Der Schwäbische Alb-Oberschwaben-Weg HW7

Ein neuer Wanderführer zum HW7 ist erschienen. Er beschreibt den 232 Kilometer langen Weg vom Remstal zum Bodensee. Es ist der achte Band der Baden-Württemberg Reihe zu den Hauptwanderwegen, die der GWP-Verlag gemeinsam mit dem Schwäbischen Albverein herausgibt. Der Band ist derzeit exklusiv beim Schwäbischen Albverein erhältlich, und zwar Subskriptionspreis von 18,00 Euro (statt später 21,90 Euro).

Der Schwäbische Alb-Oberschwaben-Weg HW7 ist geprägt durch raue Höhen, grüne Weiten, faszinierende Naturparadiese und einen See wie ein Meer. Der Fernwanderweg eignet sich besonders für alle, die gerne auf weniger bekannten Routen Ruhe und Genuss suchen.

Aus dem lieblichen Remstal gilt es zuerst den Berg zu erklimmen, dessen Haupt einst Stammsitz berühmter Könige und Kaiser war: der Hohenstaufen. Hinter Göppingen geht es weiter bergauf auf die Schwäbische Alb. Stille Flusstäler, kühle Karsthöhlen und schier endlose Weiten prägen die Hochflächen. Die noch zahme Donau markiert den Südrand der Alb und den Beginn Oberschwabens. Vom „Heiligen Berg“, dem Bussen, ist in weiter Ferne bereits das Schwäbische Meer zu erahnen. Dazwischen betten sich sattgrüne Wiesen, Moore und Riede zu Füßen mächtiger Gipfel: Die Alpen erscheinen zum Greifen nahe. Doch bevor man den Bodensee erreicht, kann sich der Wanderer noch an der Schönheit des Naturparadieses Fededersee bei Bad Buchau erfreuen. Am Ziel wartet die Zeppelinstadt Friedrichshafen.

Das Buch enthält neben allen Informationen zum 232 Km langen Weg Angaben zu touristischen Höhepunkten und persönliche Tipps des Autors. GPS-Tracks zum einfachen Download via QR-Code oder Link, nummerierte Marken im Höhenprofil, im Textblock, auf den Fotografien und Karten ermöglichen eine leichte Nachvollziehbarkeit des Weges. Für schwierige Situationen stehen Koordinaten im WGS84 Format zur Verfügung. Ein kurzer Einleitungsteil erläutert die Verwendung. Hier eine Leseprobe.

Derzeit erhalten Sie den Band zum Subskriptionspreis von 18,00 Euro (statt später 21,90 Euro) im Lädle des Schwäbischen Albvereins in der Hospitalstraße in Stuttgart oder in unserem Online-Shop.

In der Baden-Württemberg Reihe Hauptwanderwege sind bereits erschienen:
Der Schwäbische Alb Nordrand-Weg HW1, der Schwäbische Alb Südrand-Weg HW2, der Main-Neckar-Rhein-Weg HW3 – Nord, der Main-Neckar-Rhein-Weg HW3 – Süd, der Limeswanderweg Baden-Württemberg HW6, der Frankenweg HW8, der Stromberg-Schwäbische Wald-Weg HW10 sowie ein Band über Aussichtspunkte auf der Schwäbischen Alb.

Albschäferweg ist Deutschlands schönster Wanderweg 2022

Das Ergebnis der Abstimmung zur Wahl „Deutschlands schönster Wanderweg 2022“ steht fest: Platz eins in der Kategorie der Mehrtagestouren an den „Albschäferweg“ in der Heidenheimer Brenzregion.

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Die Mitglieder des Albschäferweg-Kompetenzteams, die sich um die Vermarktung und Pflege des Albschäferwegs kümmern, nahmen bei der Feierstunde die Auszeichung zu „Deutschlands schönstem Wanderweg“ entgegen. Das Team besteht aus der Tourismusbeauftragten des Landkreises Heidenheim Monika Suckut (2.v.r.), Wanderführer und Albschäfer-Botschafter Wolfgang Pösselt (l.), Gauwegewart Wolfgang Schwarz (r.) und Wegewart Otto Palfi (2.v.l.) , alle drei vom Schwäbischen Albverein. Überreicht wurde der Preis von dem bekannten Wanderer Manuel Andrack und Thorsten Hoyer, dem Chefredakteur des Wandermagazins, das das Publikumsvotum jedes Jahr organisiert.

„Für den Schwäbischen Albverein als offizieller Partner des Albschäferwegs ist der erste Platz eine besondere Freude. Und für unsere ehrenamtlichen Wegewarte, die den Albschäferweg seit vielen Jahren beschildern und pflegen, ist die Auszeichnung eine große Anerkennung für ihre Leistung“, erklärte Albvereinspräsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß bei der Preisverleihung am Freitag, 19. September, in Giengen an der Brenz. Er wies darauf hin, dass mit dem Albschäferweg ein ganzer Berufszweig geehrt werde. „Ohne Schäfer wäre unsere Kulturlandschaft nicht so, wie wir sie kennen. Ohne ihre Schafe keine Wacholderheide.“

Landrat Peter Polta bezeichnet den Albschäferweg als „Schaufensterprodukt der Schwäbischen Alb“. Er drückte seine Freude über und seinen Stolz über die Auszeichnung aus. Der Weg sei sehr wichtig für den Tourismus in der ganzen Region. Das zeige sich auch daran, dass viele Bürgermeister und Vertreter der Kommunen und Förderer des Wegs an der Preisverleihung teilnahmen.

