Voll was los bei der Hauptversammlung in Mehrstetten

Die Albvereins-Ortsgruppe Mehrstetten hatte sich gehörig ins Zeug gelegt. Fünf Wanderungen und drei Radtouren, dazu ein Schwäbischer Abend am Samstag. Dazu Speis und Trank für mehrere hundert Personen. Das Rahmenprogramm zur Hauptversammlung am Sonntag, 2. Juli, machte was her und wurde von den vielen angereisten Albvereinlern auch gerne genutzt. Für die jungen Gäste sorgte die Albvereinsfamilie und die Albvereinsjugend zudem für Spiel und Spaß.

Derweil versammelten sich die Vertreterinnen und Vertreter der Ortsgruppen und der Gremien des Vereins sowie weitere Interessierten zur Hauptversammlung in der Festhalle, wo sie vom Mehrstettener Bürgermeister Robert Mellinghoff und dem Ersten Landesbeamten des Landkreises Reutlingen Hans-Jürgen Stede herzlich begrüßt wurden.

„Der Schwäbische Albverein ist ein wichtiger Partner für den Landkreis und gestaltet sein Gesicht entscheidend mit“, hob Stede hervor. Dies geschehe vor allem durch die Pflege des attraktiven Wegenetzes und den Einsatz für den Natur- und Artenschutz.

Festvortrag zum Thema Klimaschutz im Regierungsbezirk Tübingen

Den Festvortrag hielt Regierungspräsident Klaus Tappeser vom Regierungsbezirk Tübingen. Er ging vor allem auf die großen Herausforderungen durch den Klimawandel ein. „Es geht um unsere Art zu leben, uns zu ernähren und zu arbeiten“, betonte Tappeser. Das Regierungspräsidium sei sehr mit der Energiewende beschäftigt. „Sie ist ein hartes Geschäft. Aber es ist halt alternativlos“, so Tappesser weiter. Um Genehmigungsverfahren für Windkraft- und PV-Anlagen zügig und rechtskonform voranzubringen, arbeiten alle Fachabteilungen im Regierungspräsidium intensiv und eng zusammen. Die Stabsstelle Energiewende, Windenergie und Klimaschutz sei dabei ein wichtiger Garant für eine gute Kommunikation und damit reibungslose Abläufe.

Tappeser sieht im Schwäbischen Albverein einen wichtigen Partner beim Natur- und Klimaschutz. „Der Schwäbische Albverein ist ein Vormacher im Bereich Naturschutz. Mit seinen Ehrenamtlichen ist er eine Stütze der Gesellschaft und unserer Demokratie. Vielen Dank für Ihre Arbeit und die Freude, die Sie an Ihrer Arbeit haben.“

Große Herausforderungen für den Schwäbischen Albverein

Albvereinspräsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß und Hauptjugendwartin Lorena Hägele berichteten nach den Grußworten über die Aktivitäten und Herausforderungen, die der Schwäbische Albverein derzeit zu bewältigen habe. Dazu gehörten die Renovierung des Wasserberghauses und des Katharinenlindenturm sowie Brandschutzmaßnahmen am Roßberg- und Sternberghaus. „Diese Ausgaben sind für einen gemeinnützigen Verein wie den Schwäbischen Albverein nur schwer zu bewältigen“, gibt Rauchfuß zu. Generell machten die Inflation und die damit enorm gestiegenen Preise dem Albverein zu schaffen. Deshalb müssten sowohl die Gebühren bei der Wanderführerausbildung als auch der Vereinsbeitrag erhöht werden. Der Mitgliedsbeitrag wird ab 2024 um insgesamt 5 Euro sowie einmalig um 3 Euro (Klimaumlage) steigen. Allerdings, so Rauchfuß, dürfe man nicht vergessen, dass es sich um einen Jahresbeitrag und nicht – wie anderswo oft üblich – um einen Monatsbeitrag handle.

