Eichendorff-Plakette für die Ortsgruppe Vaihingen/Enz

Die Ortsgruppe Vaihingen an der Enz feierte unlängst 125-jähriges Jubiläum. Im Rahmen dessen überreichte Vaihingens Oberbürgermeister Gerd Maisch der engagierten Ortsgruppe die Eichendorf-Plakette.

Die Urkunde ist die höchste staatliche Auszeichnung für Gebirgs- und Wandervereine in der Bundesrepublik Deutschland. 1983 wurde sie vom damaligen Bundespräsidenten Karl Carstens gestiftet. Die Ei­chen­dorff-Pla­ket­te kann an Wan­der­ver­ei­ne ver­lie­hen wer­den, die min­des­tens 100 Jah­re alt sind. Es geht um die Aus­zeich­nung großer Ver­diens­te bei der Pfle­ge und För­de­rung des Wan­derns, des Hei­mat­ge­dan­kens und des Um­welt­be­wusst­seins.

Herzlichen Glückwunsch an die Ortsgruppe Vaihingen!

Für generationenübergreifende Naturschutzarbeit ausgezeichnet

Verantwortungspreis für die OG Einsingen:

Die Ortsgruppe Einsingen hat beim Verantwortungspreis 2018 der Volksbank Ulm-Biberach den ersten Platz in der Kategorie „Ökologie“ gewonnen. Die äußerst engagierte Ortsgruppe mit vielen aktiven Familien ist für ihre generationenübergreifende Naturschutzarbeit ausgezeichnet worden. Im Fokus standen dabei der Erhalt von Obstbäumen und Vogelpopulationen.

Zum Beispiel gab es eine Baumpflanzaktion und eine Frühjahrsputzete. Beides unter Anleitung der Naturschutzwarte und mit Beteiligung von Jung und Alt. Zudem wurden Nistkästen mit der Familiengruppe gebaut, u.a. auf einer Streuobstwiese, die von der Ortsgruppe gepflegt wird.

Zu den Bewertungskriterien der Jury zählten das angestrebte Ziel, der gesellschaftliche Bedarf, die erzielte Wirkung, die Nachhaltigkeit des Engagements und Werte wie Respekt, Fairness, Menschlichkeit und Anstand.

Die Ortsgrupe Einsingen erhielt eine Urkunde, eine tolle Trophäe und einen Scheck von 5.000 Euro.

Weitere Infos auf der Homepage der Ortsgruppe Einsingen

Übrigens: Die 2016 gegründete Familiengruppe Einsingen zählt aktuell bereits 70 Mitglieder!

Happy Birthday, Burg Derneck!

Das beliebte Wanderheim Burg Derneck feiert dieses Jahr seinen 50. Geburtstag und am Sonntag (17. Juni 2018) fand eine große, fröhliche Jubiläumsfeier im Burghof der Derneck in Hayingen-Münzdorf statt.

Wie erwartet, kamen unglaublich viele Besucher und die ehrenamtlichen Helfer hatten alle Hände voll zu tun. Gestartet wurde mit einem ökumenischen Gottesdienst, später gab es einen Frühschoppen mit Mittagessen, viel Musik und Unterhaltung. Zum Beispiel spielte die Bader-Alphorngaudi aus Grafenberg, es gab eine Wimpelbandausgabe und eine Mittelaltergruppe trat auf. Diese verschaffte ein passendes, altertümliches Flair. Albvereinspräsident, Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß und der Vorsitzende des Betreuungsvereins der Burg Derneck, Hans Heiss, weihten zudem die so genannte Fritz-Wolf-Gedächtnisbank ein. Fritz Wolf war ein Burgvogt aus der Anfangszeit des Anwesens.

Albvereinspräsident Hans-Ulrich Rauchfuß erinnerte bei seiner Ansprache auch an Degenhart von Gundelfingen, der um 1340 die Burg erbaut hatte. Nach diversen Besitzerwechseln nahm sich der Schwäbische Albverein der Derneck an, der Tipp kam dereinst vom heutigen Ehrenmitglied Günter Hecht. Er hatte den wahren Wert der Burg als „Perle der Heimat“ erkannt.

Auch Landrat Thomas Reumann würdigte dessen Verdienste und zeichnete ihn mit der Medaille des Landkreises Reutlingen aus. Er betonte außerdem, die Burg Derneck mit ihrem Wanderheim sei „gelebter Denkmalschutz“. Mit viel Engagement, Geld, Ideen und Arbeitskraft hätten sich Menschen in den vergangenen 50 Jahren dafür eingesetzt.

Die Burg Derneck liegt zwischen schroffen Felsen und sanften Hügeln, inmitten des romantischen Großen Lautertals. Das Wanderheim des Schwäbischen Albvereins ist ein gefragtes Übernachtungs- und Wanderziel mit rund 5000 Übernachtungen pro Jahr und 250.000 Übernachtungen während der vergangenen 50 Jahre. Viele Wandergruppen, Familien, Schulklassen und Vereine haben hier bereits Station gemacht.

