeit der aktuelle Standort auf dem Handy zu ermitteln – kein Verlaufen mehr! Man sieht sofort, ob man noch auf dem richtigen Weg ist. So wird die Navigation unterwegs zum Kinderspiel.


Mitgliederrabatt für Pro-Versionen

Die Basic-Mitgliedschaft von Outdooractive bzw. www.albverein-erleben.de ist kostenlos. Diese ist nötig, um von den Wandertipps und Veranstaltungen auf Outdooractive zu profitieren, also etwa GPX-Tracks laden zu können. Einfach mit E-Mail und einem eigenen Passwort registrieren und schon ist man dabei. Kartengrundlage ist bei der Basic-Version übrigens OpenStreetMaps.

Die kostenpflichtige Pro-Version basiert auf der Outdooractive-Karte, die OpenStreetMaps mit amtlichen Geodaten und POIs verknüpft. Außerdem ist hier das Wegenetz des Schwäbischen Albvereins enthalten. Das ist bei der Basis-Version nicht der Fall. Das Kartenmaterial lässt sich sowohl online als auch offline nutzen.
Die Pro-Version kostet für Albvereins-Mitglieder 24,99 Euro pro Jahr (statt 29,99 Euro).

In der Pro+-Version sind zusätzlich die Karten des Deutschen Alpenvereins (DAV) und des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) sowie ADFC-Radtourenkarten und die Karten des Kompass-Verlags enthalten. Albvereinsmitglieder zahlen für die pro+-Variante 49,99 Euro pro Jahr (statt 59,99 Euro).

Albvereinsmitlgieder erhalten den Rabatt nur, wenn sie ihr Abo über www.albverein-erleben.de abschließen!


So erhalten Sie Ihren Mitgliederrabatt:

www.albverein-erleben.de öffnen und unter „Jetzt anmelden“ klicken. Sie finden den Link oben rechts in der Kopfzeile. Dann erscheint folgende Aufforderung:

Bitte jetzt Ihre E-Mail eingeben, auf „weiter“ klicken und dann ein Passwort vergeben. Jetzt sind Sie Basis-Mitglied und können diese Mitgliedschaft zu einer Pro- oder Pro+-Mitgliedschaft erweitern.

Dafür in der Kopfzeile von www.albverein-erleben.de ganz rechts „Pro kostenlos testen“ anklicken.

Dann erscheint folgende Darstellung:

Achtung: Nicht das erste rote Feld „Pro kostenlos testen“ anklicken, sondern weiter nach unten scrollen bis zum Feld „Mitgliedervorteil anfordern“. Das sieht dann so aus:

Jetzt das rote Feld „Mitgliedervorteil anfordern“ anklicken. Dann werden Sie aufgefordert, Ihre 7-stellige Mitgliedsnummer des Schwäbischen Albvereins einzugeben. Wenn Ihre Nummer kürzer ist mit 0 oder 00 beginnen.

Und auf weiter klicken.

Nun können Sie den Rabatt-Gutschein anfordern. Bitte Pro oder Pro+ auswählen. Der Gutschein wird per Mail zugeschickt. Diese Mail enthält einen Link, über den das Abo bestätigt werden muss.

Und schon kann es losgehen!


Falls es Fragen gibt, erreichen Sie uns per Mail an .

 

 

 

 

Ausgezeichnetes ehrenamtliches Engagement

Manfred Bender hat die Ehrennadel des Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart erhalten. Es ist einer von insgesamt vier Personen, die für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement geehrt wurden.

v.l.n.r.: Regierungspräsidentin Susanne Bay, Manfred Bender und Konrad Epple MdL, Foto: Regierungspräsidium Stuttgart

„Heimat lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen. Die diesjährigen Trägerinnen und Träger der Ehrennadel bewahren nicht nur Traditionen, sondern entwickeln sie weiter und machen sie für kommende Generationen erlebbar. Ihr ehrenamtliches Engagement stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und zeigt, dass Heimat dort erlebbar wird, wo Menschen sich mit Herz und Tatkraft für ihre Mitmenschen und ihre Region einsetzen“, sagte Regierungspräsidentin Susanne Bay.

