Jetzt Förderung für Naturschutzprojekte sichern

Bis 31. Januar sind wieder Bewerbungen für den Wettbewerb „Unsere Heimat & Natur“ möglich. Eingereicht werden können Naturschutzprojekte, die dazu beitragen artenreiche Kulturlandschaften zu pflegen und zu erhalten. Es gibt Preisgelder zwischen 1.000 und 5.000 Euro zu gewinnen. Der Wettbewerb wird ausgeschrieben von der Stiftung NatureLife-International und EDEKA Südwest.

Einige Ortsgruppen des Schwäbischen Albvereins haben bereits daran teilgenommen und Gelder erhalten. 2025 etwa ist die OG Lautern mit 3.000 Euro für ihr Engagement zum Erhalt von Wacholderheiden und Streuobstwiesen ausgezeichnet worden. In den Jahren davor ehörten u.a.die OG Gundelfingen für ihren Einsatz für Kalkmagerwiesen und die OG Kohlberg/Kappishäusern mit ihrem Ziegenprojekt zu den Preisträgern.

Wenn auch Ihr Euch für den Naturschutz und eine artenreiche Fläche in Eurer Kommune einsetzt, dann lohnt sich eine Bewerbung. Hier geht es zu den Teilnahmebedingungen des aktuellen Wettbewerbs und zum Online-Bewerbungsbogen.

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Viele helfende Hände für den Naturschutz

Am Füllmenbacher Hofberg haben in den vergangenen Wochen der Landschaftspflegetrupp sowie rund 35 freiwillige Helferinnen und Helfer bei insgesamt vier Arbeitseinsätzen gewerkelt. Das artenreiche Naturschutzgebiet im Stromberg-Heuchelberg muss jedes Jahr gemäht und abgeräumt werden.

Der Füllmenbacher Hofberg ist ein ganz besonderes Biotop. Das etwa vier Hektar große Areal liegt im Naturpark Stromberg-Heuchelberg, unweit des Wanderheims Füllmenbacher Hof. Es handelt sich um einen aufgelassenen Weinberg – einen Steilhang mit besonders artenreichem Trockenrasen.

Der Schwäbische Albverein hatte sich seinerzeit sehr dafür engagiert, dieses wertvolle Gebiet unter Naturschutz zu stellen und pflegt es bis heute – seit knapp 35 Jahre. Das Areal gehört nicht dem Verein, sondern dem Land Baden-Württemberg.

  

Doch was bedeutet Landschaftspflege in diesem Naturschutzgebiet eigentlich?

Trockenrasen in bestimmten Abständen gemäht werden, damit sie nicht der Sukzession, also der Verbuschung, zum Opfer fallen. Das Mähgut kann aber nicht auf der Fläche verbleiben und dort verrotten. Das würde zu viele Nährstoffe auf die mageren Flächen einbringen. Diese wären dann als Standorte für viele seltene Pflanzenarten nicht mehr geeignet – etwa für die verschiedenen Orchideenarten, für die der Hofberg berühmt ist.

Ohne die tatkräftige Unterstützung von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern ist das auf der großen und vor allem auch steilen Fläche für den Landschaftspflegetrupp des Albvereins nicht zu schaffen. Deshalb kommen dort jedes Jahr Freiwillige zu Landschafrspflegeaktionen zusammen. In diesem Herbst gab es gleich drei Arbeitseinsätze, um die Mahd zusammenzurechen und für den Abtransport an den Fuß des Hofbergs zu schaffen.

Mitte September mähte der Landschaftspflegetrupp bestehend aus seinem Leiter Jörg Dessecker und zwei FÖJlern die Fläche vor. Anschließend waren an insgesamt sechs Arbeitstagen bei drei Einsätzen rund 35 Freiwillige aktiv – viele aus der Region, aber auch einige aus anderen Teilen des Vereinsgebiets. Ihre Werkzeug: Vor allem Rechen und Gabeln. Dazu kam eine große Plane, auf der das Mähgut aufgeschichtet und nach unten gezogen wurde. Eine schweißtreibende Angelegenheit!

