Wandertipps – Festungen: Hohenurach

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Es sollen ja schon Freundschaften zerbrochen sein an der Streitfrage nach dem schönsten Wanderweg auf den Hohenurach. Der traditionelle Weg beginnt an der Haltestelle Wasserfall bzw. am WP Wasserfall (Achtung, Parkgebühren). Auf dem Albvereinsweg (blaues Dreieck) gehts im Brühlbachtal bis zur Abzweigung des Albvereinswegs (blaue Raute) bergauf. Ein Stichweg führt zur Ruine.

Hohenurach

Zurück gehts auf dem HW 1 (Hauptwanderweg 1) bis zur Abzweigung zum Uracher Wasserfall. Wer genug hat, geht im Brühlbachtal zurück. Wer noch weiter möchte, geht durch die Hölle (rote Gabel), am Runden Berg vorbei bis zur Abzweigung zu den Gütersteiner Wasserfällen (blaues Dreieck) ins Tal hinab zum Ausgangspunkt.
Selbstverständlich kann man auch umgekehrt gehen, also entweder die längere Tour bei den Gütersteiner Wasserfällen beginnen oder die kürzere Tour beim Uracher Wasserfall.

Die »Steige-Wut« hat ja auch vor der Uracher Gegend nicht halt gemacht, und so gibt es hier neu ausgeschilderte »Grafensteige« (Premiumwege des Deutschen Wanderinstituts). Der »Hohenurachsteig« beginnt am Bahnhof und führt über Hanner Felsen und Eppenzillfelsen auf den Hohenurach, übers Seltbachtal wieder ins Ermstal und zum Ausgangspunkt zurück.

Wanderliteratur:
– Wanderkarte des Schwäbischen Albvereins, Blatt 19, 1:35.000 Reutlingen,
  Bad Urach, Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-
  Württemberg, Neuausgabe 2016
– Broschüre »Rund um den Runden Berg«, in: Expedition Schwäbische Alb,
  Wandern, Erleben und Genießen für den Naturschutz, Expeditionen entlang
  des HW 1 im Kreis Reutlingen, Hrsg. Schwäbischer Albverein,
  Verlag Oertel & Spörer
– Willi Siehler: Das Große Wanderbuch der Schwäbischen Alb,
  130 Wanderungen zwischen Küssaburg und Ries,
  Reihe Natur – Heimat – Wandern, Verlag des Schwäbischen Albvereins,
  4. Auflage 2012

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