Der Klimaschutz wird auch beim Schwäbischen Albverein immer wichtiger. Auf dem Dach der Hauptgeschäftsstelle ist eine Photovoltaik-Anlage installiert worden, die – sobald der Zähler des Stromversorgers eingebaut ist – in Betrieb gehen kann. Auch im Bereich Naturschutz setzt sich der Albverein für das Klima ein, etwa mit dem Erhalt des Naturschutzgebiets Schopflocher Moors, das im Vorjahr 80 Jahre alt geworden ist. „Moore sind sehr wichtige CO2-Senker“, betont Rauchfuß. Um den Menschen die Schönheit und der Wert des Moors nahe zu bringen, kann das Schopflocher Moor auf einem Bohlenweg begangen werden. Dieser Weg ist im vergangenen Jahr von den Landschaftspflegetrupp des Vereins und des Regierungsbezirks Esslingen erneuert worden.

Jugend setzt auf Nachwuchsförderung

Hauptjugendwartin Lorena Hägele berichtet vom Nachwuchsförderungsprogramm der Schwäbischen Albvereinsjugend, die erste Früchte trägt. Sie besteht aus drei Komponenten: der Juleica-Ausbildung (Jugendleiter-Card) zur Qualifizierung von Ehrenamtlichen, dem Schnupper-Jugendbeirat sowie Jugendliche ab 14 als Delegierte bei der Jugendmitgliederversammlung. Hägele: „Die Jugendlichen können ihre Vorstellungen einbringen und das Ehrenamt kennenlernen. Viele von ihnen engagieren sich dann auch später weiter.“

Volkstanzfestival auf der Gartenschau Balingen – Teil 2

Das Volkstanzfestival auf der Gartenschau Balingen geht in die zweite Runde. Am kommenden Wochenende, 8.-9. Juli, hat das Haus der Volkskunst des Schwäbischen Albvereins weitere internationale Gruppen eingeladen – aus Spanien, Mexiko und Portugal. Diese bieten nachmittags auf der Hauptbühne und der Albvereinsbühne auf dem Gartenschaugelände gemeinsam mit hiesigen Gruppen traditionelle Volkskultur, Tänze, Musik, Lieder und Trachten dar. Getreu dem Motto „Balingen international“.

„Balingen international“ gibt es seit 1987. Seitdem tanzen, singen und musizieren jedes Jahr im Mai verschiedene internationale Gruppen für eine Woche im Haus der Volkskunst nach Balingen-Dürrwangen. Ziel ist es, gemeinsam Kulturgut zu pflegen und sich kennenzulernen. „Eine Woche lang im Frühling, miteinander die traditionelle Kultur der Vorfahren zu zeigen, zu bewahren und fröhliche Feste zu feiern, ist wunderschön und wichtig“, betont Manfred Stingel, der Hauptfachwart Kultur des Schwäbischen Albvereins. „Die Gartenschau in Balingen bietet in diesem Jahr einen idealen Rahmen für das Festival.“

Vom 15. bis 17. Juli geht es dann weiter mit Fahnenschwingern aus Belgien, der Schweiz und dem Hohenlohe sowie Schwerttänzern aus England, Belgien und Balingen.

Hier geht es zum Programm von Balingen international.


Die beteiligten Gruppen


El Pilar – Zaragossa / Spanien


Pauliteiros de Miranda / Portugal


Mariachi Mixteco / Mexiko


Balinger Danzensemble

 

Gewinner des Schulwanderwettbewerbs ausgezeichnet

Fröhliche Stimmung auf dem Tivoli in Mehrstetten! Dort hat Gerlinde Kretschmann die Gewinnerschulen des Schulwanderwettbewerbs des Schwäbischen Albvereins ausgezeichnet. Das Tivoli ist übrigens der Sportplatz in dem Albdorf.

