Kleindenkmale am Wegesrand

Thema Wandertipps Artikel 17 von 45

Pfauenbergsteige

Wer aus einem Urlaub heim kommt, wird den Daheimgebliebenen von Bergen, Flüssen, Schlössern, Burgen und Städten erzählen, aber nichts von Markungsgrenzsteinen, Feldkreuzen oder steinernen Ruhebänken. Doch wiewohl sie wenig öffentlichkeitswirksame Beachtung finden, prägen Kleindenkmale den Charakter einer Landschaft – oder eben auch nicht, wo es keine gibt. Weiterlesen

Eine Wanderung in die Schwäbische Toskana

Thema Wandertipps Artikel 16 von 45

Limburg

Mitten hinein ins Vogelschutzgebiet

Eine Säule des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 sind die Schutzgebiete für gefährdete Vogelarten. Sie wurden bereits 1979 von der Europäischen Union erlassen. Die zweite Säule sind die Fauna-Flora-Habitate (FFH-Gebiete), die ab 1992 hinzukamen. Jedes Land musste der EU Lebensräume melden, wo bestimmte Vogelarten vorkommen, die europaweit von Bedeutung sind. Bei den FFH-Gebieten geht es um weitere Arten und Biotope von gefährdeter Natur. In größeren Vogelschutzgebieten sind natürlich auch viele Natura 2000-Gebiete integriert mit zahlreichen Lebensraumtypen. Weiterlesen

Naturkundlich-literarische Wanderung mit der S 60

Thema Wandertipps Artikel 15 von 45

NSG Hinteres SommerhofentalVon Sindelfingen nach Renningen

Dass man am Rande eines Verdichtungsraums, von einem Bahnhof aus, durch eine Stadt, ihre randlichen Parkanlagen hinaus in den Wald, in Täler und Naturschutzgebiete wandern, sich dabei noch naturkundlich, landesgeschichtlich und literarisch bilden kann, möge diese Wanderung (15 km) von Sindelfingen über Warmbronn nach Renningen beweisen. Weiterlesen

Wandertipp um Reutlingen: auf Roßberg und Roßfeld

Thema Wandertipps Artikel 14 von 45

Der Roßberg (869 m ü. NN) mit seinem weithin sichtbaren Turm und dem Roßfeld ist die am weitesten ins Vorland herausragende Flanke der Schwäbischen Alb.

Auf dem Gipfel befinden sich das Wanderheim Roßberg mit dem Roßbergturm mit atemberaubendem Blick auf den Albtrauf. Das Roßfeld mit seinen weiten Wiesen und den mächtigen alten Bäumen ist so anmutig wie eine Parklandschaft.

Blick vom Ropfeld auf den Roßberg Weiterlesen

Wandertipp um Reutlingen: auf den Barmkapf

Thema Wandertipps Artikel 12 von 45

Ein Geheimtipp für Ruhesuchende mit herrlichem Blick auf den Roßberg mit seinem Albvereinsturm

Blick vom Barmkapf auf den Roßberg

Der Barmkapf (737 m ü. NN) liegt bei Gönningen über dem Wiesaztal. Von der gegenüberliegenden Höhe grüßt der Roßberg. Eine Fülle von seltenen Felsenpflanzen, niederwüchsigen Eichen und alten Linden säumen den Weg an seinem Steilabfall.

Start: Von Gönningen (Ortsmitte) aus auf dem Albvereinsweg (blaues Dreieck) ca. 700 m bergauf, dann rechts abbiegen auf den Forstweg (Albvereinsweg blaues Dreieck) und gleich links hinauf auf den Barmkapf (blaue Gabel).

Wandertipp Reutlingen: Bäche, Seen, blumenbunte Wiesen

Thema Wandertipps Artikel 11 von 45

Eine Wanderung für Naturliebhaber

Rundwanderung, 12 km

Start: Wanderparkplatz Breitenbachquelle an der K 6729 zwischen Pfullingen und Gönningen.
Vom Parkplatz aus führt der Albvereinsweg (blaue Gabel) am Bach entlang zur Breitenbachquelle (mit Rast- und Grillplatz) und weiter bis auf den Pfullinger Berg mit seiner botanischen Pracht. Im Naturschutzgebiet Unterer Gielsberg sind im Sommer unsere buntesten Wiesen mit ihrer Vielfalt und Farbenpracht zu bewundern. Die Mähder oder Berg-Kalkmagerwiesen stehen unter Naturschutz.

Pfullinger Berg

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Jahresbericht des Hauptjugendwarts

Thema Landesfest 2014 Artikel 6 von 6

Sehr geehrter Herr Minister Untersteller,
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Bosch,
sehr geehrter Herr Präsident,
sehr geehrte Ehrengäste,
liebe Wanderfreundinnen und Wanderfreunde,

vielen Dank für die erneute Gelegenheit, Ihnen über die Jugendarbeit der vergangenen 12 Monate berichten zu können und gemeinsam mit Ihnen ein paar für uns wichtige Themen anschneiden zu können.

Beginnen möchte ich meinen Bericht mit der vergangenen und aktuellen Situation auf der Jugend- und Familiengeschäftsstelle. Denn 2013 war, insbesondere für die Mitarbeiter der Jugend- und Familiengeschäftsstelle nicht immer einfach, gilt es doch viele bunte Angebote zu bearbeiten. Hinzu kam ein freudiges Ereignis, ist doch Martina Zeltwanger, unsere Sachbearbeiterin für Freizeiten und das Rechnungswesen, schwanger geworden. Dementsprechend haben wir uns im Oktober um eine Nachfolgerin für den Mutterschutz bemüht und mit Frau Tatjana Konetzke eine in meinen Augen sehr engagierte und versierte Nachfolgerin gefunden die sich seit Dezember rasch und selbstständig in ihre Aufgaben eingearbeitet hat – ich hoffe, wir arbeiten noch weit über das Jahr der Kooperation hinaus zusammen.

2011 haben wir uns gemeinsam mit den Familien im Schwäbischen Albverein entschieden, eine gemeinsame Geschäftsstelle zu betreiben um damit Synergieeffekte nutzen zu können, von einander zu lernen, uns in unseren Unterschieden zu ergänzen und unsere gemeinsamen Ziele einfacher zu verfolgen.

Diese ganz spezielle Kooperation haben wir Ende letzten Jahres evaluiert. Als Ergebnis lässt sich festhalten, dass  unser Bestreben nicht immer, aber oft von Erfolg gekrönt war.

Dieses Ergebnis treibt uns für die Zukunft umso mehr an, als dass wir unsere gemeinsame Zusammenarbeit weiter verstärken wollen, indem wir Gemeinsamkeiten, die unsere Stärken sind weiter forcieren und Unterschiede entsprechend behandeln – ganz in dem Bewusstsein, dass der demographische Wandel bereits heute bei uns und auch im Schwäbischen Albverein – wie überall – stattfindet und es unsere gemeinsame Aufgabe ist, den Schwäbischen Albverein auf dem Weg in eine weiter erfolgreiche Zukunft zu unterstützen und hierfür Impulse zu setzen

Einmal mehr bewiesen haben wir unsere enge Verbindung bei unserer gemeinsamen Familienausschusssitzung und Jugendvertreterversammlung im Februar diesen Jahres. Unter dem Motto „Eine Entdeckungsreise durch die Welt der Möglichkeiten. Wie kann Gruppenarbeit für Kinder, Jugendliche und Familien im Schwäbischen Albverein ein Jahr lang gestaltet werden“, haben wir uns ausgetauscht, Ideen gesammelt und ausprobiert, was wir alle in der Gruppe gestalten können. Aufgebaut haben wir damit auf die Ergebnisse der letzten gemeinsamen JVV / FASS 2011, auf der wir Zielgruppen definiert haben und unser Angebot, bzw. welches Angebot wünschenswert für diese wäre, aufgezeigt haben. Herausgekommen sind viele konkrete Ideen, die zu verschiedenen Aspekten der Gruppenarbeit, wie zum Beispiel bei Ausflügen oder für regelmäßige Gruppenstunden Möglichkeiten aufzeigen. Die Ergebnisse werden wir in einer Arbeitshilfe festhalten und gemeinsam Möglichkeiten suchen, diese Ideen gemeinsam mit den Ortsgruppen und Gauen umzusetzen, um die Arbeit vor Ort zu unterstützen.

Neben der Arbeit haben wir natürlich auch die Gelegenheit genutzt, uns intensiv auszutauschen und weiter kennenzulernen – ganz unter unserem diesjährigen Jahresmotto dem „Jahr der Kooperation“.

Erwähnen möchte ich auch, dass von der gemeinsamen Versammlung ein Antrag zur pauschalen Vergütung bzw. Aufwandsentschädigung ehrenamtlicher Hauptfachwarte sowie deren Stellvertreter einging, um ihre Arbeit auch mit einem kleinen finanziellen Trostpflaster zu würdigen. Einer – für mich sehr kurzen Diskussion – folgte ein eindeutiges Abstimmungsergebnis, welcher den Antrag positiv beschied und nun zur weiteren Diskussion an den Gesamtvorstand weitergeleitet wird.