Landesfest Kirchheim: Tausende Besucher feierten die schöne Natur, die Heimat und das Wandern

Das Landesfest des Schwäbischen Albvereins in Kirchheim/Teck am vergangenen Wochenende, 9. und 10. Juni 2018, ist zu Ende. Die wunderschönen Eindrücke werden aber noch längere Zeit nachwirken. Mehrere Tausend Besucher waren in die Innenstadt gekommen, um sich zu informieren, sich inspirieren zu lassen, Musik zu lauschen, Tanzvorführungen zu bewundern oder auch bei der einen oder anderen Wanderung mit dabei zu sein. „Wir sind sehr zufrieden, das Fest war rundum perfekt“, freut sich Albvereinspräsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß. Er lobt die gute Arbeit des Teck-Neuffen-Gaus unter Leitung des Vorsitzenden Erich Haas und die Kooperation mit der Stadt Kirchheim. „Die Zusammenarbeit mit der Stadt und deren Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker war unkompliziert und bereichernd“, so Rauchfuß. Kirchheim mit seiner schönen Lage vor dem Albtrauf, die zahlreichen Wanderwege Richtung Alb und ganz speziell auch der Teckberg, haben für den Albverein eine wichtige Bedeutung. Der Bau des Teckturms auf Kirchheims Hausberg hat einst zur Gründung des Schwäbischen Albvereins geführt. Das ist nun 130 Jahre her.

    

Fröhliches Programm auf schönen Plätzen

Besucher, Albvereinsmitglieder und Bürger der Stadt konnten ein vielfältiges und fröhliches Kulturprogramm genießen. Auf verschiedenen Plätzen der historischen Innenstadt zeigten Tanz- und Musikgruppen, wie schön und abwechslungsreich Volksmusik sein kann. Am sogenannten „Musikantenplätzle“ spielten alle halbe Stunde Musikgruppen des Schwäbischen Albvereins. Dabei kamen auch alte Instrumente, wie Sackpfeife oder Hirtenhorn zum Einsatz.

Ein besonders ehrenvoller Gast war Frau Gerlinde Kretschmann, die erneut als Schirmherrin des nunmehr dritten Schulwanderwettbewerbs des Schwäbischen Albvereins in Erscheinung trat. Die Prämierung der Schulklassen fand am Samstag 9. Juni am Martinskirchplatz statt.

Wimpelwandergruppe empfangen

Der Startschuss für das vielgestaltige Fest war bereits der Empfang der Wimpelwandergruppe am Freitagnachmittag (8. Juni). Albvereinspräsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, Gauvorsitzender Erich Haas und Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker hatten die Wimpelwanderer unter der Leitung von Eugen Kramer begrüßt. Denn es ist seit vielen Jahren Tradition, den Festwimpel von einem Austragungsort zum nächsten zu tragen. Dieser verbleibt dann nach einer feierlichen Übergabe des Albvereinspräsidenten an das Stadtoberhaupt im Rathaus bis er zum nächsten Landesfest getragen wird.

Wanderungen und viele tolle Aktivitäten

Sowohl Samstag als auch Sonntag starteten bereits am Morgen viele Wanderungen (eine mit Manuel Andrack) und einige Stadtführungen. Daneben öffneten zahlreiche Infostände entlang der Max-Eyth-Straße. Interessierte Besucher konnten sich hier zu allen Themen des Albvereins informieren: Jugend- und Familienangebote, Wegemarkierung, geführte Wanderungen und Workshops, Naturschutzaktivitäten. Am Samstagabend spielte außerdem die bekannte schwäbische Folk-Rock-Band „Wendrsonn“. Insgesamt herrschte eine fröhliche und entspannte Sommerfeststimmung.

Weitere Highlights im Programm

Das Jugend- & Familienprogramm am Sonntag lockte trotz der Hitze viele kleine Besucher mit ihren Familien. Es gab ja auch viel zu erleben: zum Beispiel Leitergolf spielen,  Samenbomben herstellen oder Blumentopftrommeln basteln.

Für Wanderführer, die ihr Know-how erweitern wollten gab es am Samstagnachmittag im Spital einen Wanderführer-Workshop, der mit mehr als 60 Teilnehmern super besucht war. Am Sonntag um 14.30 Uhr erklärte Hauptwegemeister Gerhard Stolz das ausgeklügelte Wegesystem des Schwäbischen Albvereins, welches auf den ehemaligen Hauptwegemeister und stellvertretenden Präsidenten Gustav Ströhmfeld zurückzuführen ist.

