Die Mitglieder des Hauptausschusses des Schwäbischen Albvereins haben bei ihrer Sitzung in Sigmaringendorf am Samstag, 13. Juni, einen neuen Präsidenten gewählt. Thomas Keck, der bisher gemeinsam mit Regine Erb als Vizepräsident tätig war, übernimmt für die verbleibenden drei Jahre der Wahlperiode den Vorsitz des Vorstandsgremium. Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß war im Januar als Präsident zurückgetreten. Deshalb wurde die Nachwahl nötig.
Der Vorstand des Schwäbischen Albvereins v.l.n.r.: Hauptjugendwart Mats Thiele, die Beisitzenden Ursula Geister, Tanja Waidmann und Steffen Kaltenmark-Theus, Präsident Thomas Keck, Beisitzer Volker Korte, die beiden Vizepräsidenten Regine Erb und Claus Bayer. Foto: Schwäbischer Albverein
Der 63-jährige Keck ist seit 1993 ehrenamtlich im Schwäbischen Albverein engagiert. Über 25 Jahre war er Vorsitzender der Ortsgruppe Betzingen. Von 2005 bis 2021 engagierte er sich zudem als Gauvorsitzender des Lichtenstein-Gaus. Seit 2017 bestimmte er die Geschicke des Gesamtvereins als Vizepräsident mit.
Alle sollen sich im Verein wohlfühlen – gute Zusammenarbeit im Vorstand
„Ich wünsche mir einen modernen und schlank aufgestellten Schwäbischen Albverein, in dem sich alle, die gerne Outdoor-Sport betreiben, denen unsere Natur und eine gute Gemeinschaft wichtig ist, wohl fühlen. Wir wollen noch offener sein gegenüber Neuem, gleichzeitig aber positive Traditionen weiterleben“, erklärt Thomas Keck. „Dafür möchte ich mich als Präsident des Schwäbischen Albvereins einsetzen.“ Er berichtet von der guten Zusammenarbeit im Vorstand, der seit etwa einem Jahr nach dem Ressortprinzip aufgestellt ist und damit die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt. Dies sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.
Familienarbeit ein Stück Zukunft für den Verein
Als große Herausforderung sieht Keck den demographischen Wandel. Mitgliederzahlen gingen zurück, auch finanzielle Zuwendungen von staatlicher Seite seien weniger geworden. „Wir müssen den Verein konsolidieren. Das heißt aber nicht nur sparen, sondern vor allem auch Strukturen überarbeiten und Dinge vereinfachen.“ Als ein wichtiges „Stück Zukunft für den Verein“ sieht Keck die Familien- und Jugendarbeit, die er weiter ausbauen möchte.
Ehrenamt wertschätzen und sichtbar machen
„Herzstück des Schwäbischen Albvereins ist das Ehrenamt“, betont Keck. Die vielen freiwillig Engagierten brächten ein enormes Know-How in den Bereichen Wandern und Outdoor-Sport, Wegearbeit, Naturschutz sowie schwäbischer Kultur mit. „Das müssen wir in der Gesellschaft sichtbarer machen“, betont Keck.
Neuer Vizepräsident Claus Bayer will den direkten Austausch mit Mitgliedern
Mit der Wahl von Thomas Keck zum Präsidenten war auch das Amt eines der beiden Vizepräsidenten neu zu besetzen. Bei der Nachwahl setzte sich Claus Bayer gegen Steffen Kaltenmark-Theus aus Villingen-Schwenningen und Ulrich Löchner aus Leinfelden-Echterdingen durch. Bayer ist derzeit Beisitzer im Gesamtvorstand, Gauvorsitzender des Oberer-Donau-Gaus und Vorsitzender der Ortsgruppe Sigmaringendorf. „Mein Ziel ist eine Vereinsführung, die den Menschen nahe ist – offen, unbürokratisch und im direkten Austausch mit unseren Mitgliedern“, erklärte Bayer in seiner Bewerbung für das Amt.
Ursula Gesiter will als Beisitzerin den Natur- und Artenschutz vorantreiben
Bayers freigewordenen Beisitzerposten übernimmt Ursula Geister aus Blaubeuren-Seißen. Die zertifizierte Wanderführerin ist Vorsitzende der Ortsgruppe Seißen und Teil des Vorstandsteams des Donau-Blau-Gaus. Ihr liegt vor allem der Naturschutz am Herzen für den sie sich in vielerlei Projekten des Albvereins und darüber hinaus einbringt. Als Vorstandsmitglied des Schwäbischen Albvereins wird sie das Thema Natur- und Artenschutz vorantreiben.
Weitere Mitglieder des siebenköpfigen Vorstands sind Vizepräsidentin Regine Erb sowie die Beisitzenden Volker Korte, Steffen Kaltenmark-Theus, Mats Thiele und Tanja Waidmann.