     

Die wunderbare Aussicht entschädigt allerdings für die harte Arbeit. Dazu kommt das gute Gefühl, etwas für die Natur getan zu haben. Naturschutzreferentin Katharina Heine jedenfalls, die am letzten Termin Mitte Oktober mit Hand anlegte, schwärmt artenreichen Vegetation. „Kalk-Astern und Herbstzeitlosen haben noch geblüht“, berichtet sie. Und auch die Grundblätter der Orchideen seien schon zu sehen gewesen. Diese blühen dann im Frühsommer. Dazu wachsen unter anderem Majoran und Thymian und Schafgarbe sowie der seltene Kreuzenzian auf der Fläche. Auch viele Insekten finden dort eine Heimat.

Wir danken den vielen Helferinnen und Helfen herzlich dafür, dass sie mit ihrem Engagement dazu beitragen, dieses wunderbare Naturschutzgebiet zu erhalten.

Gut vorbereitet für die Herbstwanderung

Geheimnisvoller Frühnebel, danach oft Sonnenschein mit klarer Sicht, bunte Wälder und Früchte, dazu oft noch moderate Temperaturen – Herbstzeit ist für viele die schönste Wanderzeit. Bei der Tourenplanung ist allerdings einiges zu beachten. Karin Kunz, Wanderreferentin des Schwäbischen Albvereins gibt Tipps:

Wandern in der Gruppe ist gesellig und macht Spaß! Meldet Euch jetzt an zu unseren Herbsttouren. Hier geht es zu unserer Terminübersicht.


Kürzere Tage

„Im Herbst werden die Tage kürzer und deshalb sollten auch unsere Touren langsam kürzer werden“, erklärt Karin Kunz. Während man im Juli noch um 21 Uhr bei Sonnenschein unterwegs sein kann, geht die Sonne schon im September recht früh unter. Nach der Zeitumstellung im Oktober ist es dann bereits um 17 Uhr stockdunkel. „Dann besteht die Gefahr, sich zu verlaufen oder zu verletzen“, betont Kunz. „Wer dennoch eine längere Tour vorhat, sollte einen frühen Start einplanen sowie eine Stirn- oder Taschenlampe mitnehmen.“

Zwiebellook bei der Wanderbekleidung

Im Herbst kann es bereits empfindlich kühl sein. Karin Kunz empfiehlt deshalb den „Zwiebellook“, also mehrere Lagen übereinander zu tragen – etwa Wandershirt, Fleecejacke oder –weste und eine winddichte Wanderjacke darüber. „Besser etwas zu viel anziehen, als zu wenig. Wenn einem zu warm ist, kann man ja wieder etwas ausziehen.“

Wanderrucksack mit Herbstausrüstung

Neben einem Vesper gehört genug zu Trinken in den Rucksack. Eine kleine Thermoskanne mit warmem Tee oder Kaffee ist im Herbst gefragt. Dazu kommen Sonnen- und Regenschutz. Ein Schal und eine warme Kopfbedeckung, etwa eine Mütze oder ein Multifunktionstuch, gegen kalten Wind gehören ebenfalls zur Herbstausrüstung. Karin Kunz empfiehlt zudem eine kleine Outdoor-Sitzauflage. „Dann ist ein gemütliches Vesper im Freien auch im Herbst ein Vergnügen.“ Immer im Gepäck sollte zudem eine geladene Powerbank sein, für den Fall, dass der Handyakku unterwegs schlapp macht.

Achtung nass und rutschig!

Gerade im Herbst sind die Wege oft nass und rutschig – vor allem in schattigen und steilen Waldstücken. Auch die eine oder andere matschige Ecke findet sich gerne. „Das kann schnell unangenehm werden. Deshalb ist im Herbst auch in Mittelgebirgen und im Flachland gutes Schuhwerk mit einem ordentlichen Profil und warme Socken beim Wandern wichtig“, betont Karin Kunz. Zudem Wanderstöcke bieten eine gute Unterstützung gerade im steilen Gelände.

Wird Blautopf Naturwunder des Jahres? – Jetzt abstimmen!

Bis zum 28. September 2025 kann noch online für das Naturwunder des Jahres abgestimmt werden. Ganz weit oben im Rennen um die Spitze ist der Blautopf bei Ulm. 

Seit dem 11. August läuft die Naturwunderwahl 2025, bei der die Heinz Sielmann Stiftung gemeinsam mit dem Deutschen Wanderverband die schönsten Naturphänomene Deutschlands ins Rampenlicht rückt. Jedes zur Wahl stehende Naturwunder zeigt eine besondere Facette der deutschen Landschaftsvielfalt – von geologischen Formationen über einzigartige Lebensräume bis hin zu kulturhistorischen Naturorten.

