Ihre Stimme für die Löwenpfade

Der Landkreis Göppingen sucht Unterstützung bei der Wahl zu Deutschlands schönstem Wanderweg 2018 und bittet um Ihre Stimme für den Löwenpfad Felsenrunde. Noch bis 30. Juni können Sie bei der Nominierung zur Wahl des schönsten Wanderwegs Deutschlands Ihre Stimme abgeben. Machen Sie mit! Der schnellste Weg zur Stimmabgabe erfolgt über das Internet unter www.wandermagazin.de/wahlstudio.

Der vom Deutschen Wanderverband in der Kategorie “naturvergnügen” zertifizierte Rundwanderweg ist 13,3 Kilometer lang und startet unterhalb des Naturschutzgebietes Hausener Wand in Bad Überkingen. Den Wanderer erwarten eindrucksvolle Ausblicke in das idyllische Filstal, gepaart mit abwechslungsreichen Naturlandschaften und vielen geologischen wie botanischen Highlights am Wegesrand. Insbesondere die einzigartige Reliefgestaltung des sogenannten „Doppelten Albtraufs“ mit seinen imposanten Felsformationen im Naturschutzgebiet Hausener Wand zeigt auf dieser Wandertour die typische Besonderheiten der Alb beeindruckend auf.

Der Albverein, insbesondere das Filsgau, war und ist bei dem Projekt der Löwenpfade ein sehr wichtiger Partner – vor allem, was Wegebeschilderung und Markierung angeht.

Die feierliche Ehrung der drei Erstplatzierten erfolgt dann am 1. September 2018 auf der Messe TourNatur in Düsseldorf.

Weitere Informationen zu den Löwenpfaden: www.loewenpfade.de

Workshops aus den Bereichen Wandern und Wege beim Landesfest in Plochingen

 

Samstag, 9. Juni

Wanderführerforum

Damit möchten wir unseren Wanderführer/-innen die Möglichkeit geben, Neues zu lernen und Erfahrungen auszutauschen. Folgende Themen werden angesprochen:

  • Vorstellung Wanderführerpool
  • Einsatzmöglichkeiten für zertifizierte Wanderführer/-innen
  • neue Datenschutzgrundverordnung – was bedeutet das für die Wanderangebote des Hauptvereins und der Ortsgruppe
  • neues Reiserecht

 

Treffpunkt: 14.00 Uhr, im Spitalkeller, Dauer: bis ca. 15.45 Uhr
Leitung: Karin Kunz und AK Wandern sowie Schirin Arnold

 

Sonntag, 10. Juni

Workshop für Wegearbeit: „Ausgeklügelt – Das System hinter den Wegemarken“

Auf den Wanderwegen des Schwäbischen Albvereins trifft man auf Wegzeichen unterschiedlicher Form und Farbe. Anschaulich und unterhaltsam soll das System hinter den Wegemarken vorgestellt werden – für das AHA-Erlebnis auf der nächsten Wanderung!

Treffpunkt: 14.30 Uhr, im Spital (Raum 03), Dauer: bis ca. 16.30 Uhr

Leitung: Gerhard Stolz, AK Wege

Neue Datenschutzgrundverordnung in der Vereinsarbeit

Ab 25. Mai 2018 gilt eine neue EU-Datenschutzgrundverordnung. Wie der Datenschutz im Verein nach der Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) aussieht? Hierzu finden Sie unter dem Menüpunkt Service/Intern eine Informationen über die datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen beim Umgang mit personenbezogenen Daten in der Vereinsarbeit durch den Landesbeauftragten für Datenschutz Baden-Württemberg.

Daneben auch weitere Datenschutzhinweise für Teilnehmer von Veranstaltungen und Vorstandsteam

HIer der Link

Ein super Wochenende, das im Gedächtnis bleibt

Voller Erfolg und Riesenspaß beim Workshop „Geh mal hin – alles drin!“ in Bad Waldsee:

„Ein Wochenende mit Suchtfaktor!“, „Wir kommen nächstes Jahr wieder!“, „Eine rundum super Veranstaltung zum Lernen, Sichwohlfühlen und mit vielfältigen Begegnungen!“: Mit diesen Worten verabschiedeten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen nach dem vierten „Geh mal hin – alles drin“-Workshop-Wochenende, das vom 23. bis 25. März 2018  stattgefunden hat. Auch die Organisatorinnen Heidi Müller und Karin Kunz sind mehr als zufrieden.