Rund 460 Schülerinnen und Schüler aus 9 Schulen haben am diesjährigen Schulwanderwettbewerb teilgenommen. Das Motto des Wettbewerbs lautete: „Wir tun was für das Klima“. Die meisten der teilnehmenden Schulen kommen aus dem Umkreis von Mehrstetten. Die Preisverleihung fand im Rahmen der jährlichen Hauptversammlung des Schwäbischen Albvereins statt.

„Klimaschutz die große Aufgabe unserer Zeit“

„Wir wissen alle, dass der Klimaschutz die große Aufgabe unserer Zeit ist“, betonte Gerlinde Kretschmann. „Und deshalb kann man gar nicht früh genug damit anfangen, sich um das Klima zu kümmern.“ Sie freue sich sehr, dass die Schülerinnen und Schüler Wanderprojekte durchgeführt haben, die mit dem Thema zu tun haben.

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler besuchen verschiedene Grundschulen, eine Realschule und ein Gymnasium bzw. sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ). Für den Wettbewerb haben sie die vielfältige Natur in ihrer Region zu Fuß erkundet, sich mit dem Thema Klimaschutz beschäftigt und ihre Erlebnisse in Geschichten, Basteleien, Bildern oder Videos festgehalten. Eine Klasse studierte sogar ein Theaterstück ein und pflanzte einen Baum.

Lernen im Freien ein wichtiges Element im Unterricht

Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß bedankte sich bei den Schulleitern und Lehrern der beteiligten Schulen und hob die Bedeutung des Lernens im Freien heraus. „Ich finde es großartig, wenn sich die Schulen hier engagieren und die Kinder teils schon in der 1. Klasse bei solchen Wettbewerben dabei sind“, sagte Rauchfuß.


Die Preisträger

Kategorie 1 (Grundschule 1. und 2. Klasse)
Der 1. Platz (300 Euro) geht an die Klassen 1 und 2 der Grundschule Mehrstetten. Der 2. Platz (200 Euro) an die Klassen 1 bis 4 der Grundschule Schmiechen (Gemeinde Schelklingen).

Kategorie 2 (Grundschulen 3. und 4. Klasse)
Die Klassen 3 bis 4 der Grundschule Mehrstetten erhalten den 1. Preis (300 Euro). Platz 2 (200 Euro) geht an die Klassen 3E und 4E der Grundschule Erbstetten (Gemeinde Ehingen/Donau)

Kategorie 3 (weiterführende Schulen)
Der 1. Platz (300 Euro) geht an die Klasse 7b der Friedrich-Schiller-Realschule in Ulm-Langenau. Den 2. Platz (200 Euro) nimmt die Urspringschule in Schelklingen ein. Die ganze Schule hatte am Wettbewerb teilgenommen.

Kategorie 4 (SBBZ)
Den 1. Platz (300 Euro) erreichten Schülerinnen und Schüler der Theodor-Dierlamm-Schule aus Kernen-Stetten. Der 2. Platz (200 Euro) geht an eine Projektgruppe bestehend aus Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Klassen der Karl-Georg-Haldenwang-Schule in Münsingen. Platz 3 (100 Euro) belegen die 8. und 9. Klasse der Seyboldschule in Metzingen.

Sonderpreis der Jury
Der Sonderpreis der Jury (200 Euro) ging an die Klassen 3a und 3b der Grundschule Römerstein.


Die Jury

Zur Jury gehörten neben Gerlinde Kretschmann auch der Mehrstettener Bürgermeister Robert Mellinghoff, Wanderführerin Petra Rauchfuß sowie Karin Kunz von der Heimat- und Wanderakademie Baden-Württemberg an.

 

Aktionsmonat für Familien, Kinder und Jugendliche

Unter dem Motto „Gemeinsam erleben“ geht es mit dem Schwäbischen Albverein im Juli in die Natur. Die Veranstaltungsübersicht mit vielen Aktionen für Familien mit Kindern und Jugendlichen ist jetzt online.