   

Siegerehrung Schulwanderwettbewerb mit Gerlinde Kretschmann

Ein ganz besonderes Highlight am Samstagnachmittag war die Siegerehrung des Schulwanderwettbewerbs „Komm mit – wir wecken den Frühling“, den der Schwäbische Albverein an Kirchheimer Schulen ausgeschrieben hatte. Insgesamt hatten sich sieben Schulen mit 103 Schülern beteiligt. Die Schüler der Verbundschule Dettingen, der Konrad-Wiederholt-Förderschule SBBZ Lernen und der Grundschule Reudern hatten mit ihren Lehrern im Frühjahr einen Tag im Freien verbracht und dabei ein vielfältiges Erlebnis- und Lernprogramm absolviert. Die Dokumentationen wurden in Fotos, Kollagen, Texten und gemalten Kunstwerken festgehalten, die im ersten Stock des Kornhauses zu bewundern waren. Gerlinde Kretschmann, selbst ehemalige Lehrerin und Wanderführerin empfing die Kinder und Lehrerinnen mit großem Überschwang und ehrlicher Freude auf der Bühne vor der Martinskirche. In einer kurzen Ansprache lobte sie Kinder und Lehrer für ihre wunderschönen Arbeiten und ging dann zusammen mit Albvereinspräsident Rauchfuß an die Preisverleihung. Es gab drei Kategorien – Klasse 1 und 2, Klasse 3 und 4, weiterführende Schulen sowie einen Sonderpreis. Die Geld- und Sachpreise wurden begeistert in Empfang genommen.

 

Städtischer Empfang

Anschließend fand in der Stadthalle mit dem Empfang der Stadt Kirchheim ein offizieller Programmpunkt mit opulentem Festprogramm, wie Vorführungen internationler Tänze und Fahnenschwingern, statt. Die Oberbürgermeisterin stellte die Besonderheiten, landschaftlichen Schönheiten und historische Bedeutung ihres Ortes vor und betonte, dass das Landesfest etwas ganz Besonderes für die Stadt sei. Sie hoffe, einen entsprechend guten Rahmen zu bieten.

 

Albvereinspräsident Rauchfuß bedankte sich bei der Oberbürgermeisterin und lobte deren Engagement und Herzblut. Auch dankte er dem Mährisch-Schlesischen Sudetengebirgsverein MSSGV für die Nutzung des Vereinsheims als Festbüro und verwies auf die enge Verbindung zwischen den beiden Vereinen.

Hauptversammlung am Sonntag in der Stadthalle

Der Sonntag startete mit einem Gottesdienst und der Jahreshaupt-
versammlung in der Stadthalle. Grußworte sprachen die Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker, der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbands, Dr. Gerhard Bronner, Landrat Heinz Eininger, der Vorsitzende des Teck-Neuffen-Gaus, Erich Haas und der Vizepräsident des Schwarzwaldvereins, Peter Wehrle. Alle waren sich einig, wie wichtig der Erhalt und Schutz der Biodiversität und hierbei das Miteinander in der Gesellschaft ist.

  

Festrede der Staatssekretärin

Als Festrednerin war Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch geladen. Sie betonte, wie gerne sie gekommen sei, da sie dem Verein großen Respekt zolle: „Der Schwäbische Albverein setzt sich in vielfältiger Weise für die Natur und die Region ein. Er ist sehr vital und das ehrenamtliche Engagement ist groß“, so die Staatssekretärin. Gute, attraktive Wanderwege fungierten als Tourismusmagnet. Der Schwäbische Albverein stärke mit seinem hochwertigen Wege- und Wanderangebot auch einen wichtigen Wirtschaftsfaktor. Sie bezeichnete das Wandern als Gemeinschafts-,  und auch als demokratischen Sport. Denn man brauche kein spezielles Equipment. Jeder, der wolle, könne wandern gehen.

Der Schwäbische Albverein sei weiterhin ein Förderer der Kulturlandschaft und setze sich so nachhaltig für die Biodiversität ein. Das sei im Moment in Bezug auf den Rückgang der Fluginsekten extrem wichtig. Auch auf das Thema „Wolf“ ging die Staatssekretärin ein und betonte die Bewahrung eines gesunden Realismus.

Bericht des Präsidenten

Auch Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß griff das Thema „Insektensterben“ auf und machte für die Biotopverluste u.a. den erhöhten Stickstoffgehalt, Monokulturen, Zerstückelung der Landschaft und Pestizideinsatz verantwortlich. Er forderte die Erhaltung der Biologischen Vielfalt, ökologischen Landbau und die Ausbreitung von Blumenwiesen. Ein weiterer Punkt seines Berichts war u.a. die seit 25. Mai in Kraft getretene Datenschutzgrundverordnung, die den Vereinen seiner Meinung nach einen großen Verwaltungsakt abverlange, da Verordnung keinen Unterschied mache zwischen großen globalen Unternehmen und Non-Profit-Organisationen.