Richtig abgeschlossen haben wir das letzte Jahr jedoch erst vor kurzem mit der Fertigstellung des Jahresabschlusses 2013. Erneut konnten wir über alle unsere Freizeiten hinweg ein positives Ergebnis erzielen und unseren Planungen von Einnahmen und Ausgaben Rechnung tragen.

Dabei kristallisiert sich in den letzten Jahren mehr und mehr für uns heraus, dass Zuschussmittel des Landes Baden-Württemberg sehr lange benötigen, bis diese abgerechnet sind. Dies hat sich auch in diesem Jahr erneut bestätigt. Dadurch entstehen buchhalterisch Sondereffekte, da diese in einem Jahr nicht abgerechnet werden und im Folgejahr doppelt im Haushalt aufgeführt werden. Schwerer wiegen für uns jedoch die planerischen Unsicherheiten, da dies unsere Kalkulation der uns zur Verfügung stehenden Mittel deutlich erschwert.

Bereits im letzten Jahr habe ich an dieser Stelle von unseren Bemühungen berichtet, unsere Ehrenamtlich Tätigen in der Breite, also nicht nur auf zentraler Ebene, sondern ebenso in den Ortsgruppen und Gauen gut auszubilden. Damit werden wir unserer Verantwortung gegenüber Teilnehmern wie auch Aktiven gegenüber gerecht – ganz entsprechend unserer Leitbilder.

Diese Verantwortung wahrzunehmen und ihr gerecht zu werden, wird zunehmend auch vom Gesetzgeber gefordert. Bereits 2012 trat das „Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen – Bundeskinderschutzgesetz“ (BkiSchG) nach einem langem Prozess in Kraft und wird nun allmählich auch bei uns im Ländle umgesetzt. Die meiste Beachtung findet dabei die Forderung, einschlägig vorbestrafte Personen von einer Tätigkeit in der Kinder- und Jugendarbeit auszuschließen. Um dies zu gewährleisten, sollen Vereine Einsichtnahme in das erweiterte Führungszeugnis der bei uns Tätigen nehmen und dies mit dem zuständigen Jugendamt verbindlich vereinbaren.

Da es für diesen Vorgang keine landesweit einheitliche Regelung gibt, sondern jeder Verein mit dem zuständigen Jugendamt eine eigene Vereinbarung abschließen muss, möchte ich Sie bitten, nach einer etwaigen Kontaktaufnahme durch das zuständige Jugendamt auf uns zuzukommen, dann können wir gemeinsam mit dem Jugendamt die Vereinbarung erarbeiten und unterzeichnen. Die Vereine sind dabei nicht in der Pflicht, auf die Jugendämter zugehen!

Weiterhin schreibt das Gesetz eine Qualitätsentwicklung und –sicherung vor – damit komme ich wieder auf den Anfang meiner Ausführungen zu diesem Thema zurück, und ich kann nicht oft genug erwähnen, wie wichtig vor allem die Ausbildung und regelmäßige Fortbildung der ehrenamtlich Tätigen ist. Die Jugendleitercard ist hierbei nicht nur als Nachweis von ehrenamtlicher Tätigkeit, sondern vor allem auch als Qualitätskriterium zu betrachten.

Damit der Kinder- und Jugendschutz nicht nur auf die Einsichtnahme in erweiterte Führungszeugnisse reduziert wird, sind sich alle Beteiligten einig, dass nur die Entwicklung und Umsetzung von Präventions- und Schutzkonzepten zielführend ist. Die Entwicklung des Projektes fair.stark.miteinander. gemeinsam mit der Deutschen Wanderjugend und die inhaltliche Erarbeitung unserer Leitbilder hat eine sehr gute Basis im Verein hierfür geschaffen. Lassen Sie uns dieses Projekt im Sinne des Kinder- und Jugendschutzes weiterentwickeln und in alle Ebenen unseres Vereins transportieren und verankern, denn Kinderschutz geht uns alle an! Schaffen können wir dies nur, wenn wir gemeinsam zusammenarbeiten.

Vor uns liegt nun der Sommer. Diesen werden wir auch in diesem Jahr mit unserem FuchsFarmFestival einläuten. In diesem Jahr stehen bei der dort stattfindenen Jugendvertreterversammlung Wahlen für die Beisitzer im Jugendbeirat und die beiden Stellvertreterposten an.

Die Neuwahl von sechs der sieben Mitglieder des Jugendbeirates wird mit Sicherheit einen großen Umbruch darstellen, ich bin jedoch zuversichtlich, dass es uns wieder gelingt, mit neuen Gesichtern neue Impulse zu bekommen.

Um diese Impulse zu ermöglichen und unseren Aktiven den Einstieg in den Jugendbeirat zu erleichtern, werden wir in diesem Jahr für die Posten zugleich konkrete Themen- und Fachbereiche, wie z.B. „zentrale Veranstaltungen“ oder „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ vergeben, so dass interessierte Personen nach ihrer Interessenlage über eine Mitarbeit entscheiden können, und nicht erst nach der Wahl Aufgaben verteilen.

Nach dem FuFaFe starten wir dann so richtig wie in jedem Jahr in die Freizeitsaison 2014, auf die ich mich – wie viele andere auch, wenn ich unsere Anmeldezahlen betrachte – sehr freue.

Wenn im Herbst dann schließlich alle Freizeiten und Zeltlager vorüber sind, werden wir erstmals ein gemeinsames Wochenende aller auf unseren Freizeiten und Zeltlagern engagierten Ehrenamtlichen veranstalten.

Zum Abschluss meines Berichtes, möchte ich Sie nun noch darauf hinweisen, dass wir unsere Homepage einem kleinen Facelift unterzogen haben. Ich würde mich über ein Feedback Ihrerseits hierzu sehr freuen, was Ihnen besser und weniger gefällt, was fehlt und was passt.

Nun möchte ich mich zunächst bei Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit während meiner Ausführungen bedanken. Ebenso wie ich mich bei allen Ehren- und hauptamtlich Aktiven für ihre Unterstützung und ihr Vertrauen in die Schwäbische Albvereinsjugend und auch in mich – insbesondere dem Vorstand und Präsidium bedanke. Vor allem möchte ich mich aber bei all jenen bedanken, die uns dieses schöne Landesfest bescheren.

Michael Neudörffer

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Podiumsdiskussion „Wandern und Gesundheit“

Thema Landesfest 2014 Artikel 5 von 6

 

Ein für die Öffentlichkeit hochinteressanter Programmpunkt des Landesfests in Reutlingen war die Informationsveranstaltung mit Podiumsdiskussion zum Thema „Wandern und Gesundheit“ am 31. Mai im Spitalhof.

Albvereins-Präsident Dr. Rauchfuß und Gerlinde Kretschmann bei der Podiumsdiskussion "Wandern und Gesundheit"

Der Reutlinger Sportmediziner Dr. med. Christian Venter und Dr. med. Hans-Ulrich Rauchfuß, Präsident des Schwäbischen Albvereins, sowie weitere Gäste, darunter die prominente Wanderführerin Gerlinde Kretschmann sowie der deutsche Leichtathlet Tobias Unger waren zusammengekommen, um die positive Auswirkung von Bewegung auf Körper und Seele aufzuzeigen und darüber zu debattieren. Mit dabei waren außerdem der Sportwissenschaftler Thomas Bader sowie der Schauspieler und Theaterpädagoge Stefan Österle, welcher die Veranstaltung moderierte. Er ist augebildeter Schulwanderführer und betreut derzeit auch das Projekt „Draußenschule“ in Stuttgart. Hier ist er als Netzwerker zwischen der Schule, dem Deutschen Wanderverband und dem Schwäbischen Albverein tätig.

„Während unsere Vorfahren noch täglich zehn bis 20 Kilometer liefen“, erklärte Venter, „so sind es heute nur noch 300 bis 700 Meter“. Dabei sei körperliche Bewegung ein klares Muss, wenn es um Prävention und Lebensqualität gehe. Wer sich mehr bewege, brauche in der Regel auch weniger Medikamente, meinte der Facharzt.

Ins gleiche Horn stieß Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß und machte Werbung für das seit 2013 im Albverein angebotene Gesundheitswandern. Diese Aktivität fördere die Ausdauer, und in Kombination mit gesunder Ernährung mache es auch schlank. „Gesundheitswandern hat nicht nur einen kurzfristig entspannenden bzw. kräftigenden Effekt, sondern ist nachhaltig präventiv“, erklärte der Albvereinspräsident. Es verringere die maximale Herzfrequenz, senke den Blutdruck und stärke den Kreislauf. „Laut einer Studie, die das Institut für Leistungsdiagnostik und Gesundheitsförderung (ILUG) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg unlängst durchgeführt hat, konnte durch Gesundheitswanden ein positiver Effekt auf die Gesundheit nachgewiesen werden“, wusste Rauchfuß.

Im Anschluss an die Vorträge berichtete Gerlinde Kretschmann von ihren Erfahrungen als Lehrerin, wonach heutige Kinder sehr passiv seien: „Manche können kaum noch auf einem Randstein balancieren“, so das Albvereinsmitglied. Sie ist der Meinung, dass sich auch Erwachsene mehr bewegen müssten – zum Beispiel in Form von Wandern – um  Kindern und Jugendlichen ein Vorbild zu sein.

Sabine Wächter, Pressereferentin des Schwäbischen Albvereins