Ehrenplakette der Stadt: Hohe Auszeichnung für OG Geislingen/Zollern

Die Ortsgruppe Geislingen/Zollern des Schwäbischen Albvereins hat die Ehrenplakette der Stadt Geislingen (Zollernalb) erhalten – eine äußerst seltene Anerkennung für jahrzehntelanges Engagement im Gemeinwesen. Bürgermeister Oliver Schmid überreichte die Auszeichnung im Rahmen der Preisverleihung des Kulturlandschaftspreises des Schwäbischen Heimatbunds, bei der die Ortsgruppe einen der Hauptpreise erhielt.

„Die Albvereinsortsgruppe ist aus Geislingen nicht wegzudenken“, sagte Schmid. Ob Geselligkeit, Wandern, Brauchtum, Naturschutz und Landschaftspflege, die Albvereins-Ortsgruppe bereichere seit vielen Jahren das öffentliche Leben der Stadt. Die Verantwortlichen hätten sich durch besondere Leisgtungen hervorgetan und damit das Ansehen der Stadt gefördert. Im Gegensatz zu anderen Vereinen verzeichne die Albvereins-Ortsgruppe einen starken Zuwachs an Mitgliedern.

Das Bild zeigt (von rechts) Bürgermeister Oliver Schmid, Vertrauensmann Wolfgang Müller, Stellvertreterin Ingrid Schmid und Wanderwart Bernhard Bosch vom Geislinger Albverein sowie Reinhard Wolf, Ehrenmitglied des Gesamtvereins, der bei der Veranstaltung zugegen war und herzlich gratulierte.

Laut Wikipedia ist die Ehrenplakette ist eine hohe Auszeichnung für Personen und Gruppen, die sich auf kommunalpolitischer, sozialer und wirtschaftlicher Ebene, im Umweltschutz, im kulturellen, schulischen und sportlichen oder in anderen Bereichen in herausragender Weise verdient gemacht haben. Sie wird von offiziellen Gremien der Städte und Landkreise verliehen.

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DWV: Ehrenamtliches Engagement darf nicht gefährdet werden

Zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober wies der Deutsche Wanderverband (DWV) auf den großen Stellenwert des Ehrenamts, dem Fundament unserer Gesellschaft, hin.
Ein offener Brief ging an die Mitglieder des Deutschen Bundestages, worin gefordert wird, die rechtlichen Rahmenbedingungen für Vereine zu verbessern und das ehrenamtliche Engagement langfristig nicht zu gefährden. Den offenen Brief sowie die dazu gehörende Resolution finden Sie hier

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Deutsches Wanderabzeichen wird 10

2019 verleiht der Deutsche Wanderverband das Deutsche Wanderabzeichen im zehnten Jahr. Im Rahmen dieses Jubiläums sind vielfältige Aktionen geplant.

Mit dem Deutschen Wanderabzeichen werden diejenigen Wandernden belohnt, die mit Hilfe des Wander-Fitness-Passes Kilometer gesammelt haben. Je nach Anzahl und Streckenlänge wird die Plakette in Bronze, Silber oder Gold verliehen.

Das Deutsche Wanderabzeichen ist das Motivationsabzeichen des Deutschen Wanderverbandes. Es wurde im Rahmen der Gesundheitsinitiative Let´s go – jeder Schritt hält fit entwickelt.

Wer regelmäßig im Verein mitwandert, tut nicht nur sich selbst und seiner Gesundheit etwas Gutes, sondern erhält auch bei über 60 gesetzlichen Krankenversicherungen Bonuspunkte in den Bonusprogrammen. Mitmachen lohnt sich also doppelt!

Infos unter: www.deutsches-wanderabzeichen.de

Postkartenidylle und Wandertipps

Soeben neu erschienen ist die Ausgabe 2019 des Bildkalenders „Schwäbisches Land“, der vom Senn Verlag in Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein herausgegeben wird. Der Heimat- und Wanderkalender zeigt die beliebtesten Ausflugs- und Wandergebiete Württembergs. Zahlreiche herrliche Farbfotos, die als Postkarten versandt werden können, sowie Wandervorschläge und Informationen, die als Textkarten gesammelt werden können, ergänzen das Kalendarium.

Der Kalender ist im Lädle und im  Online-Shop des Schwäbischen Albvereins zum Preis von 16,20 Euro (Mitgliederpreis 11,80 Euro) erhältlich.