109 Teilnehmer/-innen, 14 Workshops und 12 Referenten/-innen und das Team der Schwäbischen Bauernschule in Bad Waldsee sorgten für ein lehrreiches, abwechslungsreiches und ringsum harmonisches Wochenende.

Zum Auftakt gab es einen Mundartabend: Barnie Bitterwolf erzählte dabei Amüsantes und Nachdenkliches zum Bauernleben in früheren Zeiten. Frühmorgens sorgten Gesundheitswanderungen für Spaß, Energie und frische Luft.

Im Rahmen der Workshops am Samstag und Sonntag wurden u.a. Versicherungsfragen besprochen, über Satzungen und Struktur des Vereins nachgedacht, Ideen zu Wanderprogrammen gesponnen und über die Wanderführerausbildung informiert. Es standen Naturthemen und Geologie auf dem Programm aber auch Kommunikation und Burnoutprophylaxe sowie eine Einführung in die digitale Karte sowie in die Familienarbeit. Die Umgebung des Hauses lud dazu ein, sich mit Barock und Volksfrömmigkeit oder mit der heimischen Kulturlandschaft zu beschäftigen.

Die Referenten führten mit viel Spaß und Fachwissen durch die Workshops. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen konnten sich austauschen und Kontakte knüpfen und freuten sich zudem an den top ausgestatteten Seminarräumen und dem leckeren Essen.

 Die ersten Anmeldungen für das Geh-mal-hin-Wochenende vom 12.-14. April 2019 wurden bereits entgegengenommen.

Familiengruppe Blaubeuren war bereits auf Osterhasensuche

Bei prächtigem Frühlingswetter trafen sich am Sonntag, den 25.03.2018, 25 Familien zur Osterwanderung in Blaubeuren. Gemeinsam wanderte die Gruppe vom Ortszentrum zur Feuerstelle auf den oberen Barmen. Dort angekommen, teilten sich die Familien aufgrund der hohen Teilnehmerzahl in mehrere Gruppen auf. Den richtigen Weg zu finden (der mit gelben Überraschungseiern markiert war) und die Aufgaben zu lösen (die in größeren Eiern am Wegesrand versteckt waren), war gar nicht so einfach, wurde aber von allen Familien mit Bravour und viel Freude gemeistert. So wurden Rätsel gelöst, die Zahl von Eiern in einem Glas geschätzt, in einem Wimmelbild Eier gesucht und ein Porträt des Osterhasen aus Naturmaterialien gelegt. Belohnt wurden die Kinder anschließend mit einem Osternestchen. Daneben gab es die Geschichte, wie der Distelfink zu seinem bunten Gefieder kam. Auf dem Rückweg zur Stadt durften die besonders guten Wanderer dann noch das Felsenlabyrinth bei der Küssenden Sau durchwandern.

Die nächste Familiengruppenaktion, eine Kräuterwanderung, findet am 05.05.2018 um 14.00 Uhr statt. Interessierten Familien sind herzlich eingeladen. Anmeldungen bitte bis 02.05.2018 an . Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Erkundungstour zum Deutschen Wandertag 2019

 

2019 richtet der Sauerländer Gebirgsverein den Deutschen Wandertag aus. Dieser findet vom 3. – 8. Juli 2019 statt. Kooperationspartner sind die Städte Schmallenberg und Winterberg.

Damit die aktiven Wanderwarte der Ortgruppen und Gaue frühzeitig das Angebot der fantastischen Wanderregion kennenlernen können, sind sie vom 20. April bis 22. April 2018 eingeladen, an einer Erkundungstour (FamTrip) teilzunehmen und zu einem Schnupperwochenende nach Schmallenberg und Winterberg zu kommen.

Das Wochenende beinhaltet kostenlose Übernachtung mit Frühstück in den Partnerhotels, gemeinsame Abendessen und Unterhaltungsprogramm. Darüber hinaus erfahren die Teilnehmer vieles über die erste Qualitätsregion Wanderbares Deutschland.