„Wir wollen Familien mit Kindern und Jugendlichen zeigen, wie viel Spaß sie in unseren Gruppen haben können“, erklärt Gabi Böhringer, die Familienreferentin des Vereins. Deshalb lädt der Schwäbische Albverein interessierte Familien, Kinder und Jugendliche im Juli zu einem Aktionsmonat ein. Im gesamten Vereinsgebiet bieten viele Ortsgruppen bieten dann verschiedenen Familienwanderungen, Naturerlebnisse, Rallys und weitere Aktionen an.

Alle Veranstaltungen finden sich in einer Übersichtskarte mit Veranstaltungsort und -zeit sowie einer Beschreibung unter familien.albverein.net/albvereinsaktionstag/

Nach zwei erfolgreichen Albvereinsaktionstagen in den vergangenen Jahren, habe man deshalb den ganzen Juli zum Aktionsmonat erkoren. In Kooperation mit den Fachbereichen Jugend und Familie haben die Aktiven in den Familien- und Jugendgruppen des Vereins ein abwechslungsreiches Programm geplant. „Es zum Beispiel gibt Bacherkundungen, eine Radtour, Wanderabenteuer, Waldspiele und einen Familiencup“, berichtet Böhringer. „Es ist für jeden etwas dabei.“

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Wandern, Radfahren und mehr rund um Mehrstetten

Ein buntes Programm bietet die Ortsgruppe Mehrstetten im Rahmen der Hauptversammlung des Schwäbischen Albvereins am 1. und 2. Juni an. Eingeladen sind alle Vereinsmitlgieder und Gäste, einen schönen Tag auf der Schwäbischen Alb zu erleben.

Hier finden Sie ausführliche Infos zum Begleitprogramm.


Schwäbischer Abend am Samstag, 1. Juli
Verschiedene Musik- und Volkstanzgruppen aus der Region gestalten in der Festhalle Mehrstetten ab 19 Uhr einen schwäbischen Abend. Auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz.


Wanderungen und Radtouren am Sonntag, 2. Juli
Insgesamt sindfünf Wanderungen in unterschiedlicher Länge geplant – in Wald und Wiese, in Tälern oder zu Aussichtspunkten in der Umgebung. Auch eine kinderwagentaugliche Tour steht auf dem Programm.

Dazu kommen zwei Radtouren mit rund 35 Kilometern Länge sowie eine Mountainbike-Tour für die Biker unter uns. Bitte melden Sie sich für die Moutainbike-Tour an unter an, weil da nur 15 Leute mitkönnen. Alle anderen Wanderungen und Radtouren sind ohne Anmeldung.

Start und Ziel für alle Wanderungen und Radtouren ist um 10 Uhr auf dem Tivoli (Schulsportplatz) bei der Festhalle in Mehrstetten. Hier gibt es detaillierte Infos: Tourenprogramm bei der Hauptversammlung


Spiel und Spaß für Familien und Jugendliche
Auch für Familien ist am Sonntag, 2. Juli, einiges geboten. Es gibt eine Mal- und Bastleckem, wo Kinder zum Beispiel geigen Seifenblasenstäbe herstellen und dann natürlich auch gleich ausprogieren können. Währenddessen sorgt die Seifenblasenmaschine des Fachbereichs Familie für noch mehr Spaß. Wer möchte, kann dann noch sein Glück bei einer Gummibärenschleuder versuchen oder sich bei selbst gemachten Pfannkuchen über der Feuerschale stärken. Ein Team der Schwäbischen Albvereinsjugend gestaltet derweil Geschicklichkeitsspiele und Rätsel für alle Jugendlichen.


Festbetrieb auf dem Hallengelände
Für musikalische Unterhaltung auf dem Hallengeländer sorgt die Musikkapelle Mehrstetten. Neben verschiedenen Infoständen ist natürlich auch für Speis und Trank gesorgt.