Den detaillierten Bericht des Albvereinspräsidenten findet man auf der Homepage des Schwäbischen Albvereins hier

   

Bericht des Präsidenten bei der Hauptversammlung am 10. Juni 2018 in Kirchheim/Teck

Sehr geehrte Ehrengäste,meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Wanderfreundinnen und Wanderfreunde,

heute trage ich meinen 17. Bericht als Albvereinspräsident in einer Hauptversammlung vor. Obwohl der Schwäbische Albverein vor 130 Jahren gegründet wurde, ist er ein moderner Verein mit einem zeitgemäßen Auftreten in den sozialen Netzwerken. Täglich erscheinen mehrere Posts in Facebook und berichten von unseren Aktivitäten und der Schönheit unserer Heimat.

Umfangreiche Wanderangebote

Das umfangreiche Wanderangebot unserer Ortsgruppen hat wieder viele Menschen in die Natur geführt. Engagierte Wanderführerinnen und Wanderführer haben spannende, sportliche, kulinarische, naturkundliche oder kulturelle Wanderung in Nah und Fern geleitet. Jedes Jahr unterziehen sich Ehrenamtliche den anspruchsvollen Wanderführerausbildungen. Sie werden zu  Vermittlern für nachhaltige regionale Angebote gegenüber den Wandergästen ausgebildet. Sie sollen Nachhaltigkeit als Erlebniskonzept in ihren Wanderungen einsetzen. Für die zertifizierten Wanderführerinnen und Wanderführer, die nicht nur in ihren eigenen Ortsgruppen, sondern auch für andere Ortsgruppen Wanderungen anbieten wollen, haben wir einen Wanderführerpool eingerichtet. Auf unserer Homepage sind die Angebote aufgelistet. So können Ortsgruppen aus diesem Pool interessante Wanderungen auswählen und ihr Jahresprogramm somit bereichern.

Ü30 Wandern bietet bereits im zweiten Jahr über 20 Wanderungen für den Personenkreis der 30- bis 50-Jährigen an. Für die Ü30er gibt es eine Vielzahl von Ausflügen quer durchs Ländle, nah oder fern. Winterwanderungen durch klirrende Kälte, sportliche Touren im Frühjahr oder Sommer mit bis zu 45 Kilometer oder genüssliche Tageswanderungen mit kleinen Verkostungen bieten für jeden etwas. Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit wie Flyer, Homepage des Schwäbischen Albvereins und Facebook werden nicht nur Albvereinsmitglieder aufmerksam gemacht. Inzwischen nehmen auch Nichtmitglieder an den Ausflügen teil und sind auch teilweise in unseren Verein eingetreten.

Ein Trost für die über 50-Jährigen: unser Programm Wandertage 2018 Heimat erleben bietet für diesen Personenkreis ebenfalls interessante Touren an.

Thema Wanderwege

Letztes Jahr habe ich davon berichtet, dass im Fachbereich der Wege drei Arbeitsgruppen gegründet worden sind: AG Pflege, AG Qualität und AG Optimierung. Die AG Pflege  hat sich überlegt, ob unsere Wanderwege mit ihren Beschilderungen den heutigen Anforderungen noch genügen und was wir als Albverein dafür leisten müssen. Aus diesen Überlegungen heraus wurde eine Schulung für alle Wegewarte und Gauwegmeister entwickelt. Jeder neue für die Wege zuständige ehrenamtliche Mitarbeiter sollte daran teilnehmen, aber auch bewusst allen langjährigen Wegewarte, die als besonders erfahren gelten, wird sehr nahe gelegt, ebenfalls an einer dieser Schulungen teilzunehmen. Ziel dieser Schulungen ist es, die Qualität der Markierungen langfristig sicherzustellen.

Darüber hinaus wurde auch überlegt, wie bei Ausfall von Wegewarten oder Auflösung von Ortsgruppen  die Ausschilderung von Wegabschnitten nachhaltig sichergestellt werden kann. Es ist dabei gedacht, Pflegeteams auf Gauebene, so wie etwa die Gauwegmeisterei des Rems-Murr-Gaus, einzurichten. Langfristig werden wir nicht um einen hauptamtlichen Pflegetrupp herumkommen. Überlegungen diesbezüglich wurden schon begonnen.

Die AG Qualität hat einen Erfassungsbogen entwickelt, der Auskunft über die Qualität der Wanderwege geben soll. Es wird die Attraktivität, die Markierung und die Frequentierung untersucht. Zielgruppen für diesen Erfassungsbogen sind Wanderführer, sachkundige Teilnehmer geführter Wanderungen, Wanderwarte und Gauwegmeister. Bei der Wanderführerausbildung soll Werbung für die Verwendung dieses Erfassungsbogens gemacht werden.

Inzwischen haben wir einen sog. Kummerkasten auf der Startseite unseres Internetauftrittes installiert. Dort kann uns mitgeteilt werden, wenn Probleme auf einem Wanderweg des Schwäbischen Albvereins aufgetreten sind: fehlende oder beschädigte Beschilderung, schlechter Zustand eines Pfades oder Sperrung eines Weges.