Albverein maßgeblich an der Konzeption und Pflege beteiligt

Der Schwäbische Albverein war auf Gau- und Ortsebene in der Entwicklung des Albschäferweg eng eingebunden. Gleichzeitig mit der Einrichtung des Fernwanderwegs überarbeiten die Verantwortlichen auch das Wanderwegenetz und die Rundwege des Schwäbischen Albvereins in der Region sowie alle örtlichen Rundwanderwege. Sie alle bekamen eine Beschilderung anhand eines neu entwickelten Systems.

Der Albschäferweg ist seit Januar 2015 als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland zertifiziert. Die ihm angedockten Rundwanderwege unter dem Titel „Zeitspuren“ genügen ebenfalls hoher Qualitätsstandards, sind jedoch nicht zertifiziert. wurden in hoher Qualität ausgearbeitet, jedoch nicht zertifiziert. Vermarktet wird der „Albschäferweg und seine Zeitspuren“ vom Landkreis Heidenheim als Heidenheimer Brenzregion.

Um die Qualität dieses Angebots sowie des weiteren Wanderwegenetzes nachhaltig sicherzustellen, wurde ein Pflegekonzept ausgearbeitet, erprobt und bis heute weiterentwickelt. Das Kompetenzteam besteht weiterhin und koordiniert die Pflege, Wegewarte und zusätzliche Wegepaten kümmern sich um die laufende Kontrolle sowie einfache Pflegearbeiten des gesamten Wanderwegenetzes, die Kommunen sowie deren Bauhöfe und auch der Forst übernehmen schwere Pflegearbeiten.

Gute Zusammenarbeit wird noch besser

Um die gute Zusammenarbeit in der Heidenheimer Brenzregion weiterzuentwickeln, haben der Schwäbische Albverein und der Landkreis Heidenheim eine förmliche Vereinbarung ausgearbeitet. Diese wird vom 15. Oktober von Landrat Peter Polta und Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß während der Eröffnungswanderung zur Albschäferwoche offiziell unterzeichnet. Darüber nimmt der Schwäbische Albverein den Albschäferweg in das Verzeichnis anerkannter Wanderwege des Vereins auf.

Weitere Informationen zum Albschäferweg

 

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Klimawandel verändert das Wandern

Die Wandervereine stehen angesichts der Klimaerwärmung vor großen Herausforderungen. Hitze und Trockenheit einerseits, Starkregen und Überschwemmungen andererseits, dazu Astbruchgefahr, zerstörte Wanderwege und Markierungen – das Wandern wird sich in den nächsten Jahrzehnten sehr verändern. Ebenso wie die Landschaft.

Aufgrund der Trockenheit herbstelt es bereits in den Wälern.

Die Baumkronen verfärben sich, Äste tragen nur noch buntes Laub oder sind schon ganz kahl. Es herbstelt bereits in den Wäldern. Dabei ist es erst August, noch mitten im Hochsommer. Doch nach Wochen mit Dauerhitze und Trockenheit reicht es den Bäumen. Sie sind müde und gehen verfrüht in die Pause. Und nicht nur sie. Die Erde ist staubtrocken, das Gras verdörrt und die Blumenbeete im Garten sind nur noch bunt, weil man sie regelmäßig gießt. In diesem Sommer wird es auch den letzten „Klimaskeptikern“ klar: Das ist nicht normal. Der Klimawandel steht nicht vor der Tür, er hat die Tür bereits eingetreten.

Temperaturen steigen – Trockenheit nimmt zu
Der vorherige Satz ist ein Zitat von Dr. Andre Baumann. Der Staatssekretär im baden-württembergischen Umweltministerium sprach beim 121. Deutschen Wandertag in der Schwabenlandhalle in Fellbach vor den Delegierten der Wandervereine über das Thema Klimawandel und welche Rolle den Wandervereinen dabei zukommt. Wir alle wandern doch gerne durch unsere idyllischen Kulturlandschaften und erfreuen uns an gewohnten Landschaftsbildern wie lichten Buchenwäldern, saftigen Streuobstwiesen, gepflegten Wacholderheiden und bunten Blumenwiesen. Doch wie lange ist das noch möglich?

Fichtenwälder wird es in naher Zukunft in Deutschland kaum mehr geben.