Zuverlässiger Ansprechpartner in der Wegearbeit

Manfred Bender ist seit 1984 in verschiedenen Bereichen des Schwäbischen Albvereins aktiv. Derzeit engagiert er sich als Fachwart für Wege im Hohenloher Gau und als Ortsgruppenvorsitzender der Ortsgruppe Untersteinbach. Er war zudem als Ortsgruppen-Internetwart, Gauinternetwart und Ortsgruppen-Jugendwart tätig. Von 2021 bis 2025 war Manfred Bender Beisitzer im Vorstand des Schwäbischen Albvereins.

Vor allem in der Wegearbeit ist Manfred Bender ein wichtiger Ansprechpartner für die Engagierten im Verein und bei externen Kooperationspartner, etwa bei der Erstellung von Wegekonzeptionen. Auch bei der Erarbeitung von Leitlinien für die Wegearbeit und deren Umsetzung war er beteiligt. Auf dessen Grundlage wurde ein Ausbildungskonzept für die Wegearbeit entwickelt, das maßgeblich dazu beiträgt, dass die Wanderwege im Vereinsgebiet gut markiert und gepflegt sind. Manfred Bender führt in seinem Gau und darüber hinaus regelmäßig Schulungen für Wegepaten und Wegewarte durch.

Begeisterter Volkstänzer und Fahnenschwinger

Manfred Bender ist zudem aktiv in der Volkstanzgruppe im Hohenloher Gau, der er seit vielen Jahren angehört. Bei unzähligen Auftritten ist er als Tänzer und Fahnenschwinger mit dabei. Bei wichtigen Veranstaltungen des Schwäbischen Albvereins wird ihm die Standarte anvertraut.

Herzlichen Glückwunsch an Manfred Bender zur Ehrennadel des Arbeitskreises Heimatpflege! Vielen herzlichen Dank für das langjährige Engagement für den Schwäbischen Albverein.

v.r.n.l. Wegereferentin Martina Steinmetz, Fachwart für Wege Manfred Bender und seine Partnerin Hannelore, Wanderreferentin Karin Kunz. Foto: Schwäbischer Albverein

Workshopwochenende für Ehrenamtliche

„Geh mal hin – alles drin“ hieß es am Wochenende in der Bauernschule Bad Waldsee für Ehrenamtliche aus den Ortsgruppen des Schwäbischen Albvereins. 75 Ehrenamtliche nahmen an den Workshops teil.

Bei insgesamt 13 Workshops gab Input zu Wanderthemen etwa ein Fresh-Up für Wanderführer:innen oder wie man erlebnispädagogische Elemente bei Wanderungen oder in Familiengruppen umsetzen kann. Dazu kamen naturkundliche Exkursionen, Vorträge über Ökologie und Biodiversität sowie kulturelle Themen. Auch der neue Fachbereich Fahrrad stellte sich vor. Erfahrungsaustausch und gemütliches „Schwäza“ am Abend kam natürlich auch nicht zu kurz.

Danke an alle Referentinnen und Referenten für Euren Beitrag! Danke an alle Ehrenamtlichen für Euren Enthusiasmus und Eure Freude bei der Vereinsarbeit!

Mundartfeschd uff dr Burg Derneck

Humorvoll, lyrisch und immer radikal schwäbisch – beim Mundartfeschd des Schwäbischen Albvereins am Samstag, 18. Juli, um 17 Uhr auf der Burg Derneck präsentieren Claudia Pohel und Matthias Flad „vielsaitige“ und vielseitige Melodien, mal groovig-rockig, mal romantisch oder jazzig. Die Texte sind hintersinnig schwäbisch, handeln vom Alltag und seinen Absurditäten und laden zum Lachen und Nachdenken ein.

Nach dem großen Erfolg im Vorjahr ist dies die zweite Auflage des Mundartfeschds uff dr Burg Derneck. Bei der Burg Derneck handelt es sich um eines der schönsten Wanderheime des Schwäbischen Albvereins. Sie ist malerisch gelegen im Tal der Großen Lauter mitten auf der Schwäbischen Alb und bietet eine wunderbare Kulisse für diesen schwäbischen Liederabend.