Die AG Optimierung hat ihre Arbeit im Stromberg-Gau begonnen. Auf einer großen Wanderkarte wurden die Wege markiert, die auf jeden Fall erhalten werden sollen, die gestrichen werden können oder die bezüglich ihrer weiteren Verwendung noch geklärt werden müssen. Zusätzlich wurden  auf der Karte noch markante Punkte und Sehenswürdigkeiten verschiedenfarbig markiert. Dann wurde versucht, ob die Wege so geführt werden können, dass die bisher abseits liegenden Highlights mit eingebunden werden können.

Aus den Ergebnissen der Arbeitsgruppen wurden Leitlinien für die Optimierung des Wanderwegenetzes des SAV entwickelt. Die Leitlinien sollen eine praktische Hilfe für die Arbeit sowohl vereinsintern als auch für außerhalb geben. Der Hauptausschuss hat gestern (9.6.2018) diese Leitlinien beschlossen.

Seit einigen Jahren veranstalten wir Blumenwiesenfeste. Traditionell finden diese Feste im Frühsommer statt, wenn die zahlreichen Wiesenblumen in ihrer Blüte stehen. Unter Anleitung von erfahrenen Biologen und Umweltpädagogen werden Pflanzen und Tiere gesucht, bestimmt und unter die Lupe genommen. So lernen die Kinder Pflanzen und Tiere kennen. Sie erlangen Kenntnis von der biologischen Vielfalt und ihrer Bedeutung für ein intaktes Ökosystem.

Artenverlust bei Insekten

Leider ist unser Ökosystem in weiten Teilen unseres Landes dramatisch gestört. Eine Störung, die zurzeit nicht nur uns Naturschützer sondern die gesamte Bevölkerung beschäftigt, ist das Insektensterben. Wissenschaftliche Untersuchungen bescheinigen einen  starken Rückgang der Zahl der Insekten und der Artenzahl von Insekten. Zahlreiche Arten von Amphibien, Vögeln und Fledermäusen sind auf Insekten als Nahrung angewiesen. Somit wird die Nahrungskette auch für viele Tierarten deutlich eingeschränkt. Die Bestäubung durch Insekten  geht für viele Pflanzen, darunter zahlreiche Nutzpflanzen, auf ein erschreckendes Maß zurück. Inzwischen stellen Obstbauern Gewächshaustunnel auf Erdbeerplantagen auf und setzen darin Hummeln zur Bestäubung aus, so z. B. in Oberkirch, dem größten Erdbeeranbaugebiet in Deutschland.

Ursachen für das Insektensterben sind unter anderem  Biotopverluste bei Pflanzen aufgrund erhöhten Stickstoffgehaltes, Zerstückelung der Landschaft, Monokulturen in der Landwirtschaft, Lichtverschmutzung  und Pestizideinsatz. Diese Gifte binden sich an die Rezeptoren der Nervenzellen und Stören die Weiterleitung von Nervenreizen. Die  Wirkstoffe wirken auf die Nervenzellen von Insekten weit stärker als auf die Nervenzellen von Wirbeltieren. 

Der Schwäbische Albverein lehnt genauso wie die anderen Naturschutzverbände den Einsatz von Insektiziden, wie zum Beispiel Neonicotinoide ab. Wir fordern die Erhaltung der Biologischen Vielfalt, ökologischen Landbau und die Ausbreitung von Blumenwiesen. Anlässlich des Tag des Wanderns am 14. Mai diesen Jahres hat der DWV an seine Gebietsvereine und damit an die über 300 Veranstaltungen 10.000 Samenkugeln verteilt, um für die Insekten Nahrungsblumen auszusäen.

Datenschutzgrundverordnung

Datenschutzgrundverordnung – ein Begriff, der inzwischen zum Schreckgespenst geworden ist. Seit 25. Mai 2018 ist der Umgang mit personenbezogenen Daten deutlich verschärft worden. Daten dürfen nur noch dafür verwendet werden, wofür die betreffende Person ihr Einverständnis gegeben hat. Im Grundsatz ist dies auch richtig so. Allerdings bedeutet dies für unsere Hauptgeschäftsstelle und für die Vereinsleitung sehr viel Arbeit und einen immens großen Aufwand, um alle Vorschriften der Verordnung erfüllen zu können. Wir benötigen einen externen Datenschutzbeauftragten, der uns bei der Umsetzung unterstützt.  Leider haben die Verordnungsgeber nicht unterschieden zwischen den großen kommerziellen Datenverarbeitern wie Google, Facebook oder Amazon und uns ehrenamtlichen Vereinen, den sogenannten NPOs – Non-Profit-Organisation. Unser Schwäbischer Albverein ist seither mit den personenbezogenen Daten unserer Mitglieder sehr sorgsam umgegangen. Datenschutz war und ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Jetzt erreicht die Bürokratisierung ein unerträgliches Ausmaß. Obwohl das Europaparlament eine EU-Arbeitsgruppe zum Bürokratieabbau unter Vorsitz des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber eingesetzt hatte, nimmt die Bürokratie zu. Wie die einzelnen  Vorschriften der Verordnung richtig ausgeführt werden, bleibt vorerst unklar. Gerichte werden wohl in einigen Jahren hierüber Entscheidungen treffen. Die EU-Datenschutzgrundverordnung wird das Ende für viele Vereine in Europa bedeuten. Nicht jeder Verein wird sich einen externen Datenschutzbeauftragten leisten können. Ob genügend Ehrenamtliche gefunden werden können, die die entsprechenden Schulungen über sich ergehen lassen und die Verantwortung für die Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung übernehmen werden, ist fraglich.