In Baden-Württemberg ist die Durchschnittstemperatur seit Beginn der Wetteraufzeichnung im Jahr 1881 um rund 1,5 Grad angestiegen. 80 Prozent der Flüsse und Bäche führen derzeit Niedrigwasser, 40 Prozent aller wildlebenden Tier- und Pflanzenarten sind gefährdet. Wie wird es zum Ende des Jahrhunderts aussehen im Land? Wird es noch Nadelwälder geben? Saftige grüne Wiesen? Schnee im Winter und genug Regen in den anderen Jahreszeiten? Momentan sieht es nicht danach aus. „Wir steuern auf sizilianische Verhältnisse zu“, so Baumann. Dann wird von den Fichtenwäldern des Schwarzwalds, aber auch im Harz, im Sauerland, im Bayerischen Wald oder anderswo nichts mehr übrig sein.

Vor allem Flachwurzler wie die Fichte leiden
Die Fichte leidet massiv unter der Kombination aus Wassermangel, Hitze und Borkenkäferbefall. Forstexperten bezweifeln, dass der „Brotbaum der mitteleuropäischen Forstwirtschaft“, wie sie kürzlich in einem Artikel in der Stuttgarter Zeitung genannt wurde, noch eine große Zukunft hat. Als Flachwurzler macht ihr die Trockenheit sehr zu schaffen. So angeschlagen hat die Fichte extremen Wetterereignissen, wie etwa Stürmen, nichts entgegen zu setzen. Sturm Kyrill etwa machte im Jahr 2007 in Nordrhein-Westfalen 25 Millionen Bäumen den Garaus – in einer Nacht. 95 Prozent davon waren Fichten. Immerhin hat man aus der Katastrophe etwas gelernt und vorwiegend Mischwälder aufgeforstet.

Müssen künftig mehr Wegmarkierungen an Pfosten aufgestellt werden, wenn die Wälder weniger werden? In manchen Gegenden wie im Sauerland oder im Harz ist das bereits Realität.

Trotzdem klaffen immer mehr Lücken. Thomas Gemke, der Vorsitzende des Sauerlandvereins, berichtet: „In manchen Gegenden haben wir gar keine Bäume mehr, an denen wir Markierungen befestigen können. Wir müssen stattdessen Pfosten in die Erde rammen.“ Auch Starkregenereignisse tun der Natur nicht gut. Fruchtbarer Humus wird weggeschwemmt, Wälder, Felder und Siedlungen zerstört, ebenso Wanderinfrastruktur wie Wanderwege, Markierungen und Rastplätze. Ein Blick ins Ahrtal zeigt, wo die Reise hingeht, wenn wir nicht gegensteuern.

Wann und wo wird man noch wandern können?
Doch nicht nur die Wegewarte merken den Klimawandel bei ihrer ganz praktischen Arbeit. Auch bei der Wanderführerausbildung spielt er zunehmend eine Rolle. Was tun bei Waldbrandgefahr? Können Rast- und Grillplätze überhaupt noch genutzt werden? Welche Wege sind wegen der Gefahr von Astbruch zu meiden? Und kann bei den hohen Temperaturen im Sommer überhaupt noch zu normalen Tageszeiten und in gewohnter Länge gewandert werden? All diese Fragen spielen bei der Ausbildung eine Rolle. Ebenso wie der Naturschutz. „Unsere Wanderführerinnen und Wanderführer sind wichtige Multiplikatoren bei diesem Thema“, erklärt Karin Kunz, die Geschäftsführerin der Heimat- und Wanderakademie in Baden-Württemberg.

Was man kennt, das schützt man gerne. Bildungsarbeit im Bereich Arten- und Naturschutz wird bei den Wandervereinen wie dem Schwäbischen Albverein groß geschrieben.

Wie wichtig die Natur für den Menschen ist, hat sich vor allem auch während der Corona-Pandemie gezeigt. In Scharen zog es die Leute hinaus, oft auch in sensible Gebiete. Ihnen Wertschätzung und Wissen über die Landschaft, ihre Flora und Faune zu vermitteln, ist eine wichtige Aufgabe, der sich Wandervereine wie der Schwäbische Albverein widmen. Viele sind anerkannte Naturschutzverbände mit viel Wissen in den Bereichen Natur-, Arten- und Landschaftsschutz.

Wandervereine müssen sich einbringen beim Klimaschutz
„Wir brauchen die Expertise der Wander- und Naturschutzverbände“, betonte Dr. Andre Baumann in Fellbach. Er bat sie auch um Mitarbeit bei der Vernetzung von Ökosystemen, dem sogenannten Biotopverbund, an dem in Baden-Württemberg massiv gearbeitet werde. Und um Kooperation beim nötigen Ausbau von Wind- und Solarenergie. Hier gibt es immer wieder Konflikte. Denn es ist in der Tat die Wahl zwischen Pest und Cholera. Windräder und Solarparks sollen auch in Landschaftsschutzgebieten entstehen. Photovoltaik auf Dächern allein reiche nicht, so Baumann.

Das Landschaftsbild wird sich verändern – Windkraftanlagen und Solarparks sind vielen deshalb ein Dorn im Auge. Die Frage ist: Was ist das kleinere Übel?