Der Eintritt kostet 15 Euro. Kartenreservierung und Vorverkauf unter Telefon 0711 / 22585-0 oder per E-Mail unter hmueller@schwaebischer-albverein.de.

Das Thema „Mundart“ hat beim Schwäbischen Albverein Tradition. Der Mundartkünstler Helmut Pfitzer hob im Jahr 2000 die Idee aus der Taufe, regelmäßige Kleinkunstveranstaltungen mit mundartbezogener Musik und Literatur zu etablieren. Auf rund 12 Mundartbühnen gibt es regelmäßig unterhaltsame Kleinkunst auf hohem Niveau zu genießen.

Albverein feiert Gemeinschaft und blickt in die Zukunft

Bei strahlendem Sonnenschein traf sich der Schwäbische Albverein am Sonntag, 14. Juni, zu seiner Hauptversammlung in Sigmaringendorf. Während in der Donau-Lauchert-Halle die Versammlung tagte, machten sich viele der angereisten Vereinsmitglieder gemeinsam auf den Weg zu drei geführten Wanderungen und einer Radtour. Bereits am Vortag gab es gut besuchte Workshops im Fahnenschwingen und Volkstanz und abends ein fröhliches Danzfescht.

Grußworte des Landrätin und des Bürgermeisters

   

In ihrem Grußwort dankte Landrätin Stefanie Bürkle dem Schwäbischen Albverein für seine Arbeit im Landkreis. „Dass die Schönheit unserer Landschaft zugänglich ist, verdanken wir maßgeblich dem Albverein“, betonte sie. Allein im Landkreis Sigmaringen betreut der Verein über 800 markierte Wanderwege – eine Strecke etwa von Sigmaringen bis Rostock. Auch in der Landschaftspflege seien die Ortsgruppen im Landkreis und der Gau sehr aktiv. Leider seien hier Kürzungen bei den Mitteln des Landes geplant. Bürkle nutzte die Gelegenheit zu einem Appell an die Landesregierung, von Kürzungen abzusehen, besser noch, die Mittel zu erhöhen, um die Kulturlandschaft noch besser schützen zu können.

Bürgermeister Dominik Mattes zeigte sich stolz, dass Sigmaringendorf als Gastgeber für die Hauptversammlung fungieren durfte. „Der Albverein passt perfekt zu unserer Gemeinde“, sagte er. Er bereichere das Dorfleben durch Aktionen wie die Rübengeisteraktion, die Generationen zusammenbringe und Naturerlebnisse für alle schaffe. „Solche Aktionen sind mehr als nur Punkte im Veranstaltungskalender – sie schaffen Gemeinschaft und Erinnerungen“, so Mattes weiter.

Festvortrag zum Thema Kulturlandschaften

Als Festrednerin die neue Ministerin für ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Marion Gentges, eingefunden. Sie hob in ihrer Rede, den Einsatz des Schwäbischen Albvereins beim Erhalt von Kulturlandschaften hervor. Diese seien nicht nur wichtiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen, sondern auch Ausdruck von Tradition und nachhaltiger Nutzung durch den Menschen.

„Der Albverein lebt Gemeinschaft und ein Bewusstsein für Heimat und Natur“, so Gentges weiter. Sie verwies auf konkrete Erfolge wie die Erhaltung des Schopflocher Moores, das ohne das Engagement des Vereins heute nicht mehr in dieser Form existieren würde.

Wichtig sei es, das Wissen über die Bedeutung und Pflege von Kulturlandschaften weiterzugeben. „Am besten lernt man mit und beim Erleben der Natur – etwa bei Wanderungen, Führungen und Landschaftspflegeeinsätzen. All das tut der Schwäbische Albverein“, betonte Gentges, die sich selbst gerne beim Wandern inspirieren lässt. Ein Gesetz etwa, das sie einst während einer einsamen Bergtour entwickelt hatte, sei später tatsächlich als Bundesgesetz verabschiedet worden, erinnert sich die Landesministerin.