Resolution an die Bundesregierung

Ich fordere das Europaparlament und den Deutschen Bundestag auf, für die ehrenamtlichen Vereine in Europa praktikablere Lösungen für die Anwendung des Datenschutzes zu erlassen.

Der DWV wird beim 118. DWT in Detmold eine entsprechende Resolution an die Bundesregierung und an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages beschließen. Des Weiteren werde ich veranlassen, dass die EWV (euroöäische Wandervereinigung) anlässlich ihrer Mitgliederversammlung eine Resolution an die Mitglieder des Europaparlamentes beschließen werden wird.

Zusätzlich fordere ich die Politik auf, Maßnahmen zu ergreifen, die uns ehrenamtliche Vereine vor den zu erwarteten Abmahnungsverfahren diverser Kanzleien schützen sollen – Schlagwort hierfür heißt: Abmahn-Schutz. Die Bundesregierung sollte veranlassen, wie es in Österreich praktiziert wird, dass die Datenschutzbehörden zunächst einmal mahnen müssen, bevor es zu einer Sanktion kommt.

Unterstützung der Ortsgruppen

Unseren Ortsgruppen empfehle ich, nur sehr wenigen Funktionären die Einsicht und Verwaltung von personenbezogenen Daten zu ermöglichen. Die Verordnung schreibt vor: wenn mehr als neun Personen mit der Verarbeitung personenbezogener Daten befasst sind, muss ein Datenschutzbeauftragter bestellt werden.

Die Ortsgruppen sind von der Hauptgeschäftsstelle auf die EUDSGVO (europäische Datenschutzgrundverordnung)  hingewiesen worden und durch ein Anschreiben unseres Datenschutzbeauftragten informiert worden. Nach wie vor bestehen sehr viele Fragen, wie was gehandhabt werden muss. Selbstverständlich werden wir für interessierte Ortsgruppen Schulungen anbieten.

Schulwanderwettbewerb

Im Vorfeld der heutigen Hauptversammlung wurde der dritte Schulwanderwettbewerb ausgeschrieben. Schulen rund um Kirchheim/Teck waren aufgefordert, unter dem Motto „Komm mit – wir wecken den Frühling“ zu wandern, die Natur zu entdecken und die Aktivitäten zu dokumentieren. Ziel der Aktion sollte es sein, möglichst viele Kinder zum Wandern zu motivieren, ihnen ihre Heimat ans Herz zu legen und sie den Frühling mit allen Sinnen erleben zu lassen. Erfreulicherweise hat Frau Gerlinde Kretschmann erneut die Schirmherrschaft übernommen.

Vier Schulen mit sieben Klassen und 103 Schülern haben sich beteiligt und ihre kreativen Mappen und Kunstwerke eingereicht. Eine Jury hat sich der anspruchsvollen Aufgabe gestellt, die Arbeiten zu bewerten. Berücksichtigt wurde neben der Originalität der Dokumentation auch die Umsetzung des Themas. Aus allen Dokumentationen ging hervor, dass die Kinder großen Spaß hatten. Die Siegerehrung fand gestern Nachmittag (9.6.2018) unter Anwesenheit der Schirmherrin Frau Gerlind Kretschmann statt.

Modernisierung Wanderheim Burg Teck

In meiner Begrüßung habe ich das Wanderheim Burg Teck erwähnt. Ich kann Ihnen die erfreuliche Mitteilung machen, dass wir  nach längeren Modernisierungsarbeiten das Wanderheim wieder geöffnet haben. Die meisten Zimmer verfügen nun über eigene Nasszellen. Heute bieten Sie wesentlich mehr Komfort als bisher.    

Wände und Böden im gesamten Gebäude wurden erneuert. In 15 Zimmer (Zweibett- bis Sechs-Bett-Zimmer) können insgesamt 50 Personen im schönen Wanderheim mit Burgambiente übernachten. Das Gebäude entspricht jetzt den zeitgemäßen Anforderungen an ein Wanderheim. Vor drei Wochen fand eine kleine Einweihungsfeier statt.