Eine Zumutung für viele, das sieht auch der Staatssekretär ein, verändern die Anlagen doch das Landschaftsbild. „Wenn wir aber nichts tun, dann wird der Klimawandel unsere Landschaft so stark verändern, wie wir uns das heute gar nicht vorstellen können.“ Solarparks und Windkraftanlagen seien im Vergleich noch maßvoll, erklärt Baumann, der selbst über viele Jahr Vorsitzender eines Naturschutzverbandes war. Sein Aufruf an die Wanderverbände: Bringt Euch ein, redet mit, denkt mit und bestimmt mit. „Es kommt halt darauf an, wo und wie man baut“, so Baumann weiter. Naturschonend solle es sein, mit Schafbeweidung, ohne Düngung, so dass neben und unter den Anlagen „Hotspots der biologischen Vielfalt“ entstehen könnten.

Deutscher Wandertag: Wetter ein Vorbote für das, was kommt.
Beim 121. Deutschen Wandertag konnten sich alle Teilnehmenden sowie die Wanderführerinnen und Wanderer persönlich davon überzeugen, dass die Warnungen vor den Auswirkungen des Klimawandels keine heiße Luft sind und sich auch das Wandern in den nächsten Jahrzehnten nachhaltig verändern könnte. Bei bis zu 38 Grad war manche Tour nicht wie geplant möglich, Tourenverläufe mussten verändert oder abgekürzt werden. Trinkwasser war ein begehrtes Gut. Was bleibt ist neben der Freude an einem gelungenen Wandertag deshalb auch Nachdenklichkeit und ein flaues Gefühl im Magen bei dem Gedanken, was uns wohl noch bevorsteht. Es ist Zeit für die Wanderverbände, noch mehr zu tun für den Klimaschutz. Bei der Feierstunde in Fellbach warnte Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Schirmherr der Veranstaltung, eindringlich: „Uns bleiben nur noch wenige Jahre um die Klimaerhitzung zu bremsen. Wenn es zu heiß wird, dann wird es auch unsere Kulturlandschaften so nicht mehr geben. Dann wird das Wandern in diesen Landschaften nicht mehr so sein, wie wir Sie kennen.“

Bitte vormerken!
Am Samstag, 12. November, veranstaltet der Schwäbische Albverein seinen diesjährigen Naturschutztag. Das Thema: Klimaschutz und Klimaanpassung. Weitere Infos in Kürze.

 

 

121. Deutscher Wandertag: Was bleibt?

Mehr als zwei Jahre Vorbereitungszeit, dann der Höhepunkt in Fellbach und im gesamten Remstal – und was kommt jetzt? Was bleibt vom 121. Deutschen Wandertag für den Schwäbischen Albverein? Und wohin geht die Reise? Hier einige Stichpunkte:

Unsere Wanderwege
Rund 700 Kilometer Wanderwege gibt es im Remstal. Die gilt es weiterhin in Stand zu halten – von Zweigen und Brombeergestrüpp frei zu schneiden, Markierungen zu überprüfen, Schilder zu erneuern etc. Die Wegewarte des Schwäbischen Albvereins gehen gewissenhaft dieser Aufgabe nach. Natürlich auch nach dem Deutschen Wandertag.

Unsere Wanderführerinnen und Wanderführer
Nie alleine unterwegs waren die Teilnehmer des Deutschen Wandertags, die sich bei den geführten Touren angemeldet hatten. Rund 400 Wanderführerinnen und Wanderfüher haben sich hier eingebracht und einen tollen Job gemacht, ehrenamtlich. Ihre Ortskunde war aufgrund der heißen Temperaturen zusätzlich wertvoll – Touren konnten abgekürzt und Wege im Wald und Schatten eingeschlagen werden. Manche Wanderung endete so in einer Gartenwirtschaft – bei einem kühlen Getränk und einem leckeren Vesper.

Unsere Wanderkarten
Das A und O ist, neben guter Kleidung in einem Vesper, das Kartenmaterial – auch wenn viele Wanderfans sich gerne mit GPS-Daten und Apps orientierten. Beim Deutschen Wandertag wurden die Karten „Welzheim“ und „Schwäbisch Gmünd“ im Maßstab 1:25000 vorgestellt, sie bilden eine Fläche von etwa 1400 Quadratkilometern zwischen dem Schwäbisch Fränkischen Wald, dem Schurwald und dem Ostalbkreis bis nach Bad Cannstatt ab.

Unser gemeinsames Engagement
Nur gemeinsam können wir als Schwäbischer Albverein große Dinge erreichen. Vor allem die gute Zusammenarbeit zwischen hauptamtlichen und ehrnamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben den 121. Deutschen Wandertag erst möglich gemacht. Diesen Schwung, diese positive Energie und das tolle Engagement nehmen wir mit für die künftige Vereinsarbeit.

Und weiter – auf Schusters Rappen nach zum nächsten Wandertag
2024 findet im Eichsfeld am Grünen Band in Thüringen der 122. Deutsche Wandertag statt. Wandertagshauptstadt ist dann vom 19. bis 22. September das Heilbad Heiligenstadt. Der Stadt Fellbach und dem Schwäbischen Albverein fällt die ehrenvolle Aufgabe zu, den Wandertagswimpel dorthin zu bringen – rund 430 Kilometer auf Schusters Rappen natürlich.