 

Herzliche Einladung zur Hauptversammlung

Am Sonntag, 2. Juli, findest die diesjährige Hauptversammlung des Schwäbischen Albvereins statt. Herzliche Einladung dazu nach Mehrstetten auf der Schwäbischen Alb. Beginn ist um 10:00 Uhr in der Festhalle. Die Ortsgruppe Mehrstetten hat zudem ein abwechslungsreiches Begleitprogramm zusammengestellt.

Nach einer kurzen Andacht um 9:30 Uhr erwartet Sie ein Festvortrag durch Regierungspräsident Klaus Tappeser gefolgt von Grußworten des Ersten Landesbeamten des Landkreises Reutlingen Hans-Jürgen Stede, des Mehrstettener Bürgermeister Robert Mellinghoff und des Gauvorsitzenden Werner Schrade.

Außerdem auf dem Programm stehen die Berichte von Albvereinspräsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß und Hauptjugendwartin Lorena Hägele, die Jahresrechnung 2022 und der Haushaltsplan 2023 sowie diverse Ehrungen verdienter Mitglieder.

Workshops am Nachmittag
Um 13:45 Uhr ein Workshop zur Wegearbeit für alle Interessierten im Bürgerhaus in der Schulstr. 1 statt. Um 15 Uhr sind dann alle Wanderführerinnen und Wanderführer zum Wanderführerforum ebenfalls ins Bürgerhaus eingeladen.

Preisverleihung Schülerwettbewerb „Wir tun was für das Klima“
„First Lady“ und langjähriges Albvereinsmitglied Gerlinde Kretschmann ist vor Ort, um um 14 Uhr die teilnehmenden Schulklassen am Schülerwettbewerb des Schwäbischen Albvereins auszuzeichnen. Insgesamt haben Klassen aus sieben Schulen aus der Region um Mehrstetten teilgenommen. Der Wettbewerb stand unter dem Motto „Wir tun was für das Klima“. Die Schülerinnen und Schüler waren aufgerufen, sich bei Wanderungen und sonstigen Aktionen im Freien mit dem Thema zu beschäftigen und die Ergebnisse in Bild, Text oder Ton zu dokumentieren. Der Wettbewerb ist mit insgesamt 2.600 Euro.

Wander- und Radprogramm der Ortsgruppe Mehrstetten
Die Ortsgruppe Mehrstetten freut sich auf viele Albvereinler und Gäste und will allen einen schönen Tag auf der Schwäbischen Alb bereiten. Insgesamt sind fünf Wanderungen in unterschiedlicher Länge geplant – in Wald und Wiese, in Tälern oder zu Aussichtspunkten in der Umgebung. Auch eine kinderwagentaugliche Tour steht auf dem Programm.

Dazu kommen zwei Radtouren mit rund 35 Kilometern Länge sowie eine Mountainbike-Tour für die Biker unter uns. Bitte melden Sie sich für die Moutainbike-Tour an unter an, weil da nur 15 Leute mitkönnen. Alle anderen Wanderungen und Radtouren sind ohne Anmeldung.

Start und Ziel für alle Wanderungen und Radtouren ist um 10 Uhr auf dem Tivoli (Schulsportplatz) bei der Festhalle in Mehrstetten. Hier gibt es detaillierte Infos: Tourenprogramm bei der Hauptversammlung

Spiel und Spaß für Familien
Auch für Familien ist im Rahmen der Hauptversammlung so einiges geboten. Es gibt eine Mal- und Bastleckem, wo Kinder zum Beispiel geigen Seifenblasenstäbe herstellen und dann natürlich auch gleich ausprogieren können. Währenddessen sorgt die Seifenblasenmaschine des Fachbereichs Familie für noch mehr Spaß. Wer möchte, kann dann noch sein Glück bei einer Gummibärenschleuder versuchen oder sich bei selbst gemachten Pfannkuchen über der Feuerschale stärken.