50 Jahre Burg Derneck

Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass die andere in unserem Besitz befindliche Burg ein Jubiläum hat. Am nächsten Sonntag (17.6.2018) feiern wir 50 Jahre Wanderheim Burg Derneck. Ein sehr engagierter Betreuungsverein betreibt sehr erfolgreich diese Unterkunft. In den zurückliegenden 50 Jahren wurden in dem idyllischen Wanderheim mehr als 250.000 Übernachtungen verbucht. Viele Kinder- und Jugendgruppen haben dort tolle Abenteuerfreizeiten erlebt.

Danksagung

Zum Abschluss meines Berichtes danke ich allen, die mich bei meiner Aufgabe unterstützt haben und die sich für unseren Verein in den Ortsgruppen, in den Gauen, im Gesamtverein, im Hauptausschuss und im Vorstand eingesetzt haben. Ich sage ausdrücklich bei allen, und meine alle ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam mit ihren Familienangehörigen, Partnerinnen und Partnern.

Ein weiterer besonderer Dank gilt meinen beiden Stellvertretern  Hansjörg Schönherr und Thomas Keck.

Für die vor uns liegende Zeit bitte ich Sie alle um Ihre Unterstützung und bitte Sie, sich weiterhin zum Wohle des Schwäbischen Albvereins und damit auch zum Wohle unserer Heimat einzusetzen. Gemeinsam können wir die Zukunft meistern.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und schließe meinen Bericht mit einem herzlichen Frisch Auf.

Neue, moderne Übernachtungsräume im Wanderheim Burg Teck

Übernachten mit Burgambiente – Wanderheim Burg Teck präsentiert sich mit modernen Zimmern

  

Nach längeren Modernisierungsarbeiten hat das Wanderheim Burg Teck wieder geöffnet und bietet günstige Übernachtungsmöglichkeiten in frisch renovierten Räumen. Die meisten der Zimmer verfügen nun über eigene Dusche, WC und Waschbecken. Sie bieten damit wesentlich mehr Komfort als bisher. Auch Wände und Böden im gesamten Gebäude wurden erneuert. Viele der Zimmer bieten einen sagenhaften Ausblick. Insgesamt können 50 Personen in dem schönen, altehrwürdigen Wanderheim übernachten. Es gibt 15 Zimmer in unterschiedlichsten Varianten, vom Zweibett- bis zum Sechs-Bett-Zimmer. 

Einweihungsfeier war kurz vor Pfingsten

Am Freitagabend, 18. Mai, fand eine kleine Einweihungsfeier mit der stellvertretenden Landrätin des Landkreises Esslingen, Dr. Marion Leuze-Mohr, der Owener Bürgermeisterin Verena Grötzinger, dem Präsidenten des Schwäbischen Albvereins, Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, dem Hauptfachwart für Bauten, Wolfgang Würth sowie der an der Renovierung beteiligten Handwerker statt.

Einen Überblick über die Ausstattung der Zimmer unter: https://www.burg-teck-alb.de/wanderheim

E-Mail-Kontakt:: mail@burg-teck-alb.de

Siegerehrung Schulwanderwettbewerb beim Landesfest in Kirchheim

Bereits zum dritten Mal wurde im Frühjahr seitens des Schwäbischen Albvereins ein Schulwanderwettbewerb ausgeschrieben. Die Schirmherrschaft hat dabei erneut Frau Gerlinde Kretschmann übernommen.

Schulen rund um Kirchheim / Teck waren aufgefordert, unter dem Motto „Komm mit – wir wecken den Frühling“ zu wandern, die Natur zu entdecken und die Aktivitäten zu dokumentieren. Vier Schulen mit 15 Klassen und insgesamt 194 Schülern haben sich am Schulwanderwettbewerb beteiligt und ihre kreativen Mappen und Kunstwerke eingereicht.

Teilnehmende Schulen: Grundschule Bissingen, Konrad-Wiederholt-Schule Kirchheim, Verbundschule Dettingen und die Grundschule Reudern.

Die Jury besteht aus Vertretern der Stadt Kirchheim, der zertifizierten Wanderführerin Petra Rauchfuß sowie der Geschäftsführerin der Heimat- und Wanderakademie Karin Kunz.

In die Bewertung gehen die Originalität der Dokumentationen sowie die Umsetzung des Mottos „Komm mit – wir wecken den Frühling“. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist, ob die Dokumentationen von den Kindern selbst erstellt wurden.

Die Siegerehrung in Anweseneheit von Frau Gerlinde Kretschmann findet im Rahmen des Landesfestes, am Samstag, 9. Juni, um 16 Uhr am Martinskirchplatz in Kirchheim statt.

8. Landesfest-Wimpelwanderung

Die mittlerweile achte Wimpelwanderung führt von Plochingen nach Kirchheim/Teck, wo am 9. und 10. Juni 2018 das Landesfest stattfindet. Mitwanderer sind herzlich willkommen.

Wanderroute: Plochingen, Wernau, Ötlingen, Bürgerseen, Segelflugplatz Hahnweide, Dettingen/Teck, Owen, Burg Teck, Bissingen/Teck, Nabern,  Stadtmitte Kirchheim/Teck.