 

Zufriedene Wanderer, glückliche Wanderführer

400 Wanderführerinnen und Wanderführer des Schwäbischen Albvereins waren beim 121. Deutschen Wandertags mit dabei. Herzlichen Dank für Euer Engagement!

Nach langer Vorbereitung ging es Ende Juli los, um mit Gästen aus ganz Deutschland das Remstal und den Schwäbischen Wald zu zeigen. Wir haben Michael Schmitt gefragt, wie es ihm als Wanderführer ergangen ist – stellvertretend für alle Wanderführerinnen und Wanderführer.

Wanderführe Michael Schmitt unterwegs mit einer Wandergruppe am Kappelberg in Fellbach. In diesem Fall bei einer Frühschoppentour mit musikalischen Einlagen.

Wie waren die Rückmeldungen der Wanderinnen und Wanderer bei Ihnen?
Durchweg positiv. Die Leute waren begeistert, von der Region, von den Wanderungen und von der Organisation. Das tut natürlich gut.

Wo kamen Ihre Mitwanderer her?
Aus ganz Deutschland. Ich hatte Wanderer aus Hamburg mit dabei, aus der Lüneburger Heide, aus Thüringen, aus Sachen. Auch aus dem Saarland und dem Sauerland. Aber auch viele aus der Region. Ich konnte mir das alles gar nicht so genau merken. Denn ich habe in der Wandertagswoche sieben Touren mit insgesamt rund 200 Leuten geführt.

Wandergruppe unterwegs zur Reiterleskapelle bei Waldstetten und weiter über das Kalte Feld. Mit einer Länge von 16 Kilometer und 630 Höhenmetern eine recht anstrengende Tour.

Sieben Wanderungen sind ja schon eine Hausnummer. Warum so viele und wohin?
Ich war als Springer im Einsatz, also wenn aus irgendwelchen Gründen ein anderer Wanderführer oder eine Wanderführerin ausgefallen ist, bin ich eingesprungen. Und ich habe einige Extra-Touren für andere Wandervereine geführt. Das war auch sehr interessant. Ich wusste bisher wenig über den Deutschen Wandertag. Aber gerade bei den Touren mit den Wandervereinen habe ich bemerkt, welchsen Stellenwert das Event bei Wanderern in ganz Deutschland hat.

Wo gingen Ihre Touren denn hin?
Quer durch das ganze Wandertagsgebiet. Zum Auftakt habe ich eine 45 Kilometer lange Weitwanderung durch den Schwäbisch-Fränkischen Wald geführt. Danach war ich auf dem Fellbacher Höhenweg unterwegs und auch auf der Ostalb am Kalten Feld. In Stuttgart hätte ich eine Stäffelestour führen sollen. Ausgerechnet am Donnerstag, an dem es ja 38 Grad hatte. Das ging natürlich nicht bei der Hitze, da kippen mir die Leute ja um. Wir sind dann eine schöne Ersatztour gelaufen zum Bärenschlössle und zum Heslacher Wasserfall. Da gibt es auch schöne Einkehren unterwegs. Vor allem die Einheimischen waren begeistert von der Tour, weil sie endlich mal den Heslacher Wasserfall gesehen haben, den sie zuvor vergeblich gesucht hatten.

Bei den hohen Temperaturen waren Pausen besonders wichtig. Hier eine Wandergruppe, die auf dem Remstalweg unterwegs war.

Wie haben Sie sich auf den Deutschen Wandertag vorbereitet?
Ich bin alle Touren vorgewandert. Bei der Gelegenheit konnte ich auch schöne Einkehren organisieren – in Biergärten oder bei verschiedenen Winzern im Remstal. Das kam bei den Teilnehmenden super an und war auch nötig bei der Hitze.

Warum war es Ihnen so wichtig, alle Touren vorzuwandern?
Man muss die Strecke, die man führt, gut kennen. Gerade bei so einem Großevent. Da soll ja nichts schief gehen. Außerdem hilft das Vorwandern auch gegen Lampenfieber. Denn selbst für erfahrene Wanderführer und Wanderführerinnen ist es natürlich aufregend bei so einem großen Wanderevent dabei zu sein. Es ist doch etwas anderes, wenn man die eigene Ortsgruppe führt. Da kennt man sich. Aber eine Gruppe Wanderer aus ganz Deutschland, die alle eine gewisse Erwartungshaltung haben – dem will man natürlich gerecht werden. Da steht man als Wanderführer unter Druck. Aber mit jeder Tour fiel mir das leichter. Vor allem auch, weil so viele positive Rückmeldungen kamen. Das war quasi ein kleiner „Ritterschlag“.

Und auch den Kindern hat der Wandertag großen Spaß gemacht. Die Albvereinsfamilie hatte ein buntes Programm für alle kleinen Wanderer angeboten.