Festbetrieb auf dem Hallengelände
Für musikalische Unterhaltung auf dem Hallengeländer sorgt die Musikkapelle Mehrstetten. Neben verschiedenen Infoständen ist natürlich auch für Speis und Trank gesorgt.

 

Jetzt unterschreiben beim Volksantrag gegen den Flächenfraß

Den Flächenverbrauch endlich zu verringern ist das Ziel des Volksantrags „Ländle leben lassen“. Hintergrund ist, dass die Landesregierung, den Flächenverbrauch zunächst auf 2,5 Hektar pro Tag zu begrenzen und bis 2035 auf Netto-Null zu reduzieren, bisher nicht eingehalten hat – obwohl so im Koalitionsvertrag vereinbart.

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Der Flächenverbrauch, der aktuell wieder ansteigt, ist eines der gravierendsten Umweltprobleme Baden-Württembergs und bedroht nicht nur Natur und Landwirtschaft, sondern auch die Lebensqualität in unserem Bundesland. Wir müssen verantwortungsbewusst und sparsam mit diesen endlichen Ressourcen umgehen, um nicht sprichwörtlich den Boden unter unseren Füßen zu verlieren.

Bündnis gegen den Flächenfraß

Ein breites Bündnis von 15 Organisationen richtet daher einen Volksantrag an den Landtag, damit endlich wirksame Schritte zur Minimierung des Flächenverbrauchs ergriffen werden: Naturschutz- und Landwirtschaftsverbände sind am Volksantrag beteiligt. Bei einem erfolgreichen Volksantrag ist der Landtag gezwungen unter Hinzuziehung der Initiatoren über die Forderungen zu diskutieren.

Unterschriften sammeln!

Für alle, die den Volksantrag unterstützen wollen, bietet das Bündnis „Ländle Leben lassen“ Werbematerial, eine Argumentationssammlung und Schulungen an. Ziel ist es, bis zu den Sommerferien mehr als 40.000 Unterschriften (gesetzliches Quorum) zu sammeln und so die Vorgaben für die Beteiligung an einem Volksantrag nach Artikel 59 Absatz 2 der Verfassung des Landes Baden-Württemberg zu erfüllen.

Der schwäbische Albverein, als anerkannter Naturschutzverband, unterstützt diesen Volksantrag und ist im Trägerkreis engagiert, und ruft alle seine Mitglieder dazu auf, sich diesbezüglich zu engagieren. Ansprechpartner bei uns ist der Fachbereich Naturschutz in der Hauptgeschäftsstelle unter .

Ausgiebige Informationen, das Unterschriftenblatt zum Herunterladen, Flyer, Plakate und Merchandising gibt es unter http://www.laendle-leben-lassen.de/.

Manfred Hagen, Hauptfachwart für Naturschutz

Erhalt der Kulturlandschaft als gemeinsames Ziel

Naturschutz und Landschaftspflege waren Thema bei der Gartenschau Balingen. Jörg Dessecker war mit zwei Mitarbeiter des Pflegetrupps, einigen Ehrenamtlichen sowie Vertreterinnen und Vertreter des Landeschafzuchtverbands ein Wochenende lang vor Ort, um Interessierten vor allem den Stellenwert der Schäferei für den Erhalt der Kulturlandschaften nahe zu bringen. Mit dabei war auch Lammkönigin Anja Schmid aus Owen/Teck.