Zehn Naturphänomene stehen zur Wahl – unter ihnen auch der Blautopf bei Ulm, der derzeit nur knapp hinter der Breitachklamm auf Pltz zwei liegt.

Hier könnt Ihr abtimmen, um den Blautopf zu unterstützen.


Der Blautopf – Eingang zu einem geheimnisvollen Höhlensystem

Wie ein Juwel liegt der Blautopf am Fuß der Schwäbischen Alb. Es handelt sich um eine intensiv türkisfarbene Karstquelle, aus der die Blau entspringt. Was an der Oberfläche märchenhaft wirkt, reicht in ungeahnte Tiefen: Der Blautopf ist Eingang zu einem der größten Höhlensysteme Deutschlands, das teils noch unerforscht ist. Rund um die Quelle ranken sich Sagen und Mythen, zugleich ist sie Teil des Geoparks Schwäbische Alb und an einen Qualitätswanderweg angebunden – ein Ort, an dem Natur, Wissenschaft und Fantasie aufeinandertreffen.

 

Gerhard Stolz erhält Heimatmedaille für Wegearbeit

Für sein langjähriges Engagement für die Wanderwege im Ländle ist Gerhard Stolz mit der Heimatmedaille Baden-Württemberg ausgezeichnet worden.

Stolz ist seit 1997 einer der Ehrenamtlichen des Schwäbischen Albvereins, die für das Wanderwegenetz von rund 19.000 Kilometer verantwortlich sind. Zunächst koordinierte er als Gauwegmeister im Lichtenstein-Gau die Wegearbeit von über 30 Ortsgruppen. Seit 2012 ist er Hauptfachwart für Wege und Karten für das gesamte südliche Vereinsgebiet.

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Gemeinsam mit den Wegepflegerinnen und Wegepflegern der Ortsgruppen und Gaue des Vereins sorge Gerhard Stolz dafür, dass die Markierung der Wege in einwandfreiem Zustand ist und die Wanderer sich unterwegs gut zurechtfinden, begründet die Jury ihre Wahl. Er habe stets ein offenes Ohr für die Ehrenamtlichen vor Ort, nehme sich Zeit für Vororttermine, um Missstände und aufgekommene Fragen zu klären.

Zu den Aufgaben eines Hauptwegewarts gehört auch die Ausbildung und Schulung von Wegewarten und Wegepaten sowie die Mitarbeit im Arbeitskreis Wege des Vereins. Dieses Gremium plant und steuert die gesamte Wegebetreuung des Gesamtvereins steuert. Neben seiner Tätigkeit im Bereich Wegearbeit des Schwäbischen Albvereins arbeitet Gerhard Stolz zudem mit Landratsämtern und Naturparken zusammen. In den vergangenen Jahren hat er beispielsweise die Landkreise Reutlingen und Esslingen bezüglich der aktuellen Neubeschilderung im Biosphärengebiet Schwäbische Alb beraten.

Lieber Gerhard, herzlichen Dank für Dein Engagement und herzlichen Glückwunsch zu dieser verdienten Auszeichnung!


Die Heimatmedaille erhalten verdiente Bürgerinnen und Bürgern, die sich um  Baden-Württemberg besonders verdient gemacht haben. Die Geehrten setzen sich in besonderem Maße für Landeskultur, für Naturschutz, Geschichtsforschung, Brauchtum, Mundart, Kunstgeschichte sowie für soziale und integrative Projekte ein und tragen so dazu bei, dass Gemeinschaft und baden-württembergische Tradition lebendig bleiben.

„Heimat ist mehr als ein Ort: Sie ist ein bestimmter Landschaftszug, ein vertrauter Klang, ein bekannter Dialekt, ein angenehmer Geruch, der uns an etwas erinnert, der uns ankommen lässt. Und das schenken uns die heute Geehrten. Sie zeigen, was Baden-Württemberg ausmacht: Vielfalt, Zusammenhalt und ein offenes Herz füreinander“, erklärte Staatssekretär Arne Braun bei der Verleihung der Heimatmedaille zum Start der Heimattage 2025 am 12. September in Weinheim.