Deutscher Wandertag: Freie Fahrt mit „Remsi“

Mit der Wandertagsplakette „Remsi“ können Besucherinnen und Besucher des Deutschen Wandertags vom 3. bis 8. August alle U- und S-Bahnen, Busse und Bahnen im Remstal und darüber hinaus kostenfrei nutzen. Die Details des Mobilitäskonzepts haben die Mobilitätspartner bei einem Pressegespräch in Lorch vorgestellt.

Insgesamt konnten drei Verkehrsunternehmen als Mobilitätspartner für das Großevent gewonnen werden, das sich über vier Landkreise erstreckt – nämlich der Verkehrsverbund Stuttgart (VVS) sowie der Verkehrsverbund OstalbMobil und die Mobilitätsmarke bwegt in Baden-Württemberg. „Nur durch diese Kooperation ist es auch möglich, dass die Besitzer der Wandertagsplakette ‚Remsi‘ zwischen dem 3. und 7. August den ÖPNV kostenfrei nutzen“, sagte der Landrat des Rems-Murr-Kreises, Dr. Richard Sigel.

Die meisten Ausgangspunkte von Wanderungen mit dem ÖPNV erreichbar

Wandern sei an sich sehr nachhaltig – aber ganz besonders dann, wenn die Menschen mit dem ÖPNV anreisten, betonte Albvereinspräsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß. Wanderführerin und Vizepräsidentin des Vereins, Regine Erb, wies auf die ausgeklügelte Planung der Wanderungen hin, um sie ÖPNV-kompatibel zu machen. „Wir haben uns viele Gedanken darüber gemacht und die Touren so konzipiert, dass die meisten der Startpunkte gut mit dem ÖPNV erreichbar sind“, sagte Erb. Alle Wanderführerinnen und Wanderführer seien geschult, um „mit den vielen kleinen Informationen am Wegesrand über Natur, Flora und Fauna“ bei Groß und Klein Verständnis für Natur- und Artenschutz zu wecken. Dies sei für den Schwäbischen Albverein ein besonders wichtiges Anliegen.

Mit dem VVS, OstalbMobil und bewegt im ganzen Großraum Stuttgart, im Remstal und darüber hinaus kostenlos unterwegs

„Unser Gebiet hier – das Wandergebiet des Wandertags – bietet eine hohe Verkehrsmittelvielfalt und -dichte und ist sehr gut erschlossen“, betonte Gabriele Seefried, Erste Landesbeamtin Ostalbkreis. Die Wandertags-Gäste könnten sich hier ganz problemlos mit dem Bus, mit dem Zug, mit der S-Bahn oder in Fellbach sogar mit der U-Bahn aus Stuttgart fortbewegen.

Über ein dichtes Netz verfügt auch der Verbund OstalbMobil: Alleine in seinem Gebiet, das von Lorch-Waldhausen über Bopfingen bis nach Nördlingen reicht, werden pro Jahr elf Millionen Kilometer von Bus und Bahn zurückgelegt. „Auch bei uns sind die Gäste mit ‚Remsi‘ kostenfrei unterwegs, allerdings nur in dem Teil des Gesamtgebiets, der im Remstal liegt, also die Buslinien an unserem Schienenstrang entlang der Rems “, erläuterte OstalbMobil-Geschäftsführer Paul-Gerhard Maier.

Längere Züge und und engmaschige Taktung im VVS-Gebiet

Den Einsatz längerer Züge während des Wandertags auch am Wochenende sowie eine engmaschige Taktung aus dem und ins Remstal plant der VVS. „Somit können zur Abschlussfeier und zum großen Festumzug am Sonntag, 7. August, alle gut mit dem ÖPNV nach Fellbach anreisen“, führte der VVS-Marketingleiter Michael Terbeck aus.

Terbeck wies zudem darauf hin, dass die S-Bahnstrecke zwischen Stuttgart-Hauptbahnhof (tief) und Vaihingen in den Sommerferien wegen lang geplanter und groß angelegter Baustellen nicht befahrbar sei. „Somit halten an den Stationen Hauptbahnhof (tief), Stadtmitte, Feuersee, Schwabstraße, Universität und Österfeld keine S-Bahnen. Allerdings wird die Strecke zwischen Fellbach und Stuttgart Hauptbahnhof (oben) von der S2 durchgehend bedient, während die S3 nur zwischen Backnang und Stuttgart-Bad-Cannstatt verkehrt.“ Selbstverständlich werde hier ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, so Terbeck weiter. Die Fahrgäste sollten sich jedoch auf eine etwas längere Fahrzeit und mehrere Umstiege einstellt-

Nachhaltigkeit bei Wanderungen

Ein gutes Zusammenwirken zum Thema „Nachhaltigkeit“ gebe es beim 121. Deutschen Wandertag 2022 nicht nur beim ÖPNV, sondern auch bei der gesamten Organisation. Dies zeige sich unter anderem auch in der engen Zusammenarbeit mit den Naturschutzbehörden und -organisationen sowie dem Forstbetrieb. „Wir versuchen, keine Wanderungen und Aktivitäten in besonders schützenswerten Gebieten wie etwa Biotopen durchzuführen und verzichten auf zusätzliche Beschilderung oder auch mobile Stationen im Wald“, betonte Dr. Richard Sigel.

