Wandertipp – Im Gnadenweiler, Großer Heuberg

Thema Wandertipps Artikel 35 von 41

Sehenswert und mit einer Wanderung zu verbinden ist die moderne Wallfahrtskapelle Maria, Mutter Europas, geweiht 2007, im Gnadenweiler auf dem Großen Heuberg. Gnadenweiler liegt im Donaubergland in der Nähe von Irndorf, über dem Bäratal, oberhalb von Bärenthal, einer Gemeinde im Landkreis Tuttlingen (Baden-Württemberg). Weiterlesen

6. Landesfest-Wimpelwanderung

Sigmaringen – Winnenden zum Landesfest des Schwäbischen Albvereins e. V. vom 29. April bis 6. Mai 2016

1. Wandertag, Freitag, 29. April 2016 Sigmaringen – Heiligkreuztal

Am Freitag, 29. April, versammelten sich erwartungsfrohe Wanderinnen und Wanderer aus Sigmaringen, Sigmaringendorf, Gutenstein, Mengen, Laiz und aus vielen anderen Orten unseres Landes vor dem Rathaus in Sigmaringen. Weiterlesen

Radtour rund um Winnenden

Thema Wandertipps Artikel 33 von 41

Abwechslungsreich und landschaftlich reizvoll ist eine Radrunde durch Winnenden und seine Stadtteile. Die vorgeschlagene Tour führt durch Wiesen und Täler, durch Streuobstwiesen die Hänge hinauf, durch sonnige Weinberge auf die Höhen, durch Wälder und Felder – und das fast ausschließlich auf ausgewiesenen Radwegen oder asphaltierten Feld- und Forstwegen. Jeder der zu bewältigenden Höhenmeter lohnt sich, malerische Ausblicke und grandiose Aussichten in die Ferne begleiten den Radfahrer über ganz weite Strecken. Für die etwa 28 Kilometer lange Rundtour mit über 450 Höhenmetern ist eine gewisse Kondition erforderlich, denn eben ist es selten, hinauf oder hinab lautet die Devise. Für den Ortskundigen ist das keine Überraschung, denn die Rundtour führt durch die »Berglen«, so heißt die Landschaft östlich und südlich Winnenden tatsächlich, und der Name charakterisiert die hügelige Landschaft einfach hervorragend. Weiterlesen

Wandertipp – Geopfad Bad Schussenried

Thema Wandertipps Artikel 32 von 41

Das Besondere an der Landschaft um Bad Schussenried ist die Vielfalt der Geländeformen, die beim Rückzug und Abschmelzen des würmeiszeitlichen Gletschers entstanden. Der Geopfad, der von der OG Bad Schussenried unter der Federführung von Otto Minsch angelegt wurde, befasst sich mit der Eiszeit. Auf diesem Pfad mit seinen neun Infotafeln kann man die vor 18.000 Jahren eisfrei gewordene Landschaft verstehen lernen.

Schussenquelle

5,5 km
Start: Bad Schussenried, Innenstadt, am Gletschergarten (Nähe Info-Zentrale des Zentrums für Psychiatrie).
Der mit örtlichen Wegsymbolen bezeichnete Geopfad führt nach Norden über Kleinwinnaden zur Waldgrenze (Aussichtspunkt), dann nach Westen zum Schussenursprung (Bild oben rechts).
Der Schussenursprung ist der Quelltopf der Schussen. Aus der Tiefe, unter den Steinen hervor, dringt das Wasser aus mehreren Quellen (Bild oben). Die Schussen ist hier ein leise plätscherndes Rinnsal, später ein gemächlich fließender Bach, dann ein stattlicher Fluss, der nach 59 Kilometern in den Bodensee mündet.
Der Quelltrichter der Schussen liegt am nördlichsten Punkt der Endmoräne des Rheingletschers aus der letzten Vereisung des Alpenvorlandes vor ca. 22.000 Jahren. Die Lage der Endmoräne ist als nördlichster Bogen auf vielen Atlanten und natürlich auch auf den geologischen Karten dargestellt und bildet gleichzeitig die europäische Hauptwasserscheide zwischen Donau und Rhein. Dass diese nur für Oberflächenwasser gilt, beweist eine groß angelegte Aktion des Müllers Kaess 1866: Im 19. Jahrhundert wurde weiter nördlich ein großes Moorgebiet bei Steinhausen trockengelegt, um Torf abzubauen. Dies hatte zur Folge, dass die Mühlen, Sägewerke und die Hammerschmiede in Schussenried nicht mehr genug Wasser hatten. Abhilfe schuf der örtliche Müller, indem er die Schussenquelle vier Meter tiefer legte, damit die Schüttung wieder zunahm. Bei diesen Grabungen fand man Überreste eines Eiszeitjägerlagers, den Beweis, dass hier vor 13.000 Jahren Menschen lebten. Zur Erinnerung an diesen Fund wurde ein Gedenkstein aufgestellt. Seit 1899 wird die Schussenquelle von der OG Bad Schussenried gepflegt.
Eine Abzweigung führt zum Findling, der während der Würmeiszeit vor ca. 20.000 Jahren beim Abtauen des Gletschers hier abgelegt wurde. Der helvetische Kieselkalkfelsen stammt aus der Gegend um Chur.
Weiter gehts Richtung Süden im Tal der Schussen und zurück in die Innenstadt.
Eine weitere Besonderheit entlang des Weges sind die »Wasserhüterinnen« von Theresia K. Moosherr, aus Eichenstämmen mit der Kettensäge geformte Frauenskulpturen (Bild oben links). 23 »Wasserhüterinnen« entstehen zur Zeit an der Schussen von der Quelle bis zur Mündung.
Theresia K. Moosherr zu ihrem Projekt: »Kernthema meiner künstlerischen Arbeit ist »Wasser« – als Ursprung allen Lebens. Von Kindheit an erfuhr ich die Bedeutung des Wassers als unsere eigentliche Lebensgrundlage. Meine Wasserhüterinnen sind eine Verkörperung des Weiblichen, das »Weibliche als Bewahrerin der Schöpfung«. Sie sind Ausdruck unseres hoffentlich wachsenden Bewusstseins, hinsichtlich des problematischen Umgangs mit unseren Lebensgrundlagen. Sie sind ein Symbol für ein Denken, das auf Ganzheit setzt und dass »Wasser für Alle«, Mensch und Natur als Allgemeingut erhalten bleiben muss.«

Tipp: Kloster Bad Schussenried

In Bad Schussenried sollte man nicht versäumen, den berühmten Bibliothekssaal anzuschauen. Der Bibliothekssaal des ehemaligen Prämonstratenserklosters Schussenried ist einer der Höhepunkte des Oberschwäbischen Barocks, ein Gesamtkunstwerk im Zusammenklang von Malerei, Skulptur und Stukkatur.
Führungen und Besichtigungen Kloster und Bibliothekssaal, Staatl. Schlösser und Gärten, Klosterverwaltung, Neues Kloster 1, Bad Schussenried, Tel. 0 75 83 / 9 26 91 40, 9 26 90 82, www.kloster-schussenried.de