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Alblust – Das Schwäbische Alb Magazin

Die Zeitschrift steckt voller Geschichten über die Schwäbische Alb. Es gibt viermal im Jahr. Auf 130 Seiten bietet sie Tipps für Ausflüge und Kulturevents, Wanderungen und Radtouren. Sie stellt Handwerker und Unternehmer, Künstler und Köche, Landschaften und Tiere der Alb vor – mit einer Mischung aus aus interessanten Lesegeschichten, nützlichen Tipps und außergewöhnlichen Bildern.

Unter https://alblust.de/angebot-albverein/ gibt es jetzt ein besonderes Angebot:

Wer ein Jahresabo mit vier Ausgaben abschließt, erhält dann eine weitere Ausgabe gratis. Das Abo kostet 26 Euro im Jahr und eignet sich auch wunderbar als Geschenk für alle, die die Schwäbische Alb lieben.

 

10. Schwäbischer Albvereinstag – es gibt noch Wertmarken

Herzliche Einladung zum Cannstatter Volksfest. Am Sonntag, 28. September, findet dort ab 11 Uhr im Dinkelacker Festzelt Klauss & Klauss der 10. Schwäbische Albvereinstag statt. Sichert Euch Karten für Eure Ortsgruppe, Familie oder Freunde. Eine Wertmarke kostet 25 Euro, hat aber einen Wert von 40 Euro, Nahverkehrstagesticket für das gesamte VVS-Netz inklusive. Reservierung ist ab 2 Personen möglich!!

Wir freuen uns auf viele Albvereinlerinnen und Albvereinler!

Hier könnt Ihr Eure Wertmarken für den Albvereinstag bestellen.

Bänke als Ruheorte im Wald erhalten

Bänke und Schilder müssen im neuen Bundeswaldgesetz als „waldtypische Gefahr“ eingestuft werden – die fordert der Wieherngebirgsverbandes Weser-Ems in einer Petition. Der Schwäbische Albverein unterstützt diese Forderung. Hier die Hintergründe.

Immer wieder liest man davon, dass Kommunen Sitzbänke im Wald abbauen. Die Begründung: Man könne keine Haftung übernehmen, wenn jemand durch herabfallende Äste zu Schaden käme. Eine Petition des Wiehengebirgsverbandes Weser-Ems fordert, Bänke, Markierungen und Infoschilder im Bundeswaldgesetz als „waldtypische Gefahren“ einzustufen.

Probleme mit der Haftung etwa bei herabfallenden Ästen

Derzeit gelten nach aktueller Rechtsprechung Sitzgelegenheiten oder Schilder im Wald als „atypische Gefahrenquellen“. Für Schäden etwa durch herabfallende Äste haftet in der Folge der Waldeigentümer oder die Waldeigentümerin – auch wenn er oder sie mit der Bank unmittelbar nichts zu tun hat. Viele ziehen daraus Konsequenzen und lassen Infrastruktur abbauen.

Für viele Erholungssuchende gehören Bänke oder Informationsschilder über Naturschönheiten oder die Flora und Fauna jedoch zum Naturgenuss hinzu. Wer möchte nicht gerne auf einer bequemen Bank sein Vesper genießen. Ohne diese Infrastruktur geht ein guter Teil des Erholungswertes im Wald verloren, und Menschen mit Einschränkungen, die auf Sitzgelegenheiten angewiesen sind, wird der Aufenthalt im Wald erschwert.

Lösung wäre eine Änderung des Bundeswaldgesetzes

Würden Bänke und Schilder im neuen Bundeswaldgesetz allerdings als „waldtypische Gefahr“ eingestuft, dann müssten weder die Betreiber der Bank noch die Waldbesitzer bei Schäden durch herabfallende Äste haften. Gleiches gilt bereits für Wanderwege. Nicht davon betroffen wären Risiken, die von der Infrastruktur selbst ausgehen, also etwa von einem herausstehenden Nagel, an dem sich Wandernde verletzen können. In diesem Fall haften die Betreiber auch weiterhin.

Die Novelle des Bundeswaldgesetzes ist derzeit noch in Arbeit. Ein Referentenentwurf existiert seit 2024 vor. Nach dem Scheitern der Ampel-Koalition ist aber diesbezüglich nicht viel passiert. Mit der Petition versucht der Wiehengebirgsverband Weser-Ems, unterstützt vom Deutschen Wanderverband (DWV) und weiteren Wandervereinen, Bewegung in die Angelegenheit zu bringen.

Jetzt Petition unterschreiben!

Der Schwäbische Albverein unterstützt die Petition. Sie läuft bis zum 14. November. Hier können Sie unterschreiben.

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Herzliche Einladung zum Hospitalviertelfest in Stuttgart am Donnerstag, 18. September, von 15 bis 22 Uhr.

Das Hospitalviertel in Stuttgart ist ein kulturell sehr spannendes Viertel im Zentrum Stuttgarts. Es treffen sich dort die drei Religionen mit dem evangelischen Hospitalhof und dem CVJM-Haus, der Synagoge, dem katholischen Agnesgymnasium und weiteren kirchlichen Einrichtungen und Beratungsstellen. Kulturelle Veranstaltungen finden sich unter anderem im Renitenztheather. Man kann zudem gut essen im Hospitalviertel, und auch der Schwäbische Albverein ist mit seinem Albvereinshaus dort vertreten. Das Lädle und die Hauptgeschäftsstelle haben in der Hospitalstraße 21b ihren Sitz.

„Begegnung schafft Zukunft“

Am Donnerstag, 18. September, wird in der Hospitalstraße – also auch vor der Haustüre des Schwäbischen Albvereins – der Abschluss eines 10-jährigen Sanierungsprozesses im gesamten Quartier gefeiert. Besonders im Fokus steht der gerade fertiggestellte Synagogen-Vorplatz. Das Motto des Hospitalviertelfests lautet „Begegnung schafft Zukunft“. Wir laden alle Mitglieder und Freunde des Schwäbischen Albvereins dazu ein.

Albverein bietet Spiel und Spaß für Kinder und Jugendliche – Lädle geöffnet

In der Hospitalstraße gibt es Live-Musik, verschiedene kulturelle Darbietungen, ein buntes Kinderprogramm sowie kulinarische Köstlichkeiten. Der Schwäbische Albverein bietet Aktionen und Spiele für Kinder und Jugendliche an seinem Stand vor dem Albvereinshaus. Außerdem haben Sie die Möglichkeit im Lädle des Vereins Kartenmaterial, Wanderzubehör, Bildbände, Wander- und Naturführer sowie Kulinarisches aus der Region zu erwerben.

Ferien daheim – Jetzt anmelden zu unseren Sommertouren!

Wandern, Natur und Genuss in der Region Stuttgart – herzliche Einladung zu unseren Sommertouren, die wir gemeinsam mit der Stuttgarter Zeitung/den Stuttgarter Nachrichten in den Ferien anbieten. Jetzt anmelden!

Unsere Wanderungen bieten Mehrwert. Wir entdecken die Natur, sind aktiv und erleben bei jeder Tour etwas Neues. Die insgesamt acht Touren finden jeweils an den Wochenenden zwischen Anfang August und Mitte September in Stuttgart und den umliegenden Landkreisen Esslingen, Böblingen, Ludwigsburg und Rems-Murr statt.


1. Auf zu den Bienen nach Waiblingen

Wir erkunden die malerische Altstadt von Waiblingen und landen dann mitten in den Streuobstwiesen. Im Bieneninformationshaus Alvarium in der Talaue zeigen Imker live, wie Honig gewonnen wird – Verkostung inklusve.

Sonntag, 3. August, von etwa 10 bis 16 Uhr
Strecke: etwa 10,5 Kilometer
für Erwachsene, Familien mit älteren Kindern
Teilnahmegebühr pro Person: 8 Euro


2. Wandern für Anfänger bei Böblingen

Wir wandern auf dem Herzog-Jäger-Pfad im Schönbuch – einem abwechslungsreichen Wanderweg mit Premiumsigel. Unterwegs erfahren alle Wanderneulinge und die, die ihr Wissen gerne auffrischen möchten, was man alles fürs Marschieren wissen sollte: von der Ausrüstung über die Orientierung im Gelände bis hin zur Bedeutung der Kartenkunde im digitalen Zeitalter.

Samstag, 9. August, von 9 bis 15 Uhr
Strecke: rund 13,7 Kilometer
Alle, die gerne wandern, ab 14 Jahren
Teilnahmegebühr pro Person: 8 Euro


3. Meditatives Qigong im Stuttgarter Wald

Im Wald zur Ruhe kommen – das könnt Ihr bei dieser kurzen Runde. An schönen Plätzen auf der Stuttgarter Waldau halten wir inne und entschleunigen mit den meditativen Bewegungen aus dem Qigong. Angeleitet werden wir von einer erfahrenen QiGong-Übungsleiterin.

Samstag, 16. August, von 10 bis 13 Uhr
Strecke: 3 Kilometer
Für alle, die gerne Qigong in der Natur ausprobieren möchten.
Teilnahmegebür pro Person: 8 Euro


4. Paddeln auf der Enz bei Bietigheim

Wasser und Wandern – eine wunderbare Kombination! Wir paddeln zuerst auf der von Bietigheim nach Besigheim vorbei an Weinbergen, Felsen und Brücken. Die Welt sieht vom Kanu auch gleich ganz anders aus. Zurück zum Ausgangspunkt geht es per Pedes – durch wunderschöne Natur.

Samstag, 23. August 
Start in zwei Gruppen, von 10 bis etwa 16 Uhr und 11 bis etwa 17 Uhr
Für alle mit etwas Fitness – die Tour eignet sich besonders gut auch für Familien mit etwas größeren Kindern, die schon fleißig mitpaddeln können.
Teilnahmegebühr pro Person: 33 Euro (inklusive Kanumiete und Wanderführung)


5. Waldbaden mit allen Sinnen in Linsenhofen

In Woche 5 geht es wieder weniger actionreich, dafür sehr achtsam zu – beim Waldbaden bei Frickenhausen-Linsenhofen im Kreis Esslingen lässt sich der Wald mit allen Sinnen erleben. Zum Abschluss verkosten wir regionale Köstlichkeiten.

Samstag, 30. August, von 9.30 bis 12.30 Uhr
Strecke: 5 Kilometer
Alle, die gerne waldbaden oder es einmal ausprobieren möchten.
Teilnahmegebühr pro Person: 18 Euro (inklusive Verkostung)


6. Naturführung und Weinprobe in Hessigheim

Diese Weinwanderung beginnt spektakulär mit Blick auf die Hessigheimer Felsengärten und endet genussvoll mit Vesper und Weinprobe beim Weingut Siggi. Dazu gibt es viel Infos zum Weinbau, zur Geologie und seltene Pflanzen in der Gegend.

Samstag, 6. September, 12.30 bis 17 Uhr
Strecke: 6 Kilometer
Alle, die gerne in der Natur sind und sich für Wein interessieren
Teilnahmegebühr pro Person: 39 Euro (inklusive Weinprobe und Vesper)


7. Fotowanderung am Fellbacher Kappelberg

Warum klappt das eigentlich mit den Naturfotos nicht richtig? Immer ist das, was scharf sein soll unscharf. Bei unserer Fotowanderung zeigt Fotograf und Wanderführer Dieter Meissner, wie man Landschaft und Natur perfekt in Szene setzt – vom Weitwinkel bis zur Makroaufnahme, ideal auch für ambitionierte Fotoanfänger.. Der Fellbacher Kappelberg bietet sich dafür hervorragend an: Aussichten, Wein und Reben, kleine wilde Inseln bieten tolle Fotomotive.

Sonntag, 14. September, 14 Uhr bis Sonnenuntergang
Strecke: 5 Kilometer
Alle, die gerne mehr über Naturfotografie erfahren möchten.
Teilnahmegebühr pro Person: 18 Euro


8. Geheimnisvolle Höhlen und ein Backhaus bei Leonberg

Unsere letzte Sommertour führt uns ins idyllische Glemstal bei Leonberg. Unser Ziel ist ein altes Backhaus und eine alte Dorfschmiede, die Eindrücke dörflichen Lebens von vor 200 Jahren bieten. Im Garten des Bauernhausmuseums ist auf eigene Kosten eine Stärkung beim Herbstfest des BUND möglich, ehe es auf den Rückweg nach Leonberg geht.

Samstag, 20. September, 13 bis ca. 17.30 Uhr
Strecke: 10 Kilometer
Für Erwachsene und Familien mit Kindern ab ca. 6 Jahre
Teilnahmegebühr pro person: 8 Euro

Seid Ihr mit dabei? Wir freuen uns auf viele Wandernde. Hier könnt Ihr Euch anmelden!

Bitte denkt bei allen Touren an ordentliches Schuhwerk, genügend zu Trinken sowie außreichend Vesper. Nicht bei allen Wanderungen ist eine Verpflegung mit dabei!