Hier der Ablauf der zweitägigen Wanderung zum Landesfest.

Eine Anmeldung ist bis zum 15. Mai erforderlich. Das Anmeldeformular finden Sie hier

 

Landesfest in Kirchheim/Teck: Kommen und genießen Sie

Der Teck-Neuffen-Gau ist am 9. und 10. Juni 2018 Gastgeber des diesjährigen Landesfests.

Wir laden Sie herzlich ein, im schönen Kirchheim zwei Tage lang Musik, Tanz, kulinarische Highlights und wunderschöne Wanderungen zu genießen.

Ein vielfältiges Programm erwartet Sie. Auch für Kinder- und Jugendliche gibt es tolle Aktivitäten, wie etwa ein Kirchheimer Stadtspiel und zwei Familienwanderungen (Burgführung Hohenneuffen und Schafheide am Teckberg).

Die Stadt selbst ist absolut sehens- und besuchenswert: Die Altstadt ist geprägt von gut erhaltenen Fachwerkhäusern und beeindruckenden historischen Gebäuden.

 

Kirchheim und der Teck-Neuffen-Gau

Direkt am Albtrauf gelegen ist Kirchheim idealer Ausgangspunkt für Wandertouren – beispielsweise zum Teckberg, auf dessen Gipfel die Burg Teck thront.  Der Teckturm ist ein Aussichtsturm des Schwäbischen Albvereins, der Mitte der 1950er Jahre gebaut wurde. Die Burgruine Teck befindet sich mit Wanderheim, Turm und Restaurant im Eigentum des Vereins und ist außerdem ein wichtiges Wahrzeichen. Denn sie ist eng verflochten mit der Gründung des Schwäbischen Albvereins im Jahr 1888, siehe http://albverein.net/geschichte/

Im Wanderheim Burg Teck kann man übrigens hervorragend und preisgünstig übernachten. Alle Zimmer werden aktuell grundsaniert und verfügen demnächst (vermutlich ab Mai) über neue Böden und frischen Anstrich. Dusche und WC sind dann jeweils im Zimmer. Informationen hier

Der HW 1 ganz nah

Viele geologische, archäologische und naturkundliche Besonderheiten sowie Felsbiotope und Burgen liegen speziell entlang des Hauptwanderweges 1, der am Albtrauf entlang führt. Von ganz besonderer Bedeutung ist zudem der Heidegraben, ein im 1. Jh. v. Chr.  gegründetes keltisches Oppidum bei Erkenbrechtsweiler. Auch das Randecker Maar, ein Krater mit einem Durchmesser von 1,2 km, liegt im Teck-Neuffen-Gau.

Viele Naturschutzgebiete in dieser Region gehören dem Schwäbischen Albverein. Zum Beispiel das Schopflocher Torfmoor, das über einen Holzbohlenweg begehbar und besonders sehenswert ist. Informationen zum Naturschutzgrundbesitz finden Sie hier

Lassen Sie sich das Landesfest 2018 in Kirchheim keines falls entgehen!

Nähere Informationen und Programm finden Sie im Einladungsflyer

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Die Silberdistelkartierung geht ins 5. Jahr – Kartierer gesucht!

Bereits seit vier Jahren sind fleißige Kartierer des Schwäbischen Albvereins unterwegs und zählen Silberdisteln. Die erste Einschätzung, dass die Silberdisteln auf dem Rückgang sind und auf manchen Flächen verschwunden sind, hat sich leider – zumindest teilweise  –  bestätigt.

Erwiesen hat sich allerdings auch, dass dort, wo gut gepflegt oder beweidet wird, Silberdisteln oft in erfreulicher Zahl vorkommen.

Im letzten Jahr haben sich vor allem Ortsgruppen, die in der Landschaftspflege aktiv sind, an der Zählung beteiligt. Gerade auf den eigenen Pflegeflächen sollte man sich gelegentlich vom Erfolg der eigenen Arbeit zu überzeugen.

Auch in diesem Jahr soll die Silberdistel-Kartierung weitergehen.

Jede/r, ob einzeln oder in einer Gruppe, kann sich einen Ausschnitt der eigenen Gemeinde vornehmen, oder auch ganz gezielt ein Gebiet „unter die Lupe“ nehmen. Die Aufgabe ist überschaubar, Karten und Erfassungslisten werden als Hilfsmittel zur Verfügung gestellt.

Melden Sie sich! Lernen Sie so ihre Umgebung genauer kennen. Schärfen Sie Ihre Wahrnehmung und entdecken Sie Details, die Ihnen bisher gar nicht aufgefallen sind!

Vielleicht werden Sie der „Zählmeister“ des Jahres?

Kontakt: Schwäbischer Albverein, Referat Naturschutz, Telefon: 07 11 / 2 25 85 – 14
E-Mail: