Nach Sanierung: Juxkopfturm in neuem Kleid

90 Jahre alt ist der Juxkopfturm bei Spiegelberg im Schwäbisch-Fränkischen Wald alt. Da bleiben die Reparaturen nicht aus. Nach einer Rundumsanierung ist der Aussichtsturm des Schwäbischen Albvereins offiziell wiedereröffnet worden.

Die Aussicht ist großartig! Vom Juxkopfturm blickt man aus vier großen, viereckigen Luken in alle Himmelsrichtungen. Über waldige Hügel, Wiesen, Felder und Dörfer reicht der Blick ins Neckarbecken bis hin zu den Höhenzügen des Nordschwarzwalds im Westen. Im Osten blickt man über den Mainhardter Wald. Der Hagbergturm im Südosten ist zu sehen, im Süden spitzt der Stuttgarter Fernsehturm in den Himmel. Und wer sich auskennt, kann in der Ferne die einzelnen Landmarken der Albberge erkennen – den Teckberg zum Beispiel.

Eröffnung mit Hoketse unter dem Turm

Unter dem Juxkopfturm haben sich am Sonntag, 26. Juni, viele Menschen aus Jux, einem Stadtteil von Spiegelberg, und umliegenden Orten versammelt. Bier und alkoholfreie Kaltgetränke werden ausgeschenkt und weil es warm ist, sind die schon um kurz vor elf Uhr sehr gefragt. Bald kommen auch die Würstchen und Steaks auf den Grill, und eine Vielzahl selbstgebackener Kuchen wartet schon auf Abnehmer. Die Neueröffnung des Juxkopfturms ist ein Fest für die hiesige Bevölkerung. Sie lieben ihre Landmarke und freuen sich über das neue „Außenkleid“ aus Lärchenholz für ihren Turm.

Die ganze Gemeinde beteiligt sich an Sanierung

1932 hat der Schwäbische Albverein auf dem 533 Meter hohen Juxkopf errichtet. Mittlerweile steht bereits der dritte Turm in Holzbauweise auf dem alten Betonsockel. Und der war in die Jahre gekommen. 80 Prozent der Tragebalken sowie die gesamte Außenverkleidung musste erneuert werden. „Wir können also schon fast von einem vierten Turm an dieser Stelle sprechen“, sagte Albvereinspräsident, Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß bei der Eröffnungsfeier.

Hinter der alten Fassade verbarg sich so manche „Überraschung“. So war eine der vier tragenden Säulen so marode, dass der Turm zeitenweise auf drei Beinen stehen musste – eine große Herausforderung für Zimmermann Phillip Kugler, der die Arbeiten durchführte. Um die Kosten im Rahmen zu halten, kaufte Kugler Stammholz ein, das direkt am Turm mit einem mobilen Sägewerk entsprechend zurecht gesägt wurde.

Die Albvereins-Ortsgruppe als treibende Kraft

Die Gemeinde organisierte Planen, damit das Holz bei Regen nicht nass wurde. Und wenn Schwierigkeiten auftauchten, dann gab es bestimmt jemand im Dorf oder unter befreundeten Firmen, die eine Lösung wussten, berichtet Kugler. Und immer wieder waren freiwillige Helferinnen und Helfer vor Ort. Die Ortsgruppe Juxkopf, Mitglieder benachbarter Albvereins-Ortsgruppen und ganz Jux halfen mit, um den Turm wieder begehbar zu machen. Ortsvorsitzender Ernst Bednjack der OG Juxkopf fungierte als treibende Kraft.

Von links nach rechts: Zimmermann Phillip Kugler, Vorsitzender OG Juxkopf Ernst Bednjak, Ute Volz von der Osterbrunneninitiative Jux, Bürgermeister Uwe Bosser, Albvereinspräsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, Vorsitzender des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Siegfried Rosenberger.

Nicht nur mit Arbeitskraft, sondern auch mit Geld, beteiligte sich die Gemeinde. Bei der Einweihnung nahm Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß Spenden für die Sanierung entgegen. Uwe Bossert, Bürgermeister der Stadt Spiegelberg, überreichte einen Scheck über 2.000 Euro. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr steuerte 1.000 Euro bei, ebenso der Motorsportclub MSC Spiegelberg. Und 1.700 Euro haben die Mitglieder Osterbrunneninitiative Jux bei ihren Spendenaktionen gesammelt.

Herzlichen Dank für alle Spenden!

Und so ist er (fast) neu geworden, der 22 Meter hohe Juxkopfturm, mit seinem hellen Lärchen-Kleid, mit neuer Elektrik und neuem Blitzableiter, mit einer Innenhaut als Wetter- und Feuchtigkeitsschutz und mit dem Umsetzer für die digitale Feuerwehrsirene auf dem Dach. Was beim Alten bleibt, ist die Liebe der Juxer für ihren Turm.

Von April bis Oktober immer an Sonn- und Feiertagen geöffnet

Von April bis Oktober ist der Juxkopfturm an allen Sonn- und Feiertagen geöffnet. Im Kiosk neben an können sich Wanderinnen und Wanderer stärken. Wer unter der Woche die Aussicht genießen möchte, kann sich den Schlüssel in Jux beim Gasthof zum Löwen abholen.

Weitere Informationen über den Juxkopfturm
Wandertipp: Über den Silberstollen zum Juxkopfturm

Sommer auf der Fuchsfarm

Spiel, Spaß und Sport, Wandern, Basteln, Kanufahren und natürlich am Lagerfeuer sitzen – Die Schwäbische Albvereinsjugend lädt in den Sommerferien zu zwei zweiwöchigen Zeltlagern für Kinder und Jugendliche auf dem Gelände ihres Jugendzentrum Fuchsfarm auf dem Raichberg in Albstadt-Onstmettingen ein. Dazu kommt eine einwöchige internationale Jugendbegegnung unter dem Titel „Fuchsfarm international“.

Zeltlager I
Am Anfang der Ferien, vom 31. Juli bis 13. August, sind die 8- bis 13Jährigen dran. Die Kinder schlafen in Zelten und nehmen an einem vielfältigen Outdoor-Programm teil, mit abwechslungsreichen Wande-rungen, Geländespielen, Zeit zum Toben, Fußball- und Volleyballspielen sowie Musik am Lagerfeuer.
Kosten: 310 Euro (Mitglieder), 330 Euro (Nichtmitglieder).
Anmeldeschluss: 7. Juli.
Weitere Infos und Anmeldung

Zeltlager II
Vom 14. bis 27. August ziehen die 12- bis 17Jährigen in die Zelte auf der Fuchsfarm. Auch hier stehen Spaß, Spiel und Sport im Freien auf dem Programm wie Wandern, Kanufahren, Basteln und Werkeln oder eine Jugenddisco.
Kosten: 320 (Mitglieder), 340 Nichtmitglieder.
Anmeldeschluss: 20. Juli.
Weitere Infos und Anmeldung

Fuchsfarm international
Bei „Fuchsfarm international“ vom 28. August bis 4. September steht die Begegnung mit Jugendlichen aus Spanien, Lettland, Italien und Polen sowie das Erleben von kultureller Vielfalt, Toleranz und Solidarität im Mittelpunkt der Freizeit. Zum Thema Nachhaltigkeit gibt es zahlreiche kreative Workshops in interkulturellen Gruppen, etwa zu Fotografie, Naturschutz und Kulinarik. Dazu kommt ein buntes Freizeitprogramm rund um die Fuchsfarm und natürlich die obligatorischen Abende am Lagerfeuer. Kosten: 185 Euro (Mitglieder), 200 Euro (Nichtmitglieder).
Anmeldeschluss: 3. August.
Weitere Infos und Anmeldung

Im Preis enthalten sind die Unterkunft in den Zelten bzw. bei „Fuchsfarm international“ im Matratzenlager sowie das Programm mit allen Eintritten. Außerdem natürlich die legendär gute Verpflegung, die jeden Tag frisch von unserem Küchenteam zubereitet wird.

Das Jugendzentrum der Schwäbischen Albvereinsjugend
Das Jugendzentrum Fuchsfarm liegt auf 920 Metern Höhe unweit des Albtraufs in einem Landschaftsschutz- und Wandergebiet in Albstadt-Onstmettingen. 1964 hat der Schwäbische Albverein das 15 Hektar große Gelände einer ehemaligen Silberfuchsfarm erworben und nach und nach zu einem modernen Jugendwanderheim umgebaut.

Genuss im Park beim 121. Deutschen Wandertag

Vom 3. bis 7. August ist nicht nur auf den Wanderwegen im Remstal viel los, sondern auch in der Wandertagshauptstadt Fellbach auf dem Guntram-Palm Platz. Bei „Genuss im Park“ gibt es Live-Musik, Spaß und Spiel für Familien und eine leckere Bewirtung durch Fellbacher Weingüter, Vereine und Gastronomen.

Am Freitag, 4. August, bietet der Schwäbische Albverein zudem Workshops und Exkursionen zu den Themen Wandern, Wege und Naturschutz an.

Alle Infos zu Genuss im Park und den Workshops,  dazu einen Lageplan des Festgeländes sowie Infos zum Festumzug finden sich in einem neu erschienenen Flyer. Er ist ab sofort kostenfrei in allen i-Punkten der beteiligten Remstal-Kommunen erhältlich und steht hier zum Download zur Verfügung.

Bitte verteilen Sie den Flyer gerne weiter oder teilen ihn in den Sozialen Medien!

 

Outdoor-Erste-Hilfe: Für alle Fälle gut vorbereitet

Vor dem Deutschen Wandertag im Remstal frischen unsere Wanderführerinnen und Wanderführer ihre Kenntnisse in Outdoor-Erste-Hilfe auf. Dafür arbeitet der Schwäbische Albverein mit dem DRK-Kreisverband Rems Murr zusammen.

Beim Wandern mit dem Fuß umgeknickt, ein Insektenstich mit allergischer Reaktion, eine blutende Wunde – was tun? Bei dem Erste-Hilfe-Kursformat „Outdoor“ des DRK Rems-Murr lernen die Wanderführerinnen und Wanderführer des Schwäbischen Albvereins, Verletzungen bei Outdoor-Sportarten und anderen Aktivitäten im Freien zu versorgen. Im Vorfeld des 121. Deutschen Wandertags vom 3. bis 7. August im Remstal haben bisher über 80 Albvereins-Guides die speziellen Kurse des DRK-Kreisverband Rems-Murr besucht.

Auf Notfälle beim Wandertag gut vorbereitet
„Alle Wanderführerinnen und Wanderführer beim Deutschen Wandertag sollen auf eventuell eintretende Notfälle gut vorbereitet sein“, betont Wanderreferentin Karin Kunz vom Schwäbischen Albverein. „Das ist mir als Organisatorin des Wanderprogramms sehr wichtig.“ Für die Kurse habe man mit dem DRK Rems-Murr einen zuverlässigen Partner und mit DRK-Referentin Beate Wichtler eine engagierte und kompetente Trainerin gefunden.

Erste Hilfe im Gelände
Die Teilnehmenden lernten bei den insgesamt fünf Kursen unter anderem die Seitenlage auch in unwegsamem Gelände korrekt anzuwenden, Blutungen zu stillen, einen Fahrradhelm sachgerecht abzunehmen, gestürzte Menschen mit Wirbelsäulenverletzungen zu versorgen oder Insektenbisse und Sonnenstiche zu behandeln. Außerdem erfuhren sie, welches Erste-Hilfe-Material in einen Rucksack gehört und welche Naturmaterialien hilfreich sein können, etwa um ein verstauchtes Fußgelenk zu schienen.

Unterkühlung wird unterschätzt
Ein weiterer wichtiger Bereich, so Beate Wichtler, sei das Thema Unterkühlung. „Wenn jemand gestürzt ist und am Boden liegt, kühlt der Körper schnell aus – dies kann Komplikationen hervorrufen und sogar im Sommer zu einem oft unterschätzen Problem bei Notfällen im Gelände werden“. Um eine Unterkühlung abzumildern sei als Schutz gegen Wind und Nässe sowie für die Reflektion der vom Köper abstrahlenden Wärme eine Rettungsdecke nützlich. „Zusätzlich wird zum Boden hin eine Isolationsschicht empfohlen, beispielsweise durch Laub oder die Jacken von Begleitpersonen“, erklärt Wichtler.

Unterschied zu Sofortmaßnahen im Straßenverkehr
Die Albvereins-Guides können bei Wanderung vor schwierige Situationen gestellt werden, denn ein Notfallort kann an einem steilen Hang oder in einem unzugänglichen Waldgebiet liegen. „Es kann dann etwas dauern, bis die Profis vom Rettungsdienst eintreffen“, so Wichtler weiter. „Dann ist oft eine erweiterte Erste Hilfe notwendig. Das hat mit den Sofortmaßnahmen im Straßenverkehr wenig zu tun.“ Darauf wurden die Tourguides nun vorbereitet. Im Notfall können Sie kompetent helfen.

„Das einzige was man falsch machen kann, ist nichts zu tun.“
Wanderreferentin Karin Kunz, die als Wanderführerin selbst an einem der Kurse teilnahm, schätzte vor allem „ die einfachen Merksätze“, die gelehrt wurden. „Das hat sich eingeprägt und man kann alles gut anwenden, um in komplexen Situation Lösungen zu finden“, so Kunz. „Das einzige was man falsch machen kann, ist nichts zu tun“, fügt Beate Wichtler hinzu.


Im Fortbildungsprogramm der Heimat- und Wanderakademie bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz immer wieder Outdoor-Erste-Hilfe-Kurse für Wanderführerinnen und Wanderführer an.

1.200 Wanderer bei der 12-Stunden-Remstalwanderung

55 Kilometer und 1.000 Höhenmeter – die 12-Stunden Remstalwanderung an Christi Himmelfahrt hatte es in sich. Wanderreferentin Karin Kunz vom Schwäbischen Albverein hatte gemeinsam mit Ehrenamtlichen die Route ausgetüftelt.

Der Start war Fellbach. Von hier aus ging es bei idealem Wanderwetter über Kernen, Aichwald, Weinstadt und Korb bis nach Winnenden und über Schwaikheim, Waiblingen und Remseck am Neckar wieder zurück nach Fellbach. Hier konnten die Weitwanderer am Zieleinlauf Urkunde und Medaille entgegennehmen.

Entlang der professionell ausgeschilderten Tour wurden die Wandernden bestmöglich versorgt: In allen beteiligten Kommunen gab es eine Pausen- und Verpflegungsstation, wo die in der Teilnahmegebühr von 34 Euro enthaltenen Genussgutscheine eingelöst werden konnten. Wer unterwegs verarztet werden musste, dem standen die Helfer des Roten Kreuzes zur Verfügung. Wanderfans. Und die, denen die Füße unterwegs zu sehr schmerzten oder die aus anderen Gründen abbrechen mussten, konnten den kostenfreien Shuttlebus zum bequemen Rücktransport nutzen. Die überwiegende Zahl der Teilnehmer schaffte die sportliche Herausforderung gleichwohl aus eigenen Kräften.

Die 12-Stunden-Wanderung stimmte in diesem Jahr auf den 121. Deutschen Wandertag ein. Vom 30. Juli bis 7. August laden der Schwäbische Albverein, die „Wandertagshauptstadt“ Fellbach und 20 weitere Kommunen zu „Wandern satt“ ins Remstal ein. Motto des Wandertags ist „Genieße das Wandertal“.

www.dwt2022.de

Teile des HW5 im Schönbuch gesperrt bzw. nur eingeschränkt begehbar

Am Wochenende, 7. bis 8. Mai, findet im Naturpark Schönbuch die sogenannt „Schönbuch Trophy“ statt . Aufgrund verschiedener Lauf- und Mountainbikewettbewerbe sind deshalb einige Waldwege am Samstag, 7. Mai, gesperrt bzw. am Sonntag, 8. Mai, nur eingeschränkt begehbar.Unter anderem auch der Abschnitt des Hauptwanderwegs 5 (HW 5) zwischen der Querungsstelle der Kreisstraße K1000 (Ehningen Hildrizhausen) und dem Naturfreundehaus Herrenberg nahe dem neuen Schönbuchturm.

Bitte meiden Sie das Gebiet für Wanderungen am kommenden Wochenende.

Neue Infotafel zum RemstalWeg in Essingen

Nahe der Remsquelle in Essingen gibt es eine neue Infotafel, die den gesamten RemstalWeg zeigt. Vertreter der Kommunen und des Schwäbischen Albvereins haben die Tafel am 29. April 2022 enthüllt und offiziell eingeweiht.

v.l.n.r. Peter Jung, Geschäftsführer Remstalkellerei (Sponsoringpartner); Oberbürgermeister Michael Scharmann, Vorsitzender Remstal Tourismus, Wolfgang Hofer, Bürgermeister Essingen; Renate Maier, Albvereins-Ortsgruppe Mögglingen; Werner Bader, Geschäftsführer Remstal Tourismus; Rudolf Häußler, Gauwegmeister des Nordostalbgaus des Schwäbischer Albvereins.

Die Infotafel soll Wanderern einen Überblick über den Fernwanderweg verschaffen. Rudolf Häußler, Wegmeister des Schwäbischen Albvereins im Nordostalbgau betonte, dass der Albverein noch mehr Energie in die Wegepflege und Ausschilderung des RemstalWeges konkret im Ostalbkreis stecken werde. Renate Maier von der Albvereins-Ortgruppe Mögglingen kündigte an, in der Region „für frischen Wanderwind“ sorgen zu wollen und das Thema Wandern verstärkt auch in den interkommunalen Fokus zu rücken.

Essingens Bürgermeister Wolfgang Hofer freute sich, dass mit der vom Bauhof angebrachten und bisher im Remstal einzigen derartigen Infotafel das Umfeld der Remsquelle weiter aufgewertet werden konnte; zwei kürzlich auf Steinbrocken direkt am Ursprung installierte Kleinplastiken – eine davon zeigt die Remsnixe – trügen hierzu ebenfalls bei.

Der Vorsitzende des Tourismusvereins, Oberbürgermeister Michael Scharmann, sowie Geschäftsführer Werner Bader dankten den Projektbeteiligten sowie dem Sponsoringpartne Remstalkellerei für die Unterstützung und die unkomplizierte Umsetzung.

Der RemstalWeg gilt als besonderes Highlight für Wanderer und Genießer und ist gut zu erkennen an der gelben Beschilderung mit dem blauen Unendlich-Zeichen. Er führt auf 215 km rechts und links der Rems durch weitläufige Waldgebiete, Streuobstwiesen, historische Städte und sympathische Dörfer sowie auf Höhen- bzw. Halbhöhenlagen im unteren Remstal durch Weinberge. Der Wanderweg lässt sich auch abschnittsweise erkunden: In mehreren Tagesetappen können sich Wanderer:innen auf Entdeckungstour durch die vielfältige Landschaft des Tals begeben und die für die Region so wichtige Lebensader Rems kennenlernen.

Weitere Infos zum RemstalWeg, zu allen Etappen und zur Orientierung


RemstalWeg beim Deutschen Wandertag

Beim 121. Deutschen Wandertag im Remstal können Wanderer den RemstalWeg entlang der Rems von ihrer Quelle bis zur Mündung oder von der Mündung bis zur Quelle vom 1. bis 6. August in jeweils sechs Etappen erlaufen. Es können auch einzelne Etappen gebucht werden.

Hier geht es zu den einzelnen Wanderungen und zur Buchungsmöglichkeit.

Bitte beachten Sie, dass Sie zur Teilnahme bei den Touren im Rahmen des Deutschen Wandertags die Wandertagsplakette erwerben müssen. Sie kostet pro Teilnehmer*in 8,50 Euro, Kinder bis 5 Jahre frei, Kinder bis 14 Jahre sowie Inhaber eines Schwerbehindertenausweises zahlen 4,00 Euro. Die Plakette bietet zudem zahlreiche Vorteile. So dient sie während des Wandertags u.a. als ÖPNV-Ticket. Sie können die Plakette online bestellen oder direket im Lädle des Schwäbischen Albvereins in der Hospitalstraße in Stuttgart erwerben. Ab 1. Juli ist sie auch in den Rathäusern und i-Punkten der beteiligten Kommunen erhältlich.

Hygiene-Empfehlungen für Gruppenwanderungen

Am 3. April fallen die meisten Corona-Regeln. Es gilt dann nur noch ein Basisschutz in bestimmten Bereichen – zum Beispiel Krankenhäusern, Arztpraxen etc. Eigenverantwortung und Solidarität mit gefährdeten Menschen sind gefragt, vor allem angesichts der immer noch sehr hohen Infektionszahlen. Wir raten unseren Mitglieder deshalb, weiterhin eine Maske in Innenräumen und in Gegenwart von Menschen aus Risikogruppen zu tragen, etwa beim Einkaufen oder in anderen öffentlichen Bereichen, sowie Abstände einzuhalten.

Für Gruppenwanderungen haben wir eine Liste von Hygiene-Empfehlungen zusammengestellt, deren Einhaltung wir allen Ortsgruppen ans Herz legen.

Bleiben Sie gesund!

Mundartfestival 2022 – Vorverkauf gestartet

„Hätt I bloß mei Gosch ghalte“ – besser nicht. Denn dann gäbe es kein Mundartfestival in der Stuttgarter Liederhalle. Am 22. April ab 19 Uhr spielen für Sie der Liedermacher Dieter Huthmacher und Autor Anton Hunger.

Dieter Huthmacher, 1947 in Pforzheim geboren, ist eigentlich Grafiker und Karikaturist. Seit 1970 tritt er zudem als Liedermacher, Texter und Kabarettist eigener Programme auf. Mit seinem ersten Mundart-Soloprogramm trat er zum ersten Mal im Jahr 2000 vor das schwäbische Publikum. Seitdem ist er mit etlichen Mundart-Preisen, unter anderem dem Sebastian Blau-Preis, ausgezeichnet worden.

Anton Hunger, geboren1948 in Cham (Bayern), war über viele Jahre Journalist unter anderem bei der Stuttgarter Zeitung. Von 1992 bis 2009 leitete er die Unternehmenskommunikation bei Porsche in Stuttgart. Er ist Mitgesellschafter beim Wirtschaftsmagazin „brand eins“, Kuratoriumsmitglied der Zeitenspiegel Reportageschule und ständiger Kolumnist beim „Medium Magazin“. Mit seiner „Gebrauchsanweisung für Schwaben, die 2015 erschienen ist, machte er sich nicht nur im Ländle einen Namen.

Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket für das Mundartfestival und erleben Sie diese beiden Hochkaräter live. Die Karte kostet 15 Euro; Schüler, Studierende und Azubis zahlen 7,50 Euro.

Kartenreservierung und Vorverkauf im Lädle des Schwäbischen Albvereins, Hospitalstraße 21b in Stuttgart, , Telefon: 0711-22585-22.

Neue Wanderführer zu Hauptwanderwegen erschienen

Der GWP Verlag hat in Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein eine neue Wanderführerreihe gestartet. Aufgearbeitet werden alle zehn Hauptwanderwege des Albvereines – optimiert für die An- und Abreise mit dem ÖPNV sowie für die Nutzung mit dem Smartphone oder GPS-Gerät. Jetzt sind zwei weitere Wanderführer in der Reihe erschienen.

Schwäbische Alb Südrand-Weg (HW2)
Der Schwäbische Alb Südrand-Weg ist vornehmlich von stillen Mittelgebirgslandschaften geprägt. Er beginnt im Donauwörth im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben und orientiert sich in weiten Teilen am Lauf der Donau. Das Ziel, Tuttlingen, liegt flussaufwärts. Auf 288 Kilometer führt der Weg in 19 Etappen durch Wald und Flur am Rande des Donaurieds vorbei bis zu den Hunderte Meter hohen Felsabbrüchen im oberen Donautal. Es geht durchs Lonetal und durch das Tal der Zwiefalter Ach, in Ulm kann man den höchsten Kirchturm der Welt besteigen, das Ulmer Münster.

Auch wenn der HW2 dem großen Bruder, dem Nordrand-Weg, in seiner Bekanntheit nicht nachsteht, ist er weniger frequentiert. Auf den weiten, dünn besiedelten Hochflächen und Wäldern der Alb ist Ruhe garantiert.

(Taschenbuch, 252 Seiten, 120 Fotografien, 33 topografische Karten, ISBN 978-3-948860-02-8, 18,90 €)


Frankenweg (HW8)
Der Frankenweg verläuft auf 212 Kilometern in 14 Etappen von Pforzheim bis Rothenburg ob der Tauber durch die ruhigen Wälder des Kraichgaus und des Naturparks Stromberg-Heuchelberg, aber auch über die weiten, einsamen Fluren der Hohenloher Ebene und Frankens. Auf dem We liegen das UNESCO-Welterbe Kloster Maulbronn sowie das fränkische Rothenburg, Inbegriff mittelalterlicher Städtebaukunst in Deutschland.

Die überschaubare Länge und meist gemäßigte Anstiege sind auch für wenig geübte Wandersleute zu meistern. Der überwiegend abgelegene Streckenverlauf leitet in ländlicher Stille zu authentischen Dörfern und Menschen. Der HW8 gehört zu den gering frequentierten Hauptwanderwegen und bietet dadurch ein besonderes Naturerlebnis mit dem Charme der nördlichen Landeshälfte.

(Taschenbuch, 186 Seiten, 90 Fotografien, 26 topografische Karten, ISBN 978-3-948860-10-3, 17,90 €)

Autor Michael Gallasch erläutert in beiden Büchern den Streckenverlauf mit detaillierten Beschreibungen, Höhenprofilen, Bildtafeln und amtlichen Karten. GPS-Tracks zum Download sind selbstverständlich. Dazu kommen Empfehlungen zu Gastgebern und informative Links sowie Infos zum ÖPNV in der jeweiligen Region.


Bereits erschienen sind die Wanderführer zum HW1 (Albsteig), zum HW3 Süd und Nord (Main-Neckar-Rhein), zum HW6 (Limeswanderweg) und zum HW10 (Stromberg-Schwäbischer Wald-Weg).

Alle Wanderführer sind im Lädle und im Online-Shop des Schwäbischen Albvereins erhältlich.