Näheres in diesem
 Anmeldeformular

Übrigens: Die Anmeldefrist hat sich bis zum 25. März 2018 verlängert.

Zweite Extremwanderung 24 Stunden rund um Stuttgart

Können Sie sich vorstellen, knapp 80 Kilometer und rund 1700 Höhenmeter am Stück zu wandern oder – anders ausgedrückt – 24 Stunden lang über Berg und Tal zu laufen? Genau das haben die Teilnehmer der 24-Stunden-Wanderung rund um Stuttgart vor. Einen Tag und eine Nacht lang geht es vorbei an geschichtsträchtigen Orten, bezaubernden Naturschönheiten, bekannten und unbekannten Sehenswürdigkeiten und es gibt immer wieder tolle Ausblicke auf Stuttgart.

Diese extrem sportliche Tour ist eine Veranstaltung des Schwäbischen Albvereins, Ortsgruppe Bartholomä. Sie findet am 28./29. April 2018 statt. Die Tour gibt es bereits seit zwölf Jahren. Zum zweiten Mal führt sie rund um die Landeshauptstadt Stuttgart.

„Es geht auch darum, die eigenen Grenzen auszutesten und wahre Gemeinschaft zu erleben“, so das Organisationsteam. Insgesamt sollen maximal 60 Wandernde an den Start, aktuell gibt es noch freie Plätze.

Auskunft erteilen Ihnen Erwin Schneider, Jürgen Pfau und Stephan Krieg unter:

Vorläufiger Streckenverlauf

Stuttgart-Hauptbahnhof – Uhlandshöhe – Villa Berg – Römerkastell – Schloss Rosenstein – Löwentor

– Wartberg – Killesberg – Theodor-Heuß-Haus – Hainberg – Feuerbach – Botnang – Bärensee –

Katzenbachsee – Bernhardshöhe – Rohr – Musberg – Siebenmühlental – Bernhausen – Hohenheim

– Asemwald – Degerloch – Villa Reitzenstein – Kriegsberg – Chinesischer Garten – Hauptbahnhof.

Nachruf Hauptfachwart Wandern Dr. Siegfried Reiniger

 

Der Schwäbische Albverein e.V. trauert um seinen langjährigen

„Hauptfachwart Wandern“

Herrn Dr. Siegfried Reiniger

11.05.1939 – 12.02.2018

Sein jahrelanger Einsatz für den Schwäbischen Albverein im Bereich WANDERN bleibt unvergessen und er hat sich bleibende Verdienste erworben. Er war Jahrzehnte lang stellvertretender Gauvorsitzender des Esslinger Gaus und Vorsitzender der Ortsgruppe Oberesslingen.

„Wir haben einen guten Freund verloren und werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten. Sein Fleiß, seine Einsatzbereitschaft, seine Zuverlässigkeit und Fachkompetenz wurden sehr geschätzt. Wir werden ihn sehr vermissen. Unser tiefes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen. Wir werden dem Verstorbenen stets ein ehrendes Andenken bewahren“.

Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß und der gesamte Schwäbische Albverein

 

Geschichte und Geschichten zum „Musterländle“

Albvereinspräsident Dr. Rauchfuß und Prof. Mezger

Zum Auftakt des neuen Jahres am 12. Januar 2018 hatte die Heimat- und Wanderakademie einen besonderen Gast in die Plochinger Stadthalle eingeladen: Den renommierten Professor Dr. Werner Mezger vom Institut für Kulturanthropologie und europäische Ethnologie der Universität Freiburg. Der begnadete Redner vollführte vor rund 150 Zuhörern einen spannenden Schnelldurchlauf durch die Geschichte und zeigte dabei wort- und bildgewaltig die fürs Musterländle Baden-Württemberg relevantesten historischen Ereignisse auf.

Mit unterhaltsamen Geschichten und einer Vielzahl beeindruckender Fotos, wie historischen Landkarten, Wappen und besonderen Dokumenten, nahm er das Publikum mit auf seine mehr als zweistündige Zeitreise. Anhand von Streiflichtern aus der wechselvollen Geschichte erfuhr das Auditorium, auf welchen kulturhistorischen Fundamenten das heutige Baden-Württemberg ruht.