Ortsgruppen können den Kalender über den Schwäbischen Albverein zu attraktiven Staffelkonditionen (ab 10 Stück 9,80 Euro, pro 10 Ex. zusätzlich 1 Ex. ohne Berechnung, versandkostenfreie Lieferung ab 40,00 Euro Auftragswert) beziehen.

Kontakt: Jürgen Dieterich, Sybille Knödler, Verkauf & Vertrieb, verkauf2@schwaebischer-albverein.de, Telefon 0711 22585-21 oder -22

Deutscher Wandertag: Forderung nach weniger Bürokratisierung

Beim Deutschen Wandertag, dem größten Wanderfest der Welt, welches vom 15. bis 20. August 2018 in der Region Lippe Detmold stattfand, nahmen Zehntausende Besucher aus ganz Deutschland und Europa teil.

 

Armin Laschet, NRW-Ministerpräsident und Schirmherr des Wandertages, sprach in Detmold über die große Bedeutung der Wandervereine für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung seines Landes. Der Präsident des Deutschen Wanderverbandes sowie des Schwäbischen Albvereins, Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, übte Kritik an der zunehmenden Bürokratisierungsflut, welche die Arbeit der Vereine massiv behindere. Als Beispiel nannte er die am 25. Mai 2018 in Kraft getretene neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Der Präsident befürchtet eine zunehmende Verunsicherung und einen Motivationsverlust ehrenamtlicher Vereinsmitarbeiter. Er sieht das Fundament des Gemeinwesens in Deutschland in Gefahr.

Resolution verabschiedet

Eine in der DWV- Jahreshauptversammlung verabschiedete Resolution mit dem Titel „Rechtliche Rahmenbedingungen für Vereine verbessern“ soll die Bundes- und Landespolitik zum Handeln bewegen. Beispielsweise sollten Sonderregelungen geschaffen und Sanktionen bei etwaigen Verstößen für Vereine deutlich abgeschwächt werden.

Der DWV fordert, dass besonders bei der Umsetzung europäischer Vorgaben in deutsches Recht alle Spielräume genutzt werden müssen, um für gemeinnützige Vereine praktikable Lösungen zu finden. „Wir fordern eine Novellierung der DSGVO, bei der die Vereine als Säule unserer Gesellschaft eine deutliche Entlastung erfahren und nicht großen Unternehmen im Aufwand und Zahlung von Bußgeldern gleichgestellt werden“, so Rauchfuß.

Als Naturschutzverband nutzte der DWV den Deutschen Wandertag auch nochmals, um auf die Bedeutung des Insektenschutzes aufmerksam zu machen.

Forschungsprojekt zu Dialekten – möchten Sie teilnehmen?

Die Universität Münster sucht für ein Forschungsprojekt Dialekt- oder Plattsprecher für die Teilnahme an einem Online-Fragebogen zum Thema „Namen im Dialekt bzw. Platt“.

Das Projekt untersucht, welche besonderen Namenformen in deutschen Dialekten und im Niederdeutschen verwendet werden, wenn man über Personen spricht.

Mundartfans und Schwäbische Dialketsprecher können sich an der Untersuchung beteiligen, hier geht es zum Fragebogen (dauert ca. 20 bis 30 Minuten):

Fragebogen

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier

Übrigens: Kennen Sie den „Sprechenden Sprachatlas“ der Uni Tübingen? Hören Sie einfach mal rein, Sie werden überrascht sein von den regional unterschiedlichen Aussprachen im Ländle! Sprachatlas Baden-Württemberg

Eichendorff-Plakette für die Ortsgruppe Vaihingen/Enz

Die Ortsgruppe Vaihingen an der Enz feierte unlängst 125-jähriges Jubiläum. Im Rahmen dessen überreichte Vaihingens Oberbürgermeister Gerd Maisch der engagierten Ortsgruppe die Eichendorf-Plakette.

Die Urkunde ist die höchste staatliche Auszeichnung für Gebirgs- und Wandervereine in der Bundesrepublik Deutschland. 1983 wurde sie vom damaligen Bundespräsidenten Karl Carstens gestiftet. Die Ei­chen­dorff-Pla­ket­te kann an Wan­der­ver­ei­ne ver­lie­hen wer­den, die min­des­tens 100 Jah­re alt sind. Es geht um die Aus­zeich­nung großer Ver­diens­te bei der Pfle­ge und För­de­rung des Wan­derns, des Hei­mat­ge­dan­kens und des Um­welt­be­wusst­seins.

Herzlichen Glückwunsch an die Ortsgruppe Vaihingen!

Für generationenübergreifende Naturschutzarbeit ausgezeichnet

Verantwortungspreis für die OG Einsingen:

Die Ortsgruppe Einsingen hat beim Verantwortungspreis 2018 der Volksbank Ulm-Biberach den ersten Platz in der Kategorie „Ökologie“ gewonnen. Die äußerst engagierte Ortsgruppe mit vielen aktiven Familien ist für ihre generationenübergreifende Naturschutzarbeit ausgezeichnet worden. Im Fokus standen dabei der Erhalt von Obstbäumen und Vogelpopulationen.

Zum Beispiel gab es eine Baumpflanzaktion und eine Frühjahrsputzete. Beides unter Anleitung der Naturschutzwarte und mit Beteiligung von Jung und Alt. Zudem wurden Nistkästen mit der Familiengruppe gebaut, u.a. auf einer Streuobstwiese, die von der Ortsgruppe gepflegt wird.

Zu den Bewertungskriterien der Jury zählten das angestrebte Ziel, der gesellschaftliche Bedarf, die erzielte Wirkung, die Nachhaltigkeit des Engagements und Werte wie Respekt, Fairness, Menschlichkeit und Anstand.

Die Ortsgrupe Einsingen erhielt eine Urkunde, eine tolle Trophäe und einen Scheck von 5.000 Euro.

Weitere Infos auf der Homepage der Ortsgruppe Einsingen

Übrigens: Die 2016 gegründete Familiengruppe Einsingen zählt aktuell bereits 70 Mitglieder!

Happy Birthday, Burg Derneck!

Das beliebte Wanderheim Burg Derneck feiert dieses Jahr seinen 50. Geburtstag und am Sonntag (17. Juni 2018) fand eine große, fröhliche Jubiläumsfeier im Burghof der Derneck in Hayingen-Münzdorf statt.

Wie erwartet, kamen unglaublich viele Besucher und die ehrenamtlichen Helfer hatten alle Hände voll zu tun. Gestartet wurde mit einem ökumenischen Gottesdienst, später gab es einen Frühschoppen mit Mittagessen, viel Musik und Unterhaltung. Zum Beispiel spielte die Bader-Alphorngaudi aus Grafenberg, es gab eine Wimpelbandausgabe und eine Mittelaltergruppe trat auf. Diese verschaffte ein passendes, altertümliches Flair. Albvereinspräsident, Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß und der Vorsitzende des Betreuungsvereins der Burg Derneck, Hans Heiss, weihten zudem die so genannte Fritz-Wolf-Gedächtnisbank ein. Fritz Wolf war ein Burgvogt aus der Anfangszeit des Anwesens.

Albvereinspräsident Hans-Ulrich Rauchfuß erinnerte bei seiner Ansprache auch an Degenhart von Gundelfingen, der um 1340 die Burg erbaut hatte. Nach diversen Besitzerwechseln nahm sich der Schwäbische Albverein der Derneck an, der Tipp kam dereinst vom heutigen Ehrenmitglied Günter Hecht. Er hatte den wahren Wert der Burg als „Perle der Heimat“ erkannt.

Auch Landrat Thomas Reumann würdigte dessen Verdienste und zeichnete ihn mit der Medaille des Landkreises Reutlingen aus. Er betonte außerdem, die Burg Derneck mit ihrem Wanderheim sei „gelebter Denkmalschutz“. Mit viel Engagement, Geld, Ideen und Arbeitskraft hätten sich Menschen in den vergangenen 50 Jahren dafür eingesetzt.

Die Burg Derneck liegt zwischen schroffen Felsen und sanften Hügeln, inmitten des romantischen Großen Lautertals. Das Wanderheim des Schwäbischen Albvereins ist ein gefragtes Übernachtungs- und Wanderziel mit rund 5000 Übernachtungen pro Jahr und 250.000 Übernachtungen während der vergangenen 50 Jahre. Viele Wandergruppen, Familien, Schulklassen und Vereine haben hier bereits Station gemacht.

