Das Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ dürfen nur besonders abwechslungsreiche und schöne Wanderwege tragen. Der Schwäbische Alb-Nordrand-Weg (HW1/Albsteig) und der Gustav-Ströhmfeld-Weg gehören zu diesen Wegen. Bei der Urlaubsmesse CMT sind sie zum wiederholten Mal ausgezeichnet worden.
Der Schwäbische Alb-Nordrand-Weg (HW1/Albsteig) führt in 360 Kilometern von Donauwörth nach Tuttlingen – in weiten Strecken am Albtrauf entlang. Er erhielt das Qualitätssiegel mittlerweile zum sechsten Mal, die Kosten für die Zertifizierung beim HW1 trägt der Schwäbische Alb Tourismus. Alle drei Jahre werden die Wege vom Deutschen Wanderverband auf den Prüfstand gestellt.
Der Gustav-Ströhmfeld-Weg wurde zum fünften Mal ausgezeichnet. Er führt in 22 Kilometern von Metzingen nach Neuffen, vorrangig auf luftiger Höhe den Albtrauf entlang. Namensgeber ist der Schöpfer des Albvereins-Wegenetzes, Gustav Ströhmfeld. Am Wegesrand finden sich verschiedene Informationstafeln, die kulturelle und landschaftlich Besonderheiten der Region erläutern. Die Streckentour wird ergänzt mit insgesamt sieben Rundwanderwegen.
Anspruchsvolle Qualitätskriterien zu erfüllen
Für eine erfolgreiche Zertifizierung als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ gelten hohe Anforderungen. Dazu gehören eine besonders nutzerfreundliche Beschilderung, viele landschaftliche und kulturelle Höhepunkte am Weg sowie mindestens 35 Prozent naturnahe Wege.
Um das Wander-Gütesiegel zu behalten, waren die ehrenamtlichen Wegewarte und Wegewartinnen des Schwäbischen Albvereins im Vorjahr sehr aktiv. Jeder Meter der Wege wurde überprüft. Wo nötig, hat man Markierungen ergänzt, Wege freigeschnitten oder Wegzeiger und Wegmarken aktualisiert. Die Leitung dieser Arbeiten hatte für den HW1 Gerhard Stolz, Hauptfachwart für Wege beim Schwäbischen Albverein. Den Gustav-Ströhmfeld-Weg pflegen die Wegebeauftragten der Ortsgruppe Metzingen, Eckart Ruopp und Konrad Berger, sowie die Wegewarte weiterer Albvereins-Ortsgruppen, durch die der Gustav-Ströhmfeld-Weg führt.
In beiden Wegen stecken sehr viel Herzblut und Arbeit. Vielen Dank an alle Wegewarte und Wegewartinnen, die beide Strecken so vorbildlich in Schuss halten sowie an Gerhard Stolz, Eckart Ruopp und Konrad Berger, die immer den Überblick behalten.