Gleich zu Beginn machte Mezger, der bereits zum fünften Mal im Rahmen einer Veranstaltung des Schwäbischen Albvereins auftrat, darauf aufmerksam, dass es sich bei seinem Vortrag nicht um eine Geschichtsstunde handle. Er wolle einfach verdeutlichen, was das „Ländle in seinem Innersten zusammenhält“.

Zuerst stellte Mezger fest, dass Baden-Württemberg historisch und ethnologisch betrachtet ein sehr diverses Land ist. Geprägt von unterschiedlichsten Dynastien, Dialekten und Konfessionen. Doch schon in prähistorischer Zeit zeigte sich die Bedeutung des Südwestens für siedelnde Menschen. Bereits vor 500.000 Jahren hatte der Homo Heidelbergensis hier gelebt und vor rund 40.000 Jahren gab es Menschen, die in den Höhlen der Schwäbischen Alb wohnten und dort sogar künstlerisch wirkten. Besonders bedeutsame Spuren haben später die Kelten (keltischer Fürstensitz Heuneburg) und auch die Römer (der Limes war der Grenzwall Richtung Norden und ist als Welterbe deklariert) hinterlassen. Dann kamen die Alemannen und die Zeit der Frankenkönige begann. Ein bekannter Name ist Karl der Große. Nach der Reichsteilung 843 n. Chr. wurden die alemannischen Staufer sehr mächtig und sind bis heute allgegenwärtig, und das nicht nur im Schwabenland. Friedrich II. ist der bekannteste Vertreter des Staufergeschlechts. Sein Sarkophag steht im Dom von Palermo!

Weitere Geschlechter, die den Südwesten prägten, sind die Welfen und später auch die Habsburger. Ein kleineres Haus war das der Zähringer, die vor allem im badischen Raum ansässig waren.

Eine wichtige Bedeutung im Südwesten spielten auch die Reichsstädte. Beispielsweise Konstanz, wo sogar eine Papstwahl stattfand und Jan Hus gefangen gehalten wurde; Rottweil, die älteste Stadt des Landes; Ulm mit dem höchsten Kirchturm oder auch Esslingen.

Das heutige Baden-Württemberg konfiguriert sich aus verschiedenen Herrscherhäusern: Baden-Baden, oder Baden-Durlach, Hohenzollern und Württemberg. Nach der Aufklärung im 19. Jahrhundert änderte sich alles. Letzter württembergischer König war Wilhelm II. mit seiner Frau Charlotte. Friedrich II. (Herzog von Zähringen) war der letzte der badischen Dynastie.

Seither prägen Mobilität und Industrialisierung das Land. Die Weichen wurden bereits 1840 mit der badischen Eisenbahn gestellt. Ende des Jahrhunderts setzten Gottfried Daimler und Carl Friedrich Benz mit ihren ersten motorisierten Fahrzeugen gewaltige technische Entwicklungen in Gang, auch Wilhelm Maybach, Robert Bosch und  Ferdinand Porsche waren wichtige Pioniere. Als weitere Industriezweige im Land entwickelte sich beispielsweise die Uhrenindustrie oder auch die Textilindustrie. 1952 wurden die Länder Baden und Württemberg vereinigt und sind vielfältig wie eh und je.

Am Ende seines Vortrags bedankte sich Prof. Mezger und hoffte, mit seinem von ihm bezeichneten „Schweinsgalopp“ durch die Geschichte die Zuhörer in seinen Bann gezogen zu haben.

Das ist ihm gelungen.

Berlinbesuch zum Tag des Ehrenamts

Auf Einladung des Bevollmächtigten des Landes Baden-Württemberg beim Bund, Staatssekretär Volker Ratzmann, besuchten über den Bundesrat 50 Ehrenamtliche aus Kultur- und Heimatpflege sowie dem Umwelt- und Naturschutz die Bundeshauptstadt. 25 aktive Mitglieder des Schwäbischen Albvereins waren mit dabei: https://stm.baden-wuerttemberg.de/de/service/media/mediathektopic/vertretung-des-landes-baden-wuerttemberg-beim-bund/mid/-6bf2ba5d77/

Besuchergruppe in Berlin; Quelle: Landesvertretung Baden-Württemberg Berlin