Landesfest Kirchheim: Tausende Besucher feierten die schöne Natur, die Heimat und das Wandern

Das Landesfest des Schwäbischen Albvereins in Kirchheim/Teck am vergangenen Wochenende, 9. und 10. Juni 2018, ist zu Ende. Die wunderschönen Eindrücke werden aber noch längere Zeit nachwirken. Mehrere Tausend Besucher waren in die Innenstadt gekommen, um sich zu informieren, sich inspirieren zu lassen, Musik zu lauschen, Tanzvorführungen zu bewundern oder auch bei der einen oder anderen Wanderung mit dabei zu sein. „Wir sind sehr zufrieden, das Fest war rundum perfekt“, freut sich Albvereinspräsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß. Er lobt die gute Arbeit des Teck-Neuffen-Gaus unter Leitung des Vorsitzenden Erich Haas und die Kooperation mit der Stadt Kirchheim. „Die Zusammenarbeit mit der Stadt und deren Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker war unkompliziert und bereichernd“, so Rauchfuß. Kirchheim mit seiner schönen Lage vor dem Albtrauf, die zahlreichen Wanderwege Richtung Alb und ganz speziell auch der Teckberg, haben für den Albverein eine wichtige Bedeutung. Der Bau des Teckturms auf Kirchheims Hausberg hat einst zur Gründung des Schwäbischen Albvereins geführt. Das ist nun 130 Jahre her.

    

Fröhliches Programm auf schönen Plätzen

Besucher, Albvereinsmitglieder und Bürger der Stadt konnten ein vielfältiges und fröhliches Kulturprogramm genießen. Auf verschiedenen Plätzen der historischen Innenstadt zeigten Tanz- und Musikgruppen, wie schön und abwechslungsreich Volksmusik sein kann. Am sogenannten „Musikantenplätzle“ spielten alle halbe Stunde Musikgruppen des Schwäbischen Albvereins. Dabei kamen auch alte Instrumente, wie Sackpfeife oder Hirtenhorn zum Einsatz.

Ein besonders ehrenvoller Gast war Frau Gerlinde Kretschmann, die erneut als Schirmherrin des nunmehr dritten Schulwanderwettbewerbs des Schwäbischen Albvereins in Erscheinung trat. Die Prämierung der Schulklassen fand am Samstag 9. Juni am Martinskirchplatz statt.

Wimpelwandergruppe empfangen

Der Startschuss für das vielgestaltige Fest war bereits der Empfang der Wimpelwandergruppe am Freitagnachmittag (8. Juni). Albvereinspräsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, Gauvorsitzender Erich Haas und Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker hatten die Wimpelwanderer unter der Leitung von Eugen Kramer begrüßt. Denn es ist seit vielen Jahren Tradition, den Festwimpel von einem Austragungsort zum nächsten zu tragen. Dieser verbleibt dann nach einer feierlichen Übergabe des Albvereinspräsidenten an das Stadtoberhaupt im Rathaus bis er zum nächsten Landesfest getragen wird.

Wanderungen und viele tolle Aktivitäten

Sowohl Samstag als auch Sonntag starteten bereits am Morgen viele Wanderungen (eine mit Manuel Andrack) und einige Stadtführungen. Daneben öffneten zahlreiche Infostände entlang der Max-Eyth-Straße. Interessierte Besucher konnten sich hier zu allen Themen des Albvereins informieren: Jugend- und Familienangebote, Wegemarkierung, geführte Wanderungen und Workshops, Naturschutzaktivitäten. Am Samstagabend spielte außerdem die bekannte schwäbische Folk-Rock-Band „Wendrsonn“. Insgesamt herrschte eine fröhliche und entspannte Sommerfeststimmung.

Weitere Highlights im Programm

Das Jugend- & Familienprogramm am Sonntag lockte trotz der Hitze viele kleine Besucher mit ihren Familien. Es gab ja auch viel zu erleben: zum Beispiel Leitergolf spielen,  Samenbomben herstellen oder Blumentopftrommeln basteln.

Für Wanderführer, die ihr Know-how erweitern wollten gab es am Samstagnachmittag im Spital einen Wanderführer-Workshop, der mit mehr als 60 Teilnehmern super besucht war. Am Sonntag um 14.30 Uhr erklärte Hauptwegemeister Gerhard Stolz das ausgeklügelte Wegesystem des Schwäbischen Albvereins, welches auf den ehemaligen Hauptwegemeister und stellvertretenden Präsidenten Gustav Ströhmfeld zurückzuführen ist.