Deutscher Wandertag: Fernwandern auf dem RemstalWeg

Mal einen Fernwanderweg laufen – das wäre doch mal was! Beim 121. Deutschen Wandertag Anfang August im Remstal können Sie bequem den Einstieg ins Fernwandern finden und den RemstalWeg erwandern.

Geführt von zertifizierten Wanderführerinnen und Wanderführern des Schwäbischen Albvereins und gemeinsam mit anderen Wanderinnen und Wanderrinnern können Sie den RemstalWeg in Angriff nehmen – in einzelnen Etappen und das Gepäck bleibt dabei bequem in einem Quartier.

Von der Ostalb bis zur Mündung der Rems

Der RemstalWeg ist 215 Kilometer lang und führt Sie von Heubach auf der Ostalb und der Quelle der Rems in Essingen bei Mögglingen bis zur Mündung in den Neckar in Remseck und wieder zurück an den Nord- und Süd-Hängen des schönen Remstals – durch Wälder, Wiesen und Weinberge, die so typisch sind für die Region. Auch die Aussichtsfelsen der Schwäbischen Alb fehlen nicht bei diesem Fernwanderweg. Unterwegs finden sich zudem spannende und attraktive Orte wie Schwäbisch Gmünd, Lorch mit seinem berühmten Kloster, die Daimlerstadt Schorndorf oder die Wandertagshauptstadt Fellbach.

Fernwandern in einzelnen Etappen beim Deutschen Wandertag – das Gespäck bleibt im Quartier!

Für den Deutschen Wandertag wurde die Route etwas modifiziert, so dass aus normalerweise elf, zwölf Etappen wurden. So können dann die Nordroute (130 km) oder die Südroute (108 km) in jeweils sechs Etappen erwandert werden. Der Start jeder Etappe ist so gelegt, dass er mit dem Öffentlichen Nahverkehr gut erreichbar ist. Sie können also bequem in einem Quartier wohnen bleiben und müssen keinen schweren Rucksack mit sich herumschleppen. Ein Tagesrucksack mit Getränken und Vesper, Sonnen- und Regenschutz reicht völlig aus.

Feierlicher Empfang an der Remsmündung in Remseck

Unsere Wanderführerinnen und Wanderführer zeigen Ihnen die schönsten Stellen des RemstalWegs und geizen nicht mit interessanten Infos über Geschichte und Geschichten am Wegesrand. Und in der Gruppe macht das Wandern doch gleich noch viel mehr Spaß. Am Ende der sechs Etappen werden alle Wanderer und Wanderinnen in Remseck feierlich empfangen.

Alle Etappen des RemstalWegs sind einzeln buchbar, Sie bleiben also maximal fexibel.

Hier geht es zu den Infos und zur Anmeldung zu allen Etappen des RemstalWegs beim Deutschen Wandertag.

Wir freuen uns auf Sie!

Wimpelwanderung: Zu Fuß von Bad Wildungen nach Fellbach

Gut 422 Kilometer in 17 Wanderetappen – Diese Strecke legt die Wimpelwandergruppe aus Bad Wildungen mit dem Wandertagswimpel bis zum 121. Deutschen Wandertag 2022 im Remstal zurück. Nicht am Stück, sondern immer mal wieder eine oder mehrere an den Wochenenden.

Gestartet sind die Wanderer bereits am 4. September in Bad Wildungen. Im Winter wurde pausiert, im März ging es weiter. Zehn Etappen sind bereits geschafft. Am Donnerstag, 4. August, um 18 Uhr wird die Wimpelwandergruppe aus Bad Wildungen dann auf dem Guntram-Palm-Platz in Fellbach empfangen werden.

In Etappe 13 am 2. Juli können wir die Wandergruppe aus Hessen dann im Vereinsgebiet des Schwäbischen Albvereins begrüßen.

Haben Sie Lust mitzuwandern?
Es wäre schön, wenn auf unserem Vereinsgebiet Wanderer aus den Ortsgruppen des Schwäbischen Albvereins die Wandergruppe aus Hessen immer wieder ein Stück begleiten würden. Hier finden Sie die gesamte Etappenplanung der Wimpelwanderung.

Wer Interesse hat mitzulaufen, wendet sich bitte an Eugen Kramer von der OG Bad Urach, der dann den Kontakt herstellt und Treffpunkte organisiert.

Anprechpartner:
Eugen Kramer, , Mobil: 0176 / 31679548.

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Rot-Buche ist Baum des Jahres 2022

Eigentlich würde man erwarten, dass eine eher seltene oder ungewöhnliche Art den Titel „Baum des Jahres“ erhält. Dieser Titel wird seit 1989 verliehen. 2022 hat ein Baum den Titel erhalten, der sehr häufig in unseren Wäldern vorkommt: die Rot-Buche. Das ist der botanische korrekte Name für die grünblättrige Buche in unseren Wäldern.