Berichte des Präsidiums und Jugendarbeit: Zukunft gestalten

Thomas Keck, der am Vortag im Hauptausschuss einstimmig zum neuen Präsidenten des Schwäbischen Albvereins gewählt worden war, berichtete der Versammlung über neue Entwicklungen im Verein. Er sieht die Notwendigkeit, den Verein durch moderne Strukturen zukunftsfähig zu machen. Teamlösungen und das Ressortprinzip im Vorstand hätten sich bereits bewährt und entlasteten die ehrenamtlichen Verantwortlichen. Außerdem soll die Geschäftsführung in Stuttgart mit mehr Entscheidungskompetenzen ausgestattet, um den Vorstand noch besser unterstützen zu können.

Angesichts sinkender Mitgliederzahlen und zurückgehender öffentlicher Mittel bestehe die Notwendigkeit zur Konsolidierung, betonte Keck. Er versteht darunter nicht nur das reine Sparen – „Wir waren immer sparsam“, betonte er –, sondern durch das Entwickeln zukunftsfähiger Strukturen. Offen sein für Neues, aber auch bewährte Traditionen weiterführen, das ist ihm wichtig.


„Unsere größte Stärke und das Herz des Vereins sind die vielen tausend Ehrenamtlichen. Sie vereinen unglaublich viel Know-How in den Bereichen Wandern und Outdoorsport, Wege und Beschilderung, Naturschutz und Kulturarbeit. Dieses Engagement müssen wir viel sichtbarer machen und den Wert dieses Wissens für unsere Gesellschaft aufzeigen.“
Präsident Thomas Keck


Thomas Keck berichtete von dem schmerzhaften Verkauf des Wanderheims Rauher Stein in Irndorf. Die Sanierung wäre einfach zu teuer gewesen. Wahrscheinlich werde man sich auch von weiteren Immobilien trennen müssen. Das werde derzeit sorgfältig geprüft. Als positiv hob Keck die vielen lebendigen und aktiven Ortsgruppen hervor, die dank eines eines breiten Angebots und oft auch durch eine gelungene Familienarbeit die Mitglieder an sich binden. Diese dienten als Vorbilder für andere Ortsgruppen im Verein. „Die Ortsgruppen mit Familien- und Jugendarbeit sind in der Regel gut aufgestellt, haben weniger Probleme Ämter zu besetzen und wachsen sogar. Diese Arbeit wollen wir weiter ausbauen“, so Keck.

Hauptjugendwart Mats Thiel verwies anlässlich des 100. Geburtstags der Schwäbischen Albvereinsjugend auf die Bedeutung der Jugendarbeit als Schlüssel für die Zukunft des Vereins. „Identifikation entsteht im Erleben“, so sein Credo. Die Jugendarbeit in den Ortsgruppen sei vielfältig, doch es gelte, Kinder und Jugendliche langfristig an den Verein zu binden. Die nächste Wahl im Gesamtverein stehe bereits in drei Jahren an – ein Grund mehr, frühzeitig engagierte Nachwuchskräfte zu fördern.


Laudatio für den ehemaligen Präsidenten Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß

Präsident Thomas Keck und Vizepräsidentin Regine Erb würdigten in einer Laudatio die Leistungen ihres Vorgängers Dr. Hans-Ulrich Rauchuß, der bis Januar 2026 dem Verein vorstand. „25 Jahre hast Du Dich als Präsident für den Schwäbischen Albverein eingesetzt. Herzlichen Dank dafür! Deine Impulse wirken weiter, “ hieß es in der Laudatio. Konkret benannt wurde sein Einsatz für die Familienarbeit, das Gesundheitswandern sowie den Naturschutz.


Herzlichen Dank

an die Ortsgruppe Sigmaringendorf und den Oberer-Donau-Gau unter der Leitung Ihres Vorsitzenden Claus Bayer für die Gastfreundschaft, die Organisation der Versammlung und des Rahmenprogramms sowie die wunderbare Bewirtung bei dieser Hauptversammlung.

an den Kulturrat für das Kulturprogramm am Samstag, die Kindervolkstanzgruppe Bittelschieß, der Volkstanzgruppe Süssen und dem Musikverein Sigmaringendorf für Ihre Auftritte am Sonntag

sowie an den Fachbereich Familie und die Schwäbische Albvereinsjugend für das Kinder- und Jugendprogramm.