   

Siegerehrung Schulwanderwettbewerb mit Gerlinde Kretschmann

Ein ganz besonderes Highlight am Samstagnachmittag war die Siegerehrung des Schulwanderwettbewerbs „Komm mit – wir wecken den Frühling“, den der Schwäbische Albverein an Kirchheimer Schulen ausgeschrieben hatte. Insgesamt hatten sich sieben Schulen mit 103 Schülern beteiligt. Die Schüler der Verbundschule Dettingen, der Konrad-Wiederholt-Förderschule SBBZ Lernen und der Grundschule Reudern hatten mit ihren Lehrern im Frühjahr einen Tag im Freien verbracht und dabei ein vielfältiges Erlebnis- und Lernprogramm absolviert. Die Dokumentationen wurden in Fotos, Kollagen, Texten und gemalten Kunstwerken festgehalten, die im ersten Stock des Kornhauses zu bewundern waren. Gerlinde Kretschmann, selbst ehemalige Lehrerin und Wanderführerin empfing die Kinder und Lehrerinnen mit großem Überschwang und ehrlicher Freude auf der Bühne vor der Martinskirche. In einer kurzen Ansprache lobte sie Kinder und Lehrer für ihre wunderschönen Arbeiten und ging dann zusammen mit Albvereinspräsident Rauchfuß an die Preisverleihung. Es gab drei Kategorien – Klasse 1 und 2, Klasse 3 und 4, weiterführende Schulen sowie einen Sonderpreis. Die Geld- und Sachpreise wurden begeistert in Empfang genommen.

 

Städtischer Empfang

Anschließend fand in der Stadthalle mit dem Empfang der Stadt Kirchheim ein offizieller Programmpunkt mit opulentem Festprogramm, wie Vorführungen internationler Tänze und Fahnenschwingern, statt. Die Oberbürgermeisterin stellte die Besonderheiten, landschaftlichen Schönheiten und historische Bedeutung ihres Ortes vor und betonte, dass das Landesfest etwas ganz Besonderes für die Stadt sei. Sie hoffe, einen entsprechend guten Rahmen zu bieten.

 

Albvereinspräsident Rauchfuß bedankte sich bei der Oberbürgermeisterin und lobte deren Engagement und Herzblut. Auch dankte er dem Mährisch-Schlesischen Sudetengebirgsverein MSSGV für die Nutzung des Vereinsheims als Festbüro und verwies auf die enge Verbindung zwischen den beiden Vereinen.

Hauptversammlung am Sonntag in der Stadthalle

Der Sonntag startete mit einem Gottesdienst und der Jahreshaupt-
versammlung in der Stadthalle. Grußworte sprachen die Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker, der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbands, Dr. Gerhard Bronner, Landrat Heinz Eininger, der Vorsitzende des Teck-Neuffen-Gaus, Erich Haas und der Vizepräsident des Schwarzwaldvereins, Peter Wehrle. Alle waren sich einig, wie wichtig der Erhalt und Schutz der Biodiversität und hierbei das Miteinander in der Gesellschaft ist.

  

Festrede der Staatssekretärin

Als Festrednerin war Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch geladen. Sie betonte, wie gerne sie gekommen sei, da sie dem Verein großen Respekt zolle: „Der Schwäbische Albverein setzt sich in vielfältiger Weise für die Natur und die Region ein. Er ist sehr vital und das ehrenamtliche Engagement ist groß“, so die Staatssekretärin. Gute, attraktive Wanderwege fungierten als Tourismusmagnet. Der Schwäbische Albverein stärke mit seinem hochwertigen Wege- und Wanderangebot auch einen wichtigen Wirtschaftsfaktor. Sie bezeichnete das Wandern als Gemeinschafts-,  und auch als demokratischen Sport. Denn man brauche kein spezielles Equipment. Jeder, der wolle, könne wandern gehen.

Der Schwäbische Albverein sei weiterhin ein Förderer der Kulturlandschaft und setze sich so nachhaltig für die Biodiversität ein. Das sei im Moment in Bezug auf den Rückgang der Fluginsekten extrem wichtig. Auch auf das Thema „Wolf“ ging die Staatssekretärin ein und betonte die Bewahrung eines gesunden Realismus.

Bericht des Präsidenten

Auch Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß griff das Thema „Insektensterben“ auf und machte für die Biotopverluste u.a. den erhöhten Stickstoffgehalt, Monokulturen, Zerstückelung der Landschaft und Pestizideinsatz verantwortlich. Er forderte die Erhaltung der Biologischen Vielfalt, ökologischen Landbau und die Ausbreitung von Blumenwiesen. Ein weiterer Punkt seines Berichts war u.a. die seit 25. Mai in Kraft getretene Datenschutzgrundverordnung, die den Vereinen seiner Meinung nach einen großen Verwaltungsakt abverlange, da Verordnung keinen Unterschied mache zwischen großen globalen Unternehmen und Non-Profit-Organisationen.

Den detaillierten Bericht des Albvereinspräsidenten findet man auf der Homepage des Schwäbischen Albvereins hier