 

 

Die Rot-Buche gehört zu den weit verbreiteten Laubbaumart in Deutschlands Wäldern. Sie kann bis zu 45 Meter hoch werden. Im Wald reckt sie sich eher schlank nach oben, hat sie Platz, geht sie eher in die Breite. Buchen in Deutschland werden selten älter als 300 bis 350 Jahre. Die älteste Buche in Europa steht in den Österreichischen Kalkalpen und ist 550 Jahre alt.

Artenreiche Buchenwälder
Buchen sind eigentlich recht genügsame Bäume und wachsen auch auf nährstoffarmen Böden. Sie halten regenreiche Zeiten gut aus, können aber auch trockene Phasen gut verkraften. Unter den weiten, hohen Kronen wachsen junge Buchen im Schatten heran, bis sie an der Reihe sind, ins Kronendach vorzustoßen. Alte Buchenwälder sind ein Eldorado für Insekten und Pilze, vor allem dann, wenn es viel Totholz gibt, das ihnen als Unterschlupf und Nahrung dient.

Zum Beginn des Mittelalters begann in Europa das große Waldroden, die Wälder wurden ausgebeutet und zurückgedrängt, gerade auch die Buche. Als man Ende des 18. Jahrhunderts mit dem großen Aufforsten begann, pflanzte man eher Kiefern und Fichten. In den letzten 30 Jahren ist die Buche allerdings wieder auf dem Vormarsch – auch wegen des Klimawandels, hat sie sich doch als widerstandsfähiger gegen trockene Sommer erwiesen als die flachwurzelnden Fichten.

Klimawandel setzt Buchen zu
Doch auch die Buche leidet immer stärker unter der zunehmenden Trockenheit und den sommerlichen Hitzeperioden. Ihre hohen, breiten Kronen bergen die Gefahr eines großen Wasserverlusts durch Verdunstung. Kronen werden lichter oder sterben ganz ab. Im Großen und Ganzen hält die Buche dem Klimawandel allerdings bisher noch besser Stand als flachwurzelnde Bäume wie etwa die Fichten, die in manchen Gegenden großflächig absterben.

Für Naturliebhaber und Wanderer sind Buchenwälder ein echter Genuss. Im Frühjahr läuchtet ihr helles Grün leuchtet in der Sonne, im Sommer bieten sie Schatten, im Herbst färben sich die Blätter rotbraun ein, im Winter bieten sie oft eine geheimnisvolle Stimmung, wie gemacht für Winterspaziergänge. Wir freuen uns sehr, dass die Buche in diesem Jahr zum „Baum des Jahres“ gekürt wurde.

Mehr über die Buche und den Verein Baum des Jahres e.V. finden Sie unter https://baum-des-jahres.de/

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Schulwettbewerb „Kommt – wir entdecken das Remstal“ ausgeschrieben

Raus in die Natur, die Welt entdecken, wandern, Tiere und Pflanzen kennenlernen: Um das „Lernen im Freien“ zu fördern, schreibt der Schwäbische Albverein regelmäßig einen Schulwanderwettbewerb aus. 2022 lautet das Motto „Kommt – wir entdecken das Remstal“. Angesprochen sind speziell alle Schulen im gesamten Remstal, dem Austragungsort des 121. Deutschen Wandertags 2022.

Eingereicht werden können Textbeiträge, Filme, Ton- oder Bilddokumentationen von Veranstaltungen im Rahmen von „Lernen im Freien“. Dazu gehören etwa Wanderungen, naturkundliche Exkursionen oder anderen Aktionen wie Besuche auf dem Bauernhof oder beim Imker. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Schirmherrin des Wanderwettbewerbs ist die baden-württembergische First-Lady Gerlinde Kretschmann. Als ehemalige Lehrerin liege ihr das Lernen im Freien besonders am Herzen, so Kretschmann. In der Ausschreibung sagt sie: „Beim Schulwanderwettbewerb geht es darum, im Freien zu lernen, draußen zu sein, die Natur mit allen Sinnen zu erleben. Eine Wanderung ist dabei nur eine von vielen Möglichkeiten gemeinsamer Unternehmungen unter freiem Himmel.“ Beim Lernen im Freien entwickelten Kinder und Jugendliche ein Bewusstsein für die heimische Umwelt, die Schönheit der Natur und für die Notwendigkeit ihres Schutzes. „Das ist gerade in Zeiten des Klimawandels wichtiger denn je“, betont Kretschmann.

Einsendeschluss für alle Dokumentationen ist der 1. Juli 2022. Insgesamt gibt es Geldpreise im Gesamtwert von 2.400 Euro zu gewinnen. Die Preisverleihung findet im Rahmen des 121. Deutschen Wandertags 2022 am Samstag, 6. August, in Fellbach auf dem Guntram-Palm-Platz statt.

Bei Bedarf vermittelt der Schwäbische Albverein Wanderführerinnen oder Wanderführer vor Ort, stellt Wanderkarten und Ideensammlungen zur Verfügung und unterstützt Lehrkräfte bei der Durchführung ihrer Aktionen.

Hier geht es zum Ausschreibungsflyer des Schulwanderwettbewerbs.

Weitere Informationen und eine Anmeldung zum Wettbewerb unter Telefon 0711 / 22585-25 oder