„Ohne Landschaftspflege, sei es durch Schafe oder durch Maschinen, würden unsere Kulturlandschaften zuwachsen, Wacholderheiden verbuschen, wertvolle und artenreiche Magerwiesen verloren gehen“, erklärt Jörg Dessecker, der Leiter des hauptamtlichen Landschaftspflegetrupps des Vereins. „Die Landschaft, wie wir sie kennen, und ihr Erholungswert gingen verloren. Der Schwäbische Albverein arbeitet deshalb eng mit Schäferinnen und Schäfern zusammen, um die schwäbische Kulturlandschaft, wie wir sie kennen, zu erhalten.“

Bei zwei Gesprächsrunden auf der Albvereinsbühne ging es vor allem um die Rolle der Schäferei in der Landschaftspflege sowie die Herausforderungen, denen sich die Schäferinnen und Schäfer derzeit stellen müssen, wie die Vermarktung von Lammprodukten, die Verbreitung des Wolfes sowie Erschließung neuer Einnahmequellen in der Landschaftspflege.

Vertragslandschaftspflege als Haupteinnahmequelle

Mittlerweile macht die Verarbeitung von Fleisch und Wolle nur noch rund 30 Prozent der Einnahmen der Schäferinnen und Schäfer im Ländle aus. Die Schafwolle kann mit ihre Qualität nicht mit der Importware aus Neuseeland sowie günstigeren anderen Fasern mithalten kann. Die Schäferinnen und Schäfer erwirtschaften deshalb mittlerweile einen großteils ihres Einkommens mit der Vertragslandschaftspflege. „Es gibt keine billigeren Landschaftspfleger als die Schafe“, erklärte Lammkönigin Anja Schmid, die auf der Schäferei ihrer Eltern in Owen/Teck mitarbeitet.

Erhalt der Kulturlandschaft als gemeinsames Ziel

Auch der Schwäbische Albverein hat Verträge mit einigen Schäfern, deren Herden dann auf artenreichen Magerwiesen und anderen Naturschutzflächen des Albvereins grasen. Denn am Ende haben wir alle das gleiche Ziel: die Kulturlandschaft des Ländles erhalten!

 

 

 

 

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Internationales Volkstanzfestival auf der Gartenschau Balingen

Am Pfingstwochenende, 28.-29. Mai, lädt der Schwäbische Albverein zu einem internationalen Volkstanzfestival auf die Gartenschau in Balingen ein. Unter dem Motto „Balingen international“ hat das Haus der Volkskunst verschiedene internationale Gruppen eingeladen – aus Litauen, Spanien und Kroatien. Diese bieten Nachmittags auf der Hauptbühne und der Albvereinsbühne auf dem Gartenschaugelände gemeinsam mit hiesigen Gruppen traditionelle Volkskultur, Tänze, Musik, Lieder und historische Trachten dar.

„Balingen international“ gibt es seit 1987. Seitdem tanzen, singen und musizieren jedes Jahr im Mai verschiedene internationale Gruppen für eine Woche im Haus der Volkskunst nach Balingen-Dürrwangen. Ziel ist es, gemeinsam Kulturgut zu pflegen und sich kennenzulernen. „Eine Woche lang im Frühling, miteinander die traditionelle Kultur der Vorfahren zu zeigen, zu bewahren und fröhliche Feste zu feiern, ist wunderschön und wichtig“, betont Manfred Stingel, der Hauptfachwart Kultur des Schwäbischen Albvereins. „Die Gartenschau in Balingen bietet in diesem Jahr einen idealen Rahmen für das Festival.“

Programmablauf von „Balingen international“

Hier die beteiligten Gruppen:

TradiSon aus Galizien/ Spanien kommt mit einer jungen Gruppe zum Festival. Im Juli 2023 haben sie das „Balinger Danzensemble“ zum Gegenbesuch nach Galizien eingeladen.


Unter dem neuen Namen „Das Balinger Danzensemble“ nimmt die Jugendvolkstanzgruppe Frommern des Schwäbischen Albvereins Teil.


KUD – Ostrc aus Rude in Kroatien sind langjährige gute, verlässliche Partner beim Austausch und der gemeinsamen Jugendarbeit.


Salduve aus Litauen, wunderbare Künstler und langjährige, gute Freunde.


Salduve wird betreut von den Dürrwanger Danzfreunden betreut.