Die Geschichte des Schwäbischen Albvereins

Der Schwäbische Albverein wurde am 13. August 1888 gegründet. Damals kamen Vertreter verschiedener Verschönerungsvereine in Plochingen zusammen, um über eine Kooperation zu verhandeln.

Hauptanlass war, dass der Verschönerungsverein Kirchheim einen Turm auf der Teck bauen wollte und von den Vorständen der benachbarten Verschönerungsvereine eine Unterstützung bei der Sammlung von Spenden erbat. Zudem sollte die Arbeit am Albtrauf durch einen Zusammenschluss verbessert werden.

Der neu entstandene Verein beschränkte sein Wirken zuerst auf den Albtrauf, schon bald aber dehnte sich das Gebiet auf die gesamte Alb und das Vorland im Norden und Süden aus. Es entstanden neue Wege, Schutzhütten und Aussichtstürme.

Satzung, Blätter und Logo

Die erste Vereinssatzung wurde 1889 festgeschrieben. Noch im selben Jahr wurden die Blätter des Schwäbischen Albvereins gegründet. Diese erscheinen heute viermal pro Jahr als Mitgliederzeitschrift. Sogar ein Vereinsabzeichen, an welches sich das moderne Logo von heute anlehnt, wurde entworfen. Für Wanderkarten wurde ein Ausschuss aus der Taufe gehoben  und in Zusammenarbeit mit der damaligen „Topographischen Abteilung des Königlichen Statistischen Landesamtes“  wurden erste Wanderkarten gedruckt. Im Jahr 1893 wurde ein eigener Verlag etabliert.

Schwerpunkte

Neben der Pflege von Wanderwegen, Naturschutzarbeiten und der Publikation von Wanderkarten waren dem Schwäbischen Albverein von Anfang an seine Wanderheime und Aussichtstürme wichtig. Aktuell gibt es 21 Wanderheime und 28 Aussichtstürme.

Stetiger Mitgliederzuwachs

Zur Jahrhundertwende zählte der Verein schon fast 24.000 Mitglieder. Heute sind es rund 100.000. Von 1890 bis 1900 wurde eine einheitliche Wegebezeichnung aus einer Hauptlinie entlang des Albtraufes zum Unterland mit Zwischenlinien und Zugangslinien entwickelt, die bis heute auf insgesamt zehn Hauptwanderwege angewachsen ist.

Näheres zur Geschichte des Schwäbischen Albvereins kann man im Jubiläumsbuch „125 Jahre Schwäbischer Albverein – Gestern, heute, morgen“  nachlesen. Das Buch gibt es im Shop des Schwäbischen Albvereins:

Link zum Buch

 

Männer der ersten Stunde waren Dr. med. Valentin Salzmann, Rechtsanwalt Ernst Camerer und Redakteur Bechtle aus Esslingen. Oberreallehrer Maurer und Apotheker Hölzle aus Kirchheim/Teck. Apotheker Dr. Koch und Oberförster Muff aus Neuffen, Oberamtsbaumeister Koch aus Nürtingen, Kunstgärtner Rall aus Eningen unter Achalm. Professor Eugen Nägele und Oberamtsrichter von Martens aus Geislingen/Steige und Oberförster Bolinger aus Reutlingen.

Die bisherigen Präsidenten des Schwäbischen Albvereins